{"id":30056,"date":"2024-03-03T20:01:11","date_gmt":"2024-03-03T19:01:11","guid":{"rendered":"http:\/\/www.studiogera.de\/001\/?p=30056"},"modified":"2024-03-03T20:01:13","modified_gmt":"2024-03-03T19:01:13","slug":"die-generation-z-und-deutschland","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/2024\/03\/03\/die-generation-z-und-deutschland\/","title":{"rendered":"DIE GENERATION Z UND \u201eDEUTSCHLAND\u201d"},"content":{"rendered":"\n<p>Das Wort \u201eDeutschland\u201d l\u00f6st mittlerweile bei vielen j\u00fcngeren Menschen nur noch negative Assoziationen aus. Besonders h\u00e4ufig ist das in der urbanen Mittelschicht zu beobachten. Emotional ist man mit seiner Wohngegend verbunden, seiner Stadt, und definiert sich zugleich als Europ\u00e4er. Dazwischen gibt es nichts mehr. \u201eDeutschland\u201d klingt in den Ohren dieser Leute eher antiquiert und wird empfunden als rudiment\u00e4rerer Rest einer finsteren Vergangenheit. Man verbindet damit nur noch so etwas wie den Nationalsozialismus und die DDR.<\/p>\n\n\n\n<p>Davon erz\u00e4hlte auch die im Jahr 2000 in Berlin geborene Schauspielerin Lena Urzendowsky. Sie war am Sonntagmorgen im Deutschlandfunk zu h\u00f6ren. Bei \u201eDeutschland\u201d denkt sie zuerst an Berlin und Europa. Der Name selbst erinnert sie aber mehr an den Geschichtsunterricht und daran, was sie \u00fcber den Nationalsozialismus und die DDR gelernt hat.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/denk-ich-an-deutschland-die-schauspielerin-lena-urzendowsky-dlf-3d4f9e47-100.html\">https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/denk-ich-an-deutschland-die-schauspielerin-lena-urzendowsky-dlf-3d4f9e47-100.html<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Urzendowsky sieht sich als Privilegierte, die in ihrer Blase h\u00e4ngt und nebenbei f\u00fcr wenig Geld studiert, weil das der Staat zahlt. Sie h\u00e4lt politische Bildung f\u00fcr notwendig, damit sich die Fehler der Vergangenheit nicht wiederholen und spricht sich f\u00fcr eine neue Form der Demokratie mit B\u00fcrgerr\u00e4ten aus. Zugleich ist sie unfassbar froh dar\u00fcber, mit einem deutschen Pass geboren zu sein. Am Ende des Beitrages ist ein Lied zu h\u00f6ren: \u201eIch melde mich ab. Ich will einen Pass, wo Erdenbewohner drin steht \u2014 einfach nur Erdenbewohner\u201d.<\/p>\n\n\n\n<p>Diese Ansicht ist in den Jahrg\u00e4ngen ab 2000 mittlerweile weit verbreitet. Aber worauf ist das zur\u00fcckzuf\u00fchren? Vermutlich sind die Schulen, Medien und K\u00fcnstler wichtige Einflussfaktoren, die daf\u00fcr sorgen, dass sich in den K\u00f6pfen ein entsprechendes Bild formt. \u201eDeutschland\u201d ist f\u00fcr sie allenfalls noch eine Verwaltungseinheit innerhalb der Europ\u00e4ischen Union, ohne eigene Kultur, weshalb sie zu dem Schluss gelangen, diese &#8222;Leere&#8220; m\u00fcsste durch andere Kulturen mit Leben gef\u00fcllt werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>Das Wort \u201eDeutschland\u201d l\u00f6st mittlerweile bei vielen j\u00fcngeren Menschen nur noch negative Assoziationen aus. Besonders h\u00e4ufig ist das in der urbanen Mittelschicht zu beobachten. 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