{"id":28384,"date":"2023-11-28T12:22:26","date_gmt":"2023-11-28T11:22:26","guid":{"rendered":"http:\/\/www.studiogera.de\/001\/?p=28384"},"modified":"2023-11-28T12:22:29","modified_gmt":"2023-11-28T11:22:29","slug":"geras-zentrum-im-20-jahrhundert","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/2023\/11\/28\/geras-zentrum-im-20-jahrhundert\/","title":{"rendered":"GERAS ZENTRUM IM 20. JAHRHUNDERT"},"content":{"rendered":"\n<p><em>Die neue Sonderausstellung im Stadtmuseum wird am 9. Dezember 2023 er\u00f6ffnet und kann bis zum 28. April 2024 besucht werden.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Das Zentrum ist das Aush\u00e4ngeschild einer Stadt. Ein Zentrum mit Flair begeistert Touristen, ist individuell und schafft Identifikation. Wann aber ist ein Stadtzentrum \u201esch\u00f6n\u201c? Kann ein \u201esch\u00f6nes\u201c Stadtzentrum geplant werden? Erste gr\u00f6\u00dfere strukturelle \u00dcberlegungen f\u00fcr das Geraer Zentrum finden sich in den 1910er Jahren. Mit dem Neuen Rathaus auf dem Kornmarkt, den Kaufh\u00e4usern Tietz und Biermann, dem Palast-Filmtheater und dem Handelshof entstanden in zwei Jahrzehnten mehrere stadtbildpr\u00e4gende Geb\u00e4ude. Die Amthorstra\u00dfe wurde bis zur Sorge verl\u00e4ngert und damit eine geradlinige Verbindung zwischen Zentrum und Hauptbahnhof geschaffen. Durch den Abriss von zehn Geb\u00e4uden entstand 1938 der Zschochernplatz. Ein Modell aus dem Jahr 1941 zeigt eine umfassende Neubebauung der gesamten n\u00f6rdlichen Innenstadt im monumentalen Stil des Nationalsozialismus. Der Ausgang des Zweiten Weltkriegs setzte diesen \u00dcberlegungen ein Ende. Die Endphase des Krieges brachte auch f\u00fcr Gera erhebliche Zerst\u00f6rungen. Gegen\u00fcber anderen deutschen Industriest\u00e4dten blieben die Sch\u00e4den jedoch vergleichsweise gering. Nur etwa 10 % der H\u00e4user waren zerst\u00f6rt. Die L\u00fccken h\u00e4tten relativ leicht geschlossen werden k\u00f6nnen; das Stadtbild w\u00e4re gr\u00f6\u00dftenteils erhalten geblieben.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Jahr 1952 wurde Gera die Hauptstadt des gleichnamigen neu gegr\u00fcndeten Bezirkes und stand damit, \u00e4hnlich wie die anderen Bezirksst\u00e4dte der DDR, besonders im Fokus einer st\u00e4dtebaulichen Modernisierung. Die Vision eines neuen sozialistischen Stadtzentrums wurde propagiert. Mit deren Umsetzung erfuhr das Geraer Stadtzentrum ab 1958 die umfangreichsten baulichen \u00c4nderungen seiner Geschichte. Praktisch die gesamte Innenstadt war in die Planungen einbezogen. Schwerpunkte bildeten der Bau des Interhotels, die Hochh\u00e4user entlang der Breitscheidstra\u00dfe, der Zentrale Platz mit dem Haus der Kultur sowie die Wohnungsneubauten zwischen Ro\u00dfplatz und Reichsstra\u00dfe und in der Altstadt s\u00fcdlich des Marktplatzes. Der gesamte Altbausubstanz dieser Areale ging unwiederbringlich verloren. Andererseits \u2013 was an Neuem entstand, war modern, weitr\u00e4umig, hatte gro\u00dfst\u00e4dtische Atmosph\u00e4re und fand bei vielen Einwohnern Zustimmung.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Ausstellung verdeutlicht mit etwa 140 historischen Fotografien, Pl\u00e4nen, Modellen und Gem\u00e4lden die massiven Umbr\u00fcche, denen das Geraer Stadtbild im 20. Jahrhundert unterworfen war.<\/p>\n\n\n\n<p>QUELLE: STADTVERWALTUNG<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>Die neue Sonderausstellung im Stadtmuseum wird am 9. Dezember 2023 er\u00f6ffnet und kann bis zum 28. April 2024 besucht werden. Das Zentrum ist das Aush\u00e4ngeschild einer Stadt. Ein Zentrum mit Flair begeistert Touristen, ist individuell <a class=\"mh-excerpt-more\" href=\"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/2023\/11\/28\/geras-zentrum-im-20-jahrhundert\/\" title=\"GERAS ZENTRUM IM 20. JAHRHUNDERT\">[&#8230;]<\/a><\/p>\n<\/div>","protected":false},"author":2,"featured_media":28385,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[8],"tags":[],"class_list":{"0":"post-28384","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-kultur"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/28384","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=28384"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/28384\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":28386,"href":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/28384\/revisions\/28386"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/wp-json\/wp\/v2\/media\/28385"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=28384"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=28384"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=28384"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}