{"id":29546,"date":"2024-02-01T13:40:25","date_gmt":"2024-02-01T12:40:25","guid":{"rendered":"http:\/\/www.studiogera.de\/001\/?p=29546"},"modified":"2024-02-01T13:40:26","modified_gmt":"2024-02-01T12:40:26","slug":"wichtige-erkenntnisse-zum-lieferroboter","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/2024\/02\/01\/wichtige-erkenntnisse-zum-lieferroboter\/","title":{"rendered":"WICHTIGE ERKENNTNISSE ZUM LIEFERROBOTER"},"content":{"rendered":"\n<p>K\u00f6nnen Lieferroboter Menschen in ihrem Alltag sinnvoll unterst\u00fctzen? Wie m\u00fcssen diese beschaffen sein, um von Passanten akzeptiert zu werden? Und wird ein solches Angebot \u00fcberhaupt angenommen? All diesen Fragen ist das von der TAG Wohnen initiierte Pilotprojekt \u201eRobots are in town\u201c nachgegangen, das im vergangenen Jahr f\u00fcr etwas sechs Monate in Lusan durchgef\u00fchrt wurde. Ziel war es dabei, eine neue Form der Warenzustellung zu erproben, bei der ein Lieferroboter mit dem Namen \u201eRobbie\u201c die Bewohnerinnen und Bewohner des Stadtteils bei ihrem Einkauf unterst\u00fctzte. Bei einer Informationsveranstaltung am Dienstag, den 30. Januar 2024, wurden in der Begegnungsst\u00e4tte Eichenhof nun die Ergebnisse der ersten Projektphase von Prof. Dr. Frank Schr\u00f6del von der Hochschule Schmalkalden, Prof. Dr. Sebastian Zug von der Technischen Universit\u00e4t Freiberg und Professor Felix Wilhelm Siebert von der TU D\u00e4nemark pr\u00e4sentiert.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Fazit das Projektteams f\u00e4llt dabei sehr positiv aus: \u201eRobbie\u201c habe seine Sache gut gemacht, wurde auch von vielen \u00e4lteren Menschen als Unterst\u00fctzungsangebot angenommen und hat vor allem viele Daten geliefert, die f\u00fcr die weitere Entwicklung eines solchen Mobilit\u00e4tsangebots wichtig sind. Dazu geh\u00f6ren vor allem folgende Aspekte: Wie schnell darf so ein Lieferroboter auf dem Gehweg fahren, um von Fu\u00dfg\u00e4ngern nicht als unangenehmer Weggef\u00e4hrte wahrgenommen zu werden? Wie viel Abstand muss er zu Menschen einhalten? Wie bew\u00e4ltigt er die verschiedenen Gel\u00e4ndetypen? Und wie reagiert er auf Hindernisse? Kinderw\u00e4gen, Restaurantst\u00fchle oder auch eine \u00fcber den Weg gespannte Hundeleine wurden als Beispiele genannt.<\/p>\n\n\n\n<p>Oberb\u00fcrgermeister Julian Vonarb, der gemeinsam mit Th\u00fcringens Umweltminister Bernhard Stengele vor Ort war, zeigt sich von dem Projekt beeindruckt: \u201eEs ist wirklich erstaunlich, was moderne Technik heute bereits alles m\u00f6glich macht. Den Einkauf via App bestellen und dann vollautomatisch von einem Roboter nach Hause bringen lassen \u2013 wir kennen so etwas aus Filmen, doch \u201aRobbie\u2018 hat aus dieser Science Fiction in Gera Realit\u00e4t werden lassen. Vor allem f\u00fcr Seniorinnen und Senioren oder auch Menschen mit k\u00f6rperlichen Beeintr\u00e4chtigungen k\u00f6nnen solche Lieferroboter zu einer echten Erleichterung im Alltag werden. Sie sind eine innovative M\u00f6glichkeit, um l\u00e4nger ein selbstbestimmtes Leben zu f\u00fchren und damit auch die eigene Lebensqualit\u00e4t zu steigern. Es freut mich daher sehr, dass die Geraerinnen und Geraer dem Projekt so ausgeschlossen gegen\u00fcberstehen\u201c, so das Stadtoberhaupt. Dass mit \u201eRobbie\u201c ein weiteres Mal in Gera an der Mobilit\u00e4t der Zukunft geforscht werde, sei ein echter Gewinn f\u00fcr die Menschen der Stadt.<\/p>\n\n\n\n<p>Seine Erfahrungen machte der kleine Lieferroboter auf einer zirka 700 Meter langen Teststrecke, die vom Eichenhof zur Rewe-Scholz-Filiale in der Zeulsdorfer Stra\u00dfe und zur\u00fcck f\u00fchrte. Sobald eine entsprechende Bestellung ausgel\u00f6st wurde, hat sich \u201eRobbie\u201c auf den Weg gemacht, um die Waren abzuholen. Begleitet wurde er dabei von Studierenden der Hochschule Schmalkalden, die den Roboter nicht nur in seiner Interaktion beobachteten, sondern auch Passanten nach ihrer Wahrnehmung befragten. Konfliktsituationen, beispielsweise wenn \u201eRobbie\u201c Menschen zu nah kam oder sie erschreckte, wurden anschlie\u00dfend im Projektteam ausgewertet. Im Rahmen des Projekts war neben \u201eRobbie\u201c zeitgleich auch im s\u00e4chsischen Freiberg ein Lieferroboter im Einsatz, der \u00fcber deutlich gr\u00f6\u00dfere R\u00e4der verf\u00fcgt und optisch eher an ein kleines Baufahrzeug erinnert. Beide Roboter sind mit Sensoren und Kameras ausgestattet, um die Umgebung zu erfassen und die Interaktionen mit Menschen zu koordinieren. Die w\u00e4hrend der ersten Phase gesammelten Daten, die sich auf mehrere Terabyte erstrecken, werden nun von den verschiedenen Hochschulen analysiert, um daraus neue Erkenntnisse zu gewinnen, wie die kleinen Lieferroboter weiter verbessert werden k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Neben der TAG Wohnen und den beiden Hochschulen geh\u00f6ren auch die Caritas sowie Rewe Scholz zu den Projektpartnern. Das st\u00e4dtische Amt f\u00fcr Tiefbau und Verkehr unterst\u00fctzte dabei, die baulichen Voraussetzungen f\u00fcr den Lieferroboter zu schaffen. So wurde z. B. eine notwendige Bordstein- und Gullideckelabsenkung im Bereich Eichenstra\u00dfe\/Ecke Ahornstra\u00dfe vorgenommen \u2013 ein weiterer durch das Projekt erzielter dauerhafter Mehrwert f\u00fcr die Bewohner vor Ort. Breite Unterst\u00fctzung erh\u00e4lt das Projektteam zudem vom Th\u00fcringer Umweltministerium und dem Th\u00fcringer Verkehrsministerium. Mit einer Summe von rund 100&#8217;000 Euro wird die Umsetzung zudem durch das F\u00f6rderprogramm \u201emfund\u201c vom Bundesministerium f\u00fcr Digitales und Verkehr gef\u00f6rdert.<\/p>\n\n\n\n<p>QUELLE: STADTVERWALTUNG<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>K\u00f6nnen Lieferroboter Menschen in ihrem Alltag sinnvoll unterst\u00fctzen? Wie m\u00fcssen diese beschaffen sein, um von Passanten akzeptiert zu werden? Und wird ein solches Angebot \u00fcberhaupt angenommen? 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