{"id":2898,"date":"2018-02-04T12:18:15","date_gmt":"2018-02-04T11:18:15","guid":{"rendered":"http:\/\/www.studiogera.de\/001\/?p=2898"},"modified":"2018-02-04T12:18:15","modified_gmt":"2018-02-04T11:18:15","slug":"v-philharmonisches-konzert","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/2018\/02\/04\/v-philharmonisches-konzert\/","title":{"rendered":"V. PHILHARMONISCHES KONZERT"},"content":{"rendered":"<p>Im f\u00fcnften Philharmonischen Konzert am 14. und 15. Februar 2018 im Konzertsaal der B\u00fchnen der Stadt Gera steht ein international renommierter Dirigent am Pult des Philharmonischen Orchesters Altenburg-Gera: Peter Ruzicka, geboren 1948, hat sich nicht nur als Dirigent gro\u00dfer Orchester und als Intendant der Salzburger Festspiele einen Namen gemacht. Er steht wie kaum ein anderer f\u00fcr die zeitgen\u00f6ssische Musik im deutschsprachigen Raum &#8211; als Komponist, dessen Werke weltweit von f\u00fchrenden Orchestern und Interpreten aufgef\u00fchrt werden.<\/p>\n<p>Das Konzert in Gera wird mit der Komposition Flucht. Sechs Passagen f\u00fcr gro\u00dfes Orchester aus dem Jahr 2014 von Peter Ruzicka er\u00f6ffnet. <\/p>\n<p>Einen gro\u00dfen Sprung zur\u00fcck in der Musikgeschichte unternimmt das Programm mit dem Violinkonzert E-Dur von Johann Sebastian Bach. Man geht heute davon aus, dass es w\u00e4hrend seiner Zeit als Hofkapellmeister in Anhalt-K\u00f6then entstanden ist. Als Vorbild dienten ihm die Solokonzerte von Antonio Vivaldi. Solistin ist Diana Tishchenko, geboren 1990 in der Ukraine, Preistr\u00e4gerin zahlreicher internationaler Wettbewerbe. Im Januar 2017 errang sie den 1. Preis beim Felix Mendelssohn-Bartholdy Hochschulwettbewerb in Berlin. Ihr Konzertexamen mit dem 2. Violinkonzert von Prokofjew hat sie im Dezember 2017 im Konzerthaus Berlin unter der Leitung von Lahav Shani gespielt.<\/p>\n<p>Zum Abschluss des Konzertes h\u00e4lt TPT eine erste Begegnung mit dem rum\u00e4nischen Komponisten George Enescu (1881-1955) bereit, dessen Oper Oedipe am 13. April in der Inszenierung von Generalintendant Kay Kuntze in Gera Premiere haben wird. Enescus 4. Sinfonie e-Moll bietet eine gute Gelegenheit, die Klangsprache des Komponisten kennenzulernen, der f\u00fcr ein Weiterbestehen der sinfonischen Tradition in einer Zeit avantgardistischer Neuorientierung gesorgt hat. In seiner 4. Sinfonie ist sp\u00fcrbar, wie tief verwurzelt er in der rum\u00e4nischen Musik war und dennoch zu einem eigenen Musikstil gefunden hat. \u201eWelch eine kraftvolle, ideenreiche Musik, welch herrliche Farben und Stimmungen einer impressionistisch durchtr\u00e4nkten Sp\u00e4tromantik!\u201c urteilte erst j\u00fcngst die Fachzeitschrift concerti. <\/p>\n<p>Der Botschafter Rum\u00e4niens in Deutschland hat angek\u00fcndigt, das Konzert am 14. Februar 2018 zu besuchen.<\/p>\n<p>Das f\u00fcnfte Philharmonische Konzert schl\u00e4gt eine Br\u00fccke zwischen fr\u00fchestem musikalischem Hochgenuss sowie spannenden Kl\u00e4ngen unserer Zeit. Konzertbeginn ist jeweils 19.30 Uhr. Um 18.45 Uhr l\u00e4dt Konzertdramaturgin Laura Knoll zur Einf\u00fchrung ein.<\/p>\n<p>Eintritteskarten sind an der Theaterkasse erh\u00e4ltlich und k\u00f6nnen unter 0365-8279105 und www.tpthueringen.de reserviert werden.<\/p>\n<p><strong>DAS PROGRAMM<\/strong><\/p>\n<p>&#8211; Peter Ruzicka (* 1948): Flucht; Sechs Passagen f\u00fcr gro\u00dfes Orchester (2014)<br \/>\n&#8211; Johann Sebastian Bach (1685-1750): Violinkonzert E-Dur BWV 1042<br \/>\n&#8211; George Enescu (1881-1955): Sinfonie Nr. 4 e-Moll<\/p>\n<p>Peter Ruzicka (Titelbild) wurde 1948 in D\u00fcsseldorf geboren. An eine instrumentale und theoretische Ausbildung am Hamburger Konservatorium (Klavier, Oboe, Kompositionstheorie) schlossen sich Kompositionsstudien bei Hans Werner Henze und Hans Otte an. Er studierte Rechts- und Musikwissenschaften in M\u00fcnchen, Hamburg und Berlin und promovierte mit einer interdisziplin\u00e4ren Dissertation \u00fcber das \u201eewige Urheberpers\u00f6nlichkeitsrecht\u201c.<\/p>\n<p>F\u00fcr seine Kompositionen erhielt er zahlreiche Preise und Auszeichnungen (u. a. Unesco-Preis \u201eInternational Rostrum of Composers\u201c, Paris; Louis Spohr Musikpreis). Peter Ruzickas Werke wurden von f\u00fchrenden Orchestern und Ensembles, wie den Berliner Philharmonikern, den Wiener Philharmonikern, allen deutschen Rundfunk-Sinfonieorchestern, der Staatskapelle Dresden, den M\u00fcnchener Philharmonikern, den Bamberger Symphonikern, dem Gewandhausorchester Leipzig, dem Tonhalle-Orchester Z\u00fcrich, dem Concertgebouw-Orchester Amsterdam, dem Philharmonia Orchestra London, dem Orchestre Philharmonique de Paris, der Tschechischen Philharmonie, dem RSO Wien, dem Israel Philharmonic Orchestra und dem New York Philharmonic Orchestra aufgef\u00fchrt. Dirigenten wie Gerd Albrecht, Vladimir Ashkenazy, Semyon Bychkov, Riccardo Chailly, Christoph Eschenbach, Michael Gielen, Paavo J\u00e4rvi, Mariss Jansons, Kent Nagano, Kurt Masur, Antonio Pappano, Giuseppe Sinopoli und Christian Thielemann haben sich f\u00fcr seine Musik eingesetzt. Seine Oper Celan erlebte 2001 ihre Urauff\u00fchrung an der Staatsoper Dresden. Ruzickas Musiktheater H\u00f6lderlin wurde 2008 an der Staatsoper Unter den Linden Berlin uraufgef\u00fchrt.<\/p>\n<p>Seit 1990 ist Peter Ruzicka Professor an der Hochschule f\u00fcr Musik und Theater Hamburg. Der Komponist ist Mitglied der Bayerischen Akademie der Sch\u00f6nen K\u00fcnste und der Freien Akademie der K\u00fcnste Hamburg.<br \/>\nVon 1979 bis 1987 wirkte Peter Ruzicka als Intendant des Radio-Symphonie-Orchesters Berlin, von 1988 bis 1997 als Intendant der Staatsoper Hamburg und der Hamburger Philharmoniker. 1996 \u00fcbernahm er als Nachfolger Hans Werner Henzes die k\u00fcnstlerische Leitung der M\u00fcnchener Biennale, die er bis 2014 innehatte, und wurde daneben im Jahre 1997 K\u00fcnstlerischer Berater des Royal Concertgebouw Orchesters Amsterdam. Von 2001 bis 2006 \u00fcbernahm Ruzicka als Intendant die k\u00fcnstlerische Leitung der Salzburger Festspiele. Ab 2015 leitet er als gesch\u00e4ftsf\u00fchrender Intendant die Osterfestspiele Salzburg.<br \/>\nAls Dirigent leitete Peter Ruzicka u. a. das Deutsche-Symphonie-Orchester Berlin &#8211; mit dem er CD-Produktionen von Werken Mahlers, Schrekers und Petterssons eingespielt hat -, das Royal Concertgebouw Orchester Amsterdam, die Wiener Symphoniker, die Staatskapelle Dresden, das Gewandhausorchester Leipzig, die Staatskapelle Berlin, das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, das NDR-Sinfonieorchester, mit dem ein CD-Zyklus von 16 Orchesterwerken von Hans Werner Henze entstand, die Bamberger Symphoniker, das RSO Stuttgart, das SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg, das WDR Sinfonieorchester K\u00f6ln, das hr-Sinfonieorchester Frankfurt, das MDR Sinfonieorchester Leipzig, die M\u00fcnchener Philharmoniker, die Hamburger Philharmoniker, das M\u00fcnchener Kammerorchester, die Deutsche Kammerphilharmonie, das D\u00e4nische Nationalorchester, die Tschechische Philharmonie, das RSO Wien, die Camerata Salzburg, das Gulbenkian Orchester Lissabon, das Orchestre symphonique de Montr\u00e9al, das Shanghai Symphony Orchestra, das China Philharmonic Orchestra und das Yomiuri Nippon Symphony Orchestra Tokyo.<\/p>\n<p>BILD UND TEXT: THEATER UND PHILHARMONIE TH\u00dcRINGEN GMBH<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>Im f\u00fcnften Philharmonischen Konzert am 14. und 15. 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