{"id":268,"date":"2016-02-23T12:00:59","date_gmt":"2016-02-23T11:00:59","guid":{"rendered":"http:\/\/www.studiogera.de\/001\/?p=268"},"modified":"2017-12-20T01:36:55","modified_gmt":"2017-12-20T00:36:55","slug":"1925-die-hofwiesen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/2016\/02\/23\/1925-die-hofwiesen\/","title":{"rendered":"1925: \u201eDIE HOFWIESEN\u201d"},"content":{"rendered":"<p><em>Nachdem die Stadt Gera die f\u00fcrstlichen Hofwiesen erworben hatte, schreibt Stadtoberbaurat Luthardt im Jahre 1925 in der Zeitung \u201eHeimatbl\u00e4tter\u201d \u00fcber den Zustand, die Bedeutung und Entwicklung dieser.<\/em><\/p>\n<p>In der letzten Sitzung \u017feiner Amtsperiode hat der verflo\u017f\u017fene Stadtrat eine Ent\u017fchlie\u00dfung gefa\u00dft, welche f\u00fcr die Entwicklung des Stadtbildes von weitgehender Bedeutung i\u017ft. Die Stadt hat die Hofwie\u017fen, Schafwie\u017fen und den Prinzenplatz von der F\u00fcr\u017ftlichen Hofkammer erworben. Die vorbezeichneten Gel\u00e4nde umfa\u017f\u017fen 42\u00be ha und h\u00e4ngen zwar nicht unmittelbar miteinander zu\u017fammen, liegen aber \u017f\u00e4mtlich in der alten El\u017fteraue, und jede der Fl\u00e4chen bildet eine zu\u017fammenh\u00e4ngende Einheit. Nach ihrem Erwerb hat die Stadt Gelegenheit, eine einheitliche Umge\u017ftaltung jener Gegend durchzuf\u00fchren, die das St\u00e4dtebild we\u017fentlich beeinflu\u00dft.<\/p>\n<p>Vor der Durchf\u00fchrung der El\u017fterberichtigung und der in den letzten Jahren erfolgten Aufteilung in Spiel-, Sportpl\u00e4tze, Pachtg\u00e4rten u\u017fw. bildeten die Hofwie\u017fen ein land\u017fchaftliches Bild, welches f\u00fcr die Stadt von charakteri\u017fti\u017fcher Bedeutung war. Die breite ebene Gr\u00fcnfl\u00e4che der Wie\u017fen \u017ftand in wirk\u017famem Kontra\u017ft zu den bewaldeten H\u00f6henz\u00fcgen des Hainberges, dem das auf halber H\u00f6he liegende Schlo\u00df O\u017fter\u017ftein vorgelagert i\u017ft. M\u00e4chtige Baumgruppen, be\u017fonders in der N\u00e4he der Untermh\u00e4u\u017fer Br\u00fccke, gaben in Verbindung mit dem maleri\u017fchen Bilde der Untermh\u00e4u\u017fer Kirche, der gegen\u00fcberliegenden niederen Geb\u00e4ude des F\u00fcr\u017ftlichen Rentamtes und Baumar\u017ftalles eine harmoni\u017fche Einheit, die durch das \u00fcberragende Schlo\u00df beherr\u017fcht war und die f\u00fcr das Schlo\u00df \u017felb\u017ft einen wirk\u017famen Ma\u00df\u017ftab bildeten. Man konnte die\u017fen Punkt als den \u017fch\u00f6n\u017ften Punkt des Geraer Stadtbildes bezeichnen, nachdem der Alt\u017ftadt aus fr\u00fcherer Zeit erhaltene reizvolle Stadtbilder, wie der Kollegienhof mit dem Badertor, durch die ra\u017fche Entwicklung der Stadt \u017fchon vor Jahrzehnten ver\u017fchwunden waren. Leider i\u017ft der Sinn f\u00fcr die verloren gegangenen Sch\u00f6nheiten, wie der Kollegienhof, er\u017ft dann erwacht, als \u017fie der Entwicklung der Stadt bereits zum Opfer gefallen waren. Sicher h\u00e4tten \u017fie \u017fich erhalten la\u017f\u017fen k\u00f6nnen, und die neuere St\u00e4dtebaukun\u017ft h\u00e4tte Mittel und Wege gefunden, um \u017fie zu erhalten und bei gleichzeitiger gro\u00dfz\u00fcgiger L\u00f6\u017fung der Verkehrsprobleme in den neuen Ge\u017famtstadtplan aufzunehmen.<\/p>\n<p>Und \u017fo wurde leider auch die Harmonie des vorz\u00fcglichen Bildes an der Untermh\u00e4u\u017fer Br\u00fccke durch ver\u017fchiedene bauliche Ma\u00dfnahmen arg ge\u017ft\u00f6rt. Zun\u00e4ch\u017ft wurde die Bebauung am Gries, d. i. das we\u017ftliche El\u017fterufer zwi\u017fchen Adelheidbr\u00fccke und Eli\u017fenbr\u00fccke, nicht nach einheitlichen Ge\u017fichtspunkten geregelt, und es ent\u017ftanden dort Bauten, u. a. neben der Marienkirche, welche im Ma\u00df\u017ftab und Ausbildung als durchaus verfehlt zu bezeichnen \u017find. Sodann fiel der El\u017fterberichtigung der pr\u00e4chtige Baumbe\u017ftand an der Untermh\u00e4u\u017fer Br\u00fccke zum Opfer. Vergebens haben der Bund Heimat\u017fchutz und Freunde jenes Bildes energi\u017fch Ein\u017fpruch gegen die\u017fe Zer\u017ft\u00f6rung erhoben. Man kann nur dann den jetzigen Zu\u017ftand guthei\u00dfen, wenn es gelingt, f\u00fcr das Ver\u017fchwundene an jener Stelle Er\u017fatz zu \u017fchaffen. Ver\u017fprechungen wurden \u017feitens der ma\u00dfgebenden Stellen zur Zeit der Ausf\u00fchrung wiederholt gegeben. Sie zu erf\u00fcllen und einen Ausgleich zu finden i\u017ft jedoch weder der El\u017fterberichtigungsgeno\u017f\u017fen\u017fchaft noch einem Einzelbe\u017fitzer, \u017fondern lediglich der Stadt m\u00f6glich, wenn \u017fie zielbewu\u00dft vorgeht.<\/p>\n<p>Auch die Hofwie\u017fen erfuhren h\u00f6ch\u017ft bedauerliche Eingriffe. In ziemlich planlo\u017fer Wei\u017fe wurde das ganze Gel\u00e4nde in Schreberg\u00e4rten und Spielpl\u00e4tze f\u00fcr einzelne Vereine aufgeteilt. An\u017ftatt \u00fcber eine gleichm\u00e4\u00dfige wohltuend gr\u00fcne, ebene Fl\u00e4che mit guten Ausblicken, wandelt man heute dort zwi\u017fchen hohen, unregelm\u00e4\u00dfigen Z\u00e4unen, die keinerlei Freude an dem jetzigen Zu\u017ftande aufkommen la\u017f\u017fen. Auch hier mu\u00df eine Neuregelung durchgef\u00fchrt werden. Die heutigen Verh\u00e4ltni\u017f\u017fe verlangen gebieteri\u017fch die Anlage von Sport- und Spielpl\u00e4tzen in gen\u00fcgendem Umfange zur Ert\u00fcchtigung und Er\u017ft\u00e4rkung un\u017ferer Jugend. Es gilt nun unter den dort eingeri\u017f\u017fenen Zu\u017ft\u00e4nden allm\u00e4hlich Wandel zu \u017fchaffen und unter Ber\u00fcck\u017fichtigung berechtigter neuzeitlicher Forderungen in bezug auf Anlage und Einrichtung die\u017fer Sport- und Spielpl\u00e4tze eine Zu\u017fammenlegung nach einem geordneten Plane durchzuf\u00fchren, und nach M\u00f6glichkeit den fr\u00fcheren \u017fch\u00f6nen Zu\u017ftand wieder herzu\u017ftellen. Die\u017fe Regelung kann nat\u00fcrlich nicht von heute auf morgen erfolgen, \u017fondern zun\u00e4ch\u017ft mu\u00df der Plan ausreifen und unter Wahrung der Intere\u017f\u017fen der jetzt dort ange\u017fiedelten Vereinigungen nach und nach zur Durchf\u00fchrung gelangen. Ein Vorprojekt hier\u00fcber i\u017ft \u017fchon vor einigen Jahren von mir aufge\u017ftellt worden. Mit R\u00fcck\u017ficht auf die Wichtigkeit der Hofwie\u017fen im Stadtbilde \u017find jedock noch Fachleute hier\u00fcber zu h\u00f6ren, \u017fo da\u00df alle Forderungen nicht nur in wirt\u017fchaftlicher und technischer, \u017fondern auch in \u00e4\u017ftheti\u017fcher Beziehung volle Ber\u00fcck\u017fichtigung finden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Um eine Bebauung des Randes mit landhausm\u00e4\u00dfigen H\u00e4u\u017fern wird man nicht herumkommen, einesteils, um das Ge\u017famtprojekt finanzieren, andernteils, um den Hofwie\u017fen auch nach der Stadt einen be\u017f\u017feren Ab\u017fchlu\u00df geben zu k\u00f6nnen, als er heute vorhanden i\u017ft. Die Ge\u017famtfl\u00e4che aber zwi\u017fchen Heinrichsbr\u00fccke und Untermh\u00e4u\u017fer Br\u00fccke mu\u00df in den gro\u00dfen Gr\u00fcnplan bzw. in das Gr\u00fcnnetz der Stadt eingef\u00fcgt werden, welches f\u00fcr Zufuhr von Sauer\u017ftoff in die eng bebauten Stadtviertel unerl\u00e4\u00dflich i\u017ft. Ich habe deshalb das Gel\u00e4nde \u017fchon fr\u00fcher als die \u201eLunge\u201d der Stadt bezeichnet, zu deren Verwirklichung der Erwerb die\u017fes Gel\u00e4ndes der unmittelbar an den Stadtkern an\u017fchlie\u00dfenden Hofwie\u017fen die M\u00f6glichkeit bietet. Wenn der Erwerb die\u017fes Gel\u00e4ndes einesteils auch eine au\u00dferordentliche finanzielle Bela\u017ftung der Stadt dar\u017ftellt, \u017fo mu\u00df man doch anerkennen, da\u00df der Stadtrat durch den Be\u017fchlu\u00df des Ankaufes die ureigen\u017ften Intere\u017f\u017fen der Stadt und ihre Entwickelung weitgehend gef\u00f6rdert hat. Es i\u017ft jetzt nicht mehr m\u00f6glich, da\u00df ein Teil des Gel\u00e4ndes zu \u017fpekulativen Zwecken ausgenutzt wird und weitere Beeintr\u00e4chtigungen des Stadtbildes erfolgen k\u00f6nnen. Wichtige wirt\u017fchaftliche, politi\u017fche, ge\u017fundheitliche, bautechni\u017fche und \u00e4\u017ftheti\u017fche Gr\u00fcnde ergeben, da\u00df der Kauf im Intere\u017f\u017fe der Ge\u017famtbev\u00f6lkerung geboten war.<\/p>\n<p>Die Hofwie\u017fen zwi\u017fchen dem Stadtbad und der Adelheidbr\u00fccke einer\u017feits und El\u017fter und Hofwie\u017fen\u017ftra\u00dfe anderer\u017feits haben eine Fl\u00e4che von rund 22\u00bd ha. Sie wird in der Haupt\u017fache als Gr\u00fcnanlage verwendet und nur ein Teil, wie \u017fchon oben erw\u00e4hnt, f\u00fcr eine angeme\u017f\u017fene Bebauung freigegeben werden.<\/p>\n<p>Ueber die Ge\u017fchichte der Hofwie\u017fe teilt Herr Stadtarchivar Kret\u017fchmer folgenden Abri\u00df mit:<\/p>\n<p>Die obere und untere Hofwie\u017fe geh\u00f6rte \u017feit den \u00e4lte\u017ften Zeiten zum \u201eHofacker\u201d des alten El\u017fterschlo\u017f\u017fes, das \u017feit 1581 unter dem Namen O\u017fter\u017ftein erscheint.<br \/>\nDie Hofwie\u017fe \u017fetzt \u017fich aus drei in den Lehnsregi\u017ftern und Teilungsreze\u017f\u017fen ge\u017fchiedenen Teilen zu\u017fammen:<br \/>\nI. \u201edie Schwarmin\u201d mit dem dazu geh\u00f6rigen 10 Scheffelfeld und dem Weidicht (wohl der n\u00f6rdliche Teil), der im 16. Jahrhundert dem B\u00fcrgermei\u017fter Bieger in Gera als kanzleilehnbares Pertinenz\u017ft\u00fcck \u00fcbereignet wurde.<br \/>\nII. der oberen und III. der unteren Hofwie\u017fe.<br \/>\nDer er\u017ftgenannte Teil wurde nach 1684, Augu\u017ft 13., dem gr\u00e4fl. reu\u00df. Kanzler Joh. Heinr. Albert in Lehen gegeben, ein\u017fchlie\u00dflich des wohl dazu geh\u00f6rigen \u201eBieger&#8217;\u017fchen Haingutes\u201d.<br \/>\nII. und III. er\u017fcheinen, deutlich ge\u017fchieden, im Teilungsregi\u017fter von 1647. Die Vor\u017ft\u00e4dter \u2013 das i\u017ft die alte \u017forbische Grundbev\u00f6lkerung \u2013 haben hier folgende Handfrohne zu lei\u017ften:<\/p>\n<p>1. Die Maulwurfsh\u00fcgel auff der oberen und unteren Hoffwie\u017fen j\u00e4hrlich vorziehen und die Wie\u017fen abr\u00e4umen.<br \/>\n2. Das Heu und Grummet auff obig gedachten Wie\u017fen d\u00fcrr machen.<br \/>\n3. Allen Hopffen, \u017fo Gn\u00e4diger Herr\u017fchaft w\u00e4ch\u017fet, abpfl\u00fccken.<\/p>\n<p>Von die\u017fen 95 Fr\u00f6hnern mu\u00dften wenig\u017ftens zwei Drittel zur Stelle \u017fein: \u201ewenns mans hei\u017fcht\u201d \u2013 die Fron war al\u017fo, wie bei der unterworfenen \u017forbischen Grundbev\u00f6lkerung, \u201eunge\u017fetzte\u201d (d. h. nicht nach Zeit fe\u017ft be\u017ftimmte). Unter 6 der Frohnlei\u017ftung vom Jahre 1647 lie\u017ft man u. a.: \u201eM\u00fc\u017f\u017fen das Mi\u017ftauf\u017fchlagen Unterm Hau\u017fe in Vorwerck verrichten und den Mi\u017ft ufn Obern und Untern Hoffwie\u017fen Acker zetteln.\u201d Als Frohngeb\u00fchr erhielt jeder drei Frohn-Brodte. Beim Hopfenpfl\u00fccken erhielt jeder 9 Hof\u017femmeln.<\/p>\n<p>Ueber die Gr\u00f6\u00dfe der Hofwie\u017fen orientiert halbwegs der 1647 verzeichnete Ertrag des damaligen Normaljahres:<br \/>\n60 Fuder Heu erhielt man damals nach Abzug von 23 Scheffel Feld die\u017fer Wie\u017fe von der oberen Hofwie\u017fe.<br \/>\n65 Fuder ergab die untere Hofwie\u017fe, von der aber 31 Scheffel Feld abge\u017fpalten waren.<br \/>\nDie obere Hofwie\u017fe war 1647 \u017ftark mit Hopfen be\u017ftanden. Im Regi\u017fter von 1647 le\u017fe ich: Hopff Berge. \u201e Das gro\u00dfe St\u00fccke an der Oberen Hoffwie\u017fen, wozu noch ein St\u00fcck von Jakob Buttermann in Gera erkauffet\u201d, h\u00e4lt 3 Acker 24 Ruthen.<br \/>\nAn \u201eWie\u017fen und Weinbergsfelder\u201d \u017find 1647, als der Herr\u017fchaft geh\u00f6rig, \u201e8 Scheffel, 1 Acker auff der oberen Hofwie\u017fen\u201d und \u201e4 Scheffel Weydicht da\u017felb\u017ft\u201d ge\u017fondert neben 11 Scheffel altem Felde dort aufgef\u00fchrt.<br \/>\n4 Scheffel Feld hielt das Grie\u00df Aeckerlein auff der unteren Hoffwie\u017fen, \u201e\u017fo umb Zehenden abgeschnitten wird\u201d.<br \/>\n2\u00bc Scheffel waren dort Hanfland. 29 Scheffel waren dort bereits in Feld verwandelt.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.studiogera.de\/001_BILD\/2016_020.jpg\" alt=\"Zeitungsbild\" \/><\/p>\n<p>Die obere und untere Hofwie\u017fe diente im Herb\u017ft zur Koppeltrift der Landesherr\u017fchaft.<br \/>\nDie Hofwie\u017fe war mit dem El\u017fter\u017fchlo\u00df ur\u017fpr\u00fcnglich Be\u017fitz eines edlen Ge\u017fchlechts, das \u017fich von Gera nannte und von denen ein Ludoldus, Sibertus und Tuto von Gera urkundlich bezeugt \u017find (1247 etwa!). Die Wie\u017fen geh\u00f6rten zum \u017fogenannten \u201eMundgut\u201d des El\u017fterschlo\u017f\u017fes und die hier an\u017f\u00e4\u017f\u017figen milites agrarii = die Ackerbau treibenden Ritter (castellani) verpflichteten die \u017forbische Grundbev\u00f6lkerung, die in den Mauern der Stadt nicht geduldet wurde, zur unge\u017fetzten Fron. Das Vorwerk Untermhaus und das eingegangene Bieger\u017fche Haingut teilten \u017fich in den alten Hofacker, die heutige Hofwie\u017fe. Die Hofwie\u017fen \u017ftie\u00dfen im S\u00fcdo\u017ften an den Anger der Stadt. 1647 wird betont, da\u00df drei kleine H\u00e4uslein \u201e\u017fo auffs Ritterguth beim Anger gebaut\u201d auf Hofwie\u017fenboden \u017ft\u00fcnden. Die heutige Hofwie\u017fe macht nur drei Viertel des ein\u017ftigen Hoffeldes aus.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.studiogera.de\/001_BILD\/2016_021.jpg\" alt=\"Zeitungsbild\" \/><\/p>\n<p>Un\u017fere Kinder und Enkel werden f\u00fcr die Aufnahme der eingangs erw\u00e4hnten bedeut\u017famen Anregungen durch den Stadtrat und Erm\u00f6glichung der Durchf\u00fchrung durch den Erwerb der Hofwie\u017fen danken. Auch Seiner Durchlaucht dem F\u00fcr\u017ften i\u017ft zu danken, da\u00df er zu annehmbaren Bedingungen den Uebergang an die Stadtgemeinde als der Vertreterin aller \u00f6ffentlichen Intere\u017f\u017fen erm\u00f6glicht hat. Die Bem\u00fchungen des Bundes Heimat\u017fchutz aber, an\u017ftelle verloren gegangener wertvoller Stadt- und Land\u017fchaftsbilder neue ideelle Werte zu \u017fchaffen, werden durch den gro\u00dfz\u00fcgigen Ent\u017fchlu\u00df des Stadtrates ihrer Verwirklichung entgegengef\u00fchrt.<\/p>\n<p>Heute \u017fchon den Plan \u00fcber die zuk\u00fcnftige Ge\u017ftaltung der Hofwie\u017fen zu ver\u00f6ffentlichen, \u017fcheint verfr\u00fcht, da der Plan er\u017ft reifen mu\u00df. Die beiden Abbildungen \u00fcber den bereits ausgef\u00fchrten Teil der Gr\u00fcnanlagen \u2013 die \u017fogenannten kleinen Hofwie\u017fen \u2013 zwi\u017fchen der Heinrichsbr\u00fccke und der Badean\u017ftalt zeigen jedoch den Anfang der Umge\u017ftaltung mit dem Sommerbad, Luftbad, Eisbahn und Spielpl\u00e4tzen. Hieran m\u00fc\u017f\u017fen \u017fich \u017fodann die \u00fcbrigen Erholungs\u017ft\u00e4tten organisch an\u017fchlie\u00dfen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>Nachdem die Stadt Gera die f\u00fcrstlichen Hofwiesen erworben hatte, schreibt Stadtoberbaurat Luthardt im Jahre 1925 in der Zeitung \u201eHeimatbl\u00e4tter\u201d \u00fcber den Zustand, die Bedeutung und Entwicklung dieser. In der letzten Sitzung \u017feiner Amtsperiode hat der <a class=\"mh-excerpt-more\" href=\"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/2016\/02\/23\/1925-die-hofwiesen\/\" title=\"1925: \u201eDIE HOFWIESEN\u201d\">[&#8230;]<\/a><\/p>\n<\/div>","protected":false},"author":1,"featured_media":269,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[7],"tags":[],"class_list":{"0":"post-268","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-regionalkunde"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/268","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=268"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/268\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2541,"href":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/268\/revisions\/2541"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/wp-json\/wp\/v2\/media\/269"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=268"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=268"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=268"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}