{"id":30191,"date":"2024-03-10T12:34:54","date_gmt":"2024-03-10T11:34:54","guid":{"rendered":"http:\/\/www.studiogera.de\/001\/?p=30191"},"modified":"2024-03-10T12:34:56","modified_gmt":"2024-03-10T11:34:56","slug":"rollenbilder-und-irrtuemer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/2024\/03\/10\/rollenbilder-und-irrtuemer\/","title":{"rendered":"ROLLENBILDER UND IRRT\u00dcMER"},"content":{"rendered":"\n<p>Nach dem Internationalen Frauentag ist alles wieder wie vorher. Die Blumen sind verteilt, aber die Sorgen bleiben. Einige Frauen lehnten es sogar ab, begl\u00fcckw\u00fcnscht zu werden. Es gibt weiterhin Ungleichheiten, Benachteiligungen, Diskriminierungen, Gewalt. Aus Sicht vieler Frauen verrennt sich die Politik derzeit aber gerade. So ist die regionenbezogene Lohnungleichheit ein gr\u00f6\u00dferes \u00c4rgernis als der Unterschied im Durchschnittsverdienst zwischen M\u00e4nnern und Frauen. Die durch die Zuwanderung ver\u00e4nderte Sicherheitslage wird tunlichst ignoriert oder man deutet das Problem um, in dem man pauschal von einer &#8222;toxischen M\u00e4nnlichkeit&#8220; spricht. Auch scheint sich das Verst\u00e4ndnis von Gleichberechtigung bei einigen langsam dahingehend zu wandeln, Vor- und Nachteile einfach auf die jeweils andere Seite zu verlagern.<\/p>\n\n\n\n<p>Dadurch entsteht ein neues Ungleichgewicht. W\u00e4hrend es hei\u00dft, die Zukunft sei weiblich gepr\u00e4gt, werden M\u00e4nner so dargestellt, als seien sie nicht nur \u00fcberfl\u00fcssig, sondern auch ein Risikofaktor, wenn es um das nachhaltige, friedliche Miteinander geht. Es gibt keine positiven Aspekte mehr, die mit M\u00e4nnlichkeit in Verbindung gebracht werden und man findet zahlreiche Artikel, die den M\u00e4nnern Geringsch\u00e4tzung bis Abwertung entgegenbringen.<\/p>\n\n\n\n<p>Sind sie also ein verzichtbarer Bestandteil der Gesellschaft, wenn Frauen ihre Tr\u00e4ume im Berufsleben verwirklichen k\u00f6nnen und die Gesellschaft die Betreuung und Erziehung der Kinder \u00fcbernimmt, weil diese als Karriere-Hemmnis angesehen werden?<\/p>\n\n\n\n<p>Das glauben zumindest einige Frauen, die selbst hohe Posten bekleiden. Sie haben den Kinderwunsch zugunsten des Berufes hinten angestelt und denken, die meisten anderen Frauen w\u00fcrden es genauso tun. Dem ist m\u00f6glicherweise aber nicht so. Viele Frauen \u00e4u\u00dfern, gar nicht Vollzeit arbeiten zu wollen. Wenn das Einkommen des Mannes es zulie\u00dfe, w\u00fcrden sie die klassische Rollenverteilung bevorzugen. Manche geben sogar zu, sich ein Kind gew\u00fcnscht zu haben, um aus dem Berufsleben zumindest vor\u00fcbergehend aussteigen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Das aber wird von der Politik ignoriert. Man setzt auf Parit\u00e4t und Gleichheit, und glaubt, durch ein ausgewogenes Zahlenverh\u00e4ltnis an ausgesuchten Stellen den Frauen etwas gutes zu tun. Tats\u00e4chlich werden beide Geschlechter gegeneinander ausgespielt. Dabei m\u00fcssten die unterschiedlichen Rollen doch gar kein Nachteil sein, wenn die Verschiedenartigkeit von Mann und Frau als St\u00e4rke wahrgenommen wird und man einander erg\u00e4nzen kann, und wenn Kinder von beiden als Bereicherung statt Karrierehindernis betrachtet werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>Nach dem Internationalen Frauentag ist alles wieder wie vorher. Die Blumen sind verteilt, aber die Sorgen bleiben. Einige Frauen lehnten es sogar ab, begl\u00fcckw\u00fcnscht zu werden. 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