{"id":27669,"date":"2023-10-20T14:46:28","date_gmt":"2023-10-20T12:46:28","guid":{"rendered":"http:\/\/www.studiogera.de\/001\/?p=27669"},"modified":"2023-10-20T14:46:30","modified_gmt":"2023-10-20T12:46:30","slug":"werke-von-horst-sakulowski-in-der-orangerie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/2023\/10\/20\/werke-von-horst-sakulowski-in-der-orangerie\/","title":{"rendered":"WERKE VON HORST SAKULOWSKI IN DER ORANGERIE"},"content":{"rendered":"\n<p><em>Die Ausstellung wird am Sonntag, den 22. Oktober 2023, um 11 Uhr er\u00f6ffnet. \u00d6ffentliche F\u00fchrungen finden statt am 4. und 25. November jeweils beginnend um 15 Uhr.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Horst Sakulowski geh\u00f6rt heute zu den bekanntesten K\u00fcnstlerpers\u00f6nlichkeiten in Th\u00fcringen. Der 80. Geburtstag des K\u00fcnstlers ist der Kunstsammlung Gera Anlass genug, den Maler, Zeichner und Grafiker mit einer umfassenden Werkschau zu ehren, die retrospektiv den Bogen von seinem k\u00fcnstlerischen Beginn \u00fcber die nachfolgenden Dezennien bis zur Gegenwart spannt.<\/p>\n\n\n\n<p>Horst Sakulowski, 1943 in Saalfeld geboren, studierte nach einer Keramiklehre bei Gerda K\u00f6rting von 1962 bis 1967 an der Leipziger Hochschule f\u00fcr Grafik und Buchkunst bei Bernhard Heisig. Seit 1967 im ostth\u00fcringischen Weida ans\u00e4ssig, hat der K\u00fcnstler in den siebziger Jahren durch die Wiederbelebung einer veristischen Formensprache und sozialkritischer Inhalte einen wesentlichen Beitrag zur Erweiterung des Kunstbegriffes des Sozialistischen Realismus geleistet.<\/p>\n\n\n\n<p>Sein \u201ePortr\u00e4t nach Dienst\u201c (1975\/1976) geh\u00f6rte zu den meistdiskutierten Bildern der DDR. Sakulowski setzte sich mit diesem polemischen Charakterbild seiner Frau auf der Ausstellung \u201eJunge K\u00fcnstler der DDR\u201c in Berlin gegen die positiven Pathosformeln der Kollegen durch und eroberte 1977 auf der bedeutungsvollen VIII. Dresdner Leistungsschau der DDR-Kunst eine Ehrenposition in der Phalanx der Leipziger Jungstars.<\/p>\n\n\n\n<p>Seinen anf\u00e4nglichen Realismus erweiterte er um surreale und phantastische Elemente, mit denen seine Bildwelten Bez\u00fcge zur Klassischen Moderne nehmen. Diese k\u00fcnstlerische Position, Themen und Motive trugen bereits in den 1970er und 1980er Jahren zur Profilierung der Leipziger Schule bei.<\/p>\n\n\n\n<p>Gezeigt werden neben dem bekannten \u201ePortr\u00e4t nach Dienst\u201c (1975\/1976), dem allegorischen Gem\u00e4lde \u201eDeutschland 1525 \u2013 Die Auferstehung\u201c (1974), seinem gro\u00dfformatigen \u201eChristophorus\u201c (1987) auch zahlreiche Zeichnungen und Grafiken aus dem umfangreichen Bestand der Kunstsammlung Gera sowie Gem\u00e4lde aus Privatbesitz, die selten \u00f6ffentlich zu sehen waren.<\/p>\n\n\n\n<p>QUELLE: STADTVERWALTUNG<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>Die Ausstellung wird am Sonntag, den 22. Oktober 2023, um 11 Uhr er\u00f6ffnet. \u00d6ffentliche F\u00fchrungen finden statt am 4. und 25. November jeweils beginnend um 15 Uhr. 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