{"id":29326,"date":"2024-01-22T23:19:46","date_gmt":"2024-01-22T22:19:46","guid":{"rendered":"http:\/\/www.studiogera.de\/001\/?p=29326"},"modified":"2024-01-22T23:19:47","modified_gmt":"2024-01-22T22:19:47","slug":"wie-der-wiener-walzer-nach-ostthueringen-kam","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/2024\/01\/22\/wie-der-wiener-walzer-nach-ostthueringen-kam\/","title":{"rendered":"WIE DER WIENER WALZER NACH OSTTH\u00dcRINGEN KAM"},"content":{"rendered":"\n<p>Das Operettenf\u00fcrstentum mit dem zungenbrecherischen Namen Reu\u00df-Greiz-Schleiz nimmt bereits in der Operette \u201eWiener Blut\u201c (1899) die deutsche Kleinstaaterei aufs Korn. Mit der eigens f\u00fcr Gera, ehemals F\u00fcrstentum Reu\u00df, geschaffenen Operette \u201eRedoute in Reu\u00df\u201c widmen sich die Librettistin Sophie Jira und der Komponist Olav Kr\u00f6ger einer Fortsetzung der Pasticcio-Operette: F\u00fcr \u201eRedoute in Reu\u00df\u201c w\u00e4hlten sie Motive aus den \u00fcber 500 Tanz- und Marschkompositionen von Johann Strau\u00df Sohn aus, bearbeiteten und textierten sie, um eine brandneue Operette \u201enach altem Rezept\u201c zu erschaffen \u2013 und das am Originalschauplatz Reu\u00df-Greiz-Schleiz.<br>Der besondere regionale Bezug der Operetten-Urauff\u00fchrung verbindet mitrei\u00dfende Wiener Tanzmusik mit lokalhistorischen Kuriosit\u00e4ten, verwickelten Liebeleien und sehr viel Wiener Schm\u00e4h.<\/p>\n\n\n\n<p>Und das geschieht:<\/p>\n\n\n\n<p>Mai 1814: Nach dem Ende der Napoleonischen Kriege soll Europa neugeordnet werden. Dem schrulligen Zwergf\u00fcrstentum Reu\u00df-Greiz-Schleiz droht nun das Verschwinden von der Landkarte. Man w\u00e4re auf die Protektion einer der beiden deutschen Gro\u00dfm\u00e4chte angewiesen, doch bei wem soll man sich nun anbiedern: bei Preu\u00dfen oder \u00d6sterreich? Prinz Heinrich XIX. spekuliert auf einen Kongress in Wien. Da trifft es sich gut, dass er einen Vetter Metternichs zum Freund hat, den vergn\u00fcgungss\u00fcchtigen Wiener Grafen Herzmansthal. Um sich bei ihm und seiner Nichte Gabriele einzuschmeicheln, veranstaltet der Prinz eigens eine festliche Redoute in der Orangerie von Schloss Osterstein. Im Trubel dieser wienerischen Ballveranstaltung, bei der traditionell auch Maskierungen erlaubt sind, gelangt der Wiener Walzer zum ersten Mal nach Ostth\u00fcringen und leistet sogar den entscheidenden Beitrag zur Rettung des F\u00fcrstentums \u2026<\/p>\n\n\n\n<p>Die Operette ist erstmals am Freitag, den 9. Februar 2024, um 19.30 Uhr im Gro\u00dfen Haus Gera zu sehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Weitere Vorstellungen im Gro\u00dfen Haus Gera gibt es an folgenden Tagen:<\/p>\n\n\n\n<p>Samstag, 10. Februar 2024, 19.30 Uhr<br>Freitag, 23. Februar 2024, 19.30 Uhr<br>Sonntag, 25. Februar 2024, 14.30 Uhr<br>Montag, 1. April 2024, 14.30 Uhr<br>Montag, 20. Mai 2024, 18 Uhr<\/p>\n\n\n\n<p>Eintrittskarten sind an den Theaterkassen sowie \u00fcber die Webseite des Theaters erh\u00e4ltlich. Diese sind unter der Rufnummer 0365 8279105 bzw. 03447 585160 sowie \u00fcber \u201ehttps:\/\/theater-altenburg-gera.de\/\u201d erreichbar.<\/p>\n\n\n\n<p>QUELLE: THEATER ALTENBURG GERA GGMBH<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>Das Operettenf\u00fcrstentum mit dem zungenbrecherischen Namen Reu\u00df-Greiz-Schleiz nimmt bereits in der Operette \u201eWiener Blut\u201c (1899) die deutsche Kleinstaaterei aufs Korn. 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