{"id":30673,"date":"2024-04-06T11:14:52","date_gmt":"2024-04-06T09:14:52","guid":{"rendered":"http:\/\/www.studiogera.de\/001\/?p=30673"},"modified":"2024-04-06T11:14:54","modified_gmt":"2024-04-06T09:14:54","slug":"zunehmende-unruhe-in-den-anstalten-des-oerr-kritische-debatte-beim-dlf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/2024\/04\/06\/zunehmende-unruhe-in-den-anstalten-des-oerr-kritische-debatte-beim-dlf\/","title":{"rendered":"ZUNEHMENDE UNRUHE IN DEN ANSTALTEN DES \u00d6RR \u2014 KRITISCHE DEBATTE BEIM DLF"},"content":{"rendered":"\n<p>Die Kritik an ARD, ZDF und Deutschlandfunk w\u00e4chst auch in den eigenen Reihen. Mehrere Journalisten haben ein \u201eManifest f\u00fcr einen neuen \u00f6ffentlich-rechtlichen Rundfunk\u201d ver\u00f6ffentlicht. Wie es darin unter anderem hei\u00dft, treibe er in fr\u00fcher nie vorstellbarem Ausma\u00df einen Keil in die Gesellschaft. Der \u00f6ffentlich-rechtlichen Rundfunk gebe vor, die Wahrheit zu kennen und meine, sie missionarisch verbreiten zu m\u00fcssen. Anstatt die Perspektive zu erweitern, werde der Debattenraum eingegrenzt. Mehr als 50 Stellungnahmen wurden dokumentiert. Gefordert wird eine gr\u00f6\u00dfere Meinungs\u00advielfalt, Pluralit\u00e4t und Aus\u00adgewogen\u00adheit in den Programmen.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/meinungsvielfalt.jetzt\/\">https:\/\/meinungsvielfalt.jetzt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Im Deutschlandfunk wurde bereits kurz zuvor eine Debatte zum Thema angesto\u00dfen. Zu den Kritikern im eigenen Funkhaus geh\u00f6rt der Journalist Friedbert Meurer. Am 5. April 2024 folgte in der Sendung Mediasres\/Nach Redaktionsschluss, Folge 177, eine kritische Selbstbetrachtung mit Kommentaren der Redakteure und H\u00f6rer. Der Deutschlandfunk drifte ab in das erzieherische, g\u00e4ngelnde, besserwisserische, einseitige, arrogante, zu staatstragende, war eine von mehreren gesendeten H\u00f6rermeinungen. Christian Hoffmann, Medienwissenschaftler von der Universit\u00e4t Leipzig, konstatierte eine Linksverschiebung im Berufsfeld: Der durchschnittliche Journalist stehe etwas links vom durchschnittlichen B\u00fcrger, sagte er in der Sendung. Das Berufsfeld sei sehr homogen zusammengesetzt. Es gebe recht wenige konservative Journalisten, w\u00e4hrend viele den Gr\u00fcnen oder der SPD nahe st\u00fcnden. In einem derart homogenen Umfeld sei man einander schnell einig, was richtig und falsch, gut und b\u00f6se ist. Dann scheine es klar, welche Haltung man vertreten solle. Friedbert Meurer sprach von einem Konformismus, den er beobachte. Heutige Nachwuchsjournalisten w\u00fcrden \u00fcber viele Fragen sehr identisch denken. Als er mit 26 Jahren beim Deutschlandfunk angefangen habe, sei das noch anders gewesen. Der Journalismus werde heute \u00fcberwiegend aus idealistischen Gr\u00fcnden angestrebt, meinte Meurer. Das berge die Gefahr, von der Lebenswirklichkeit einfacher Leute abzuheben.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>Die Kritik an ARD, ZDF und Deutschlandfunk w\u00e4chst auch in den eigenen Reihen. Mehrere Journalisten haben ein \u201eManifest f\u00fcr einen neuen \u00f6ffentlich-rechtlichen Rundfunk\u201d ver\u00f6ffentlicht. 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