{"id":26294,"date":"2023-08-05T12:23:48","date_gmt":"2023-08-05T10:23:48","guid":{"rendered":"http:\/\/www.studiogera.de\/001\/?p=26294"},"modified":"2023-08-05T12:23:50","modified_gmt":"2023-08-05T10:23:50","slug":"krankschreibungen-in-gera-trotz-anstieg-unter-dem-landesschnitt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/2023\/08\/05\/krankschreibungen-in-gera-trotz-anstieg-unter-dem-landesschnitt\/","title":{"rendered":"KRANKSCHREIBUNGEN IN GERA TROTZ ANSTIEG UNTER DEM LANDESSCHNITT"},"content":{"rendered":"\n<p>Geraer Besch\u00e4ftigte haben vergangenes Jahr im Schnitt 25,6 Tage krankheitsbedingt im Job gefehlt. Damit liegt die Otto-Dix-Stadt deutlich unter dem landesweiten Durchschnittswert von 27,6 Tagen, wie aus Daten der rund 8000 Geraer Barmer-Versicherten hervorgeht. Weniger Fehltage verzeichnet die in der Region zweitgr\u00f6\u00dfte Krankenkasse lediglich in Jena (24), Weimar (24,2), Suhl (25,2) und im Saale-Orla-Kreis (25,6). \u201eDer Trend bei den Krankmeldungen geht allerdings leider in keine gute Richtung\u201c, sagt Sirko Mielcarek, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Barmer Krankenkasse in Gera. Gegen\u00fcber dem Vorjahr habe es einen Anstieg bei den krankheitsbedingten Fehltagen um 11,4 % gegeben.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Vielf\u00e4ltige Gr\u00fcnde<br><\/strong>\u201eEin hoher Krankenstand bedeutet eine massive Belastung f\u00fcr die Wirtschaft in der Region\u201c, so Sirko Mielcarek weiter. Jeder krankheitsbedingte Ausfall sei einer zu viel und die Ursachen vielf\u00e4ltig. Zum Teil erkl\u00e4re sich der Anstieg mit der Mitte vergangenen Jahres eingef\u00fchrten elektronischen Arbeitsunf\u00e4higkeitsmeldung. Dadurch erreiche nun auch bei kurzen Krankschreibungen jede Meldung die Krankenkassen und es zeichne sich ein realistischeres Bild. Bundesweit sei die Zahl der Fehltage sogar um 29 % angewachsen. Auch die kleinteilige Wirtschaftsstruktur wirke sich auf die Statistik aus. Teils fehle es an betriebsmedizinischer Anbindung und in den \u00fcberwiegend kleinen und mittelst\u00e4ndischen Unternehmen m\u00fcsse das Thema Gesundheitsf\u00f6rderung noch st\u00e4rker in den Fokus r\u00fccken. Auch tarifvertragliche Regelungen h\u00e4tten Einfluss auf die Daten zum Krankenstand. In gro\u00dfen Unternehmen und Konzernen sei es \u00fcblich, dass Krankmeldung erst ab dem dritten Fehltag \u00e4rztlich attestiert werden m\u00fcssen. Mielcarek und sein Team st\u00fcnden jedenfalls stets bereit, die hiesigen Arbeitgeber beim Thema Mitarbeitergesundheit zu unterst\u00fctzen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Verdopplung der Fehltage wegen Atemwegsinfekten<\/strong><br>Hauptursache f\u00fcr Krankschreibungen in Gera sind laut den Daten der Barmer Krankenkasse voriges Jahr R\u00fcckenleiden gewesen. Im Schnitt 5,6 Fehltage wurden deswegen verzeichnet. Bei den Atemwegsinfekten waren es 5,5 Tage, was gegen\u00fcber dem Vorjahr (2,7 Tage) einen Anstieg von mehr als einhundert Prozent bedeutet. Der Grund f\u00fcr den Anstieg wird in Nachholeffekten nach der Pandemie sowie in mehreren Grippewellen gesehen. Wegen psychischen Erkrankungen schlugen vergangenes Jahr in Gera vier Tage zu Buche.<\/p>\n\n\n\n<p>QUELLE: BARMER KRANKENKASSE<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>Geraer Besch\u00e4ftigte haben vergangenes Jahr im Schnitt 25,6 Tage krankheitsbedingt im Job gefehlt. Damit liegt die Otto-Dix-Stadt deutlich unter dem landesweiten Durchschnittswert von 27,6 Tagen, wie aus Daten der rund 8000 Geraer Barmer-Versicherten hervorgeht. 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