{"id":27511,"date":"2023-10-14T10:03:57","date_gmt":"2023-10-14T08:03:57","guid":{"rendered":"http:\/\/www.studiogera.de\/001\/?p=27511"},"modified":"2023-10-14T10:03:59","modified_gmt":"2023-10-14T08:03:59","slug":"wirtschaftsminister-reagiert-auf-negative-prognosen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/2023\/10\/14\/wirtschaftsminister-reagiert-auf-negative-prognosen\/","title":{"rendered":"WIRTSCHAFTSMINISTER REAGIERT AUF NEGATIVE PROGNOSEN"},"content":{"rendered":"\n<p>Die Konjunkturaussichten f\u00fcr Deutschland haben sich verschlechtert. Zwar rechnet der IWF bezogen auf das Jahr 2023 weltweit mit einem leichten Wachstum, sagt f\u00fcr Deutschland aber einen R\u00fcckgang der Wirtschaftsleistung vorher. Dieser soll sogar noch st\u00e4rker ausfallen als in den vorangegangenen Prognosen dargestellt. Damit w\u00e4re Deutschland das einzige gro\u00dfe Industrieland mit einer schrumpfenden Wirtschaft. Erst f\u00fcr das n\u00e4chste Jahr wird eine leichte Steigerung um 0,9 % erwartet. Aber auch hier wurde der Wert nach unten korrigiert.<\/p>\n\n\n\n<p>Robert Habeck, Bundesminister f\u00fcr Wirtschaft und Klimaschutz, sieht die wirtschaftliche Talsohle in Deutschland durchschritten. Er erwartet ein Wachstum von 1,3 % im Jahr 2024, und 1,5 % im Jahr 2025, falls es nicht zu unvorhergesehenen Ereignissen im internationalen Gef\u00fcge kommt, zum Beispiel kriegerischen Auseinandersetzungen.<\/p>\n\n\n\n<p>Warum er optimistischer als der IWF gestimmt ist, erkl\u00e4rt er in der am 12. Oktober 2023 ausgestrahlten ARD-Sendung \u201eMaischberger\u201d: Die Organisation habe die staatlichen Investitionen kaum ber\u00fccksichtigt. Habeck nannte als Beispiele die Bundeswehr und klimaneutrale Technologien. Die Investitionen w\u00fcrden h\u00f6her sein als die Institute erwarten und die Differenz erkl\u00e4ren. Der Wirtschaftsminister sieht darin auch ein Wachstum aus eigener St\u00e4rke. Zuvor sei es eine geliehene St\u00e4rke durch billiges russisches Gas und funktionierende Weltm\u00e4rkte gewesen. Auf letzteres k\u00f6nne man sich aber nicht verlassen, sagte er sinngem\u00e4\u00df, weil die Wachstumsprognosen f\u00fcr China im kommenden Jahr schlechter seien als f\u00fcr dieses. China werde Deutschland im kommenden Jahr nicht helfen k\u00f6nnen. Man m\u00fcsse sich selber helfen, wozu auch die Entb\u00fcrokratisierung und Zuwanderung von Fachkr\u00e4ften geh\u00f6re. Weiterhin z\u00e4hlte er auf, der Staat m\u00fcsse die Binnennachfrage st\u00e4rken, die Menschen in Deutschland in Konsumlaune versetzen und ihnen hierf\u00fcr genug Geld geben, au\u00dferdem Investitionsm\u00f6glichkeiten schaffen und B\u00fcrgschaften f\u00f6rdern. Zum Thema Zuwanderung f\u00fchrte er in diesem Zusammenhang aus, die Zahl der sozialversicherungspflichtig Besch\u00e4ftigten wachse in Deutschland inzwischen durch ausl\u00e4ndische Arbeitnehmer. Von Januar bis Juni 2023 seien 100&#8217;000 Deutsche aus dem Arbeitsmarkt ausgeschieden, und 300&#8217;000 Nichtdeutsche hinzugekommen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>Die Konjunkturaussichten f\u00fcr Deutschland haben sich verschlechtert. Zwar rechnet der IWF bezogen auf das Jahr 2023 weltweit mit einem leichten Wachstum, sagt f\u00fcr Deutschland aber einen R\u00fcckgang der Wirtschaftsleistung vorher. 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