{"id":31325,"date":"2024-05-13T02:08:06","date_gmt":"2024-05-13T00:08:06","guid":{"rendered":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/?p=31325"},"modified":"2024-05-13T02:08:08","modified_gmt":"2024-05-13T00:08:08","slug":"verlangt-russland-nur-entmilitarisierte-pufferzonen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/2024\/05\/13\/verlangt-russland-nur-entmilitarisierte-pufferzonen\/","title":{"rendered":"VERLANGT RUSSLAND NUR ENTMILITARISIERTE PUFFERZONEN?"},"content":{"rendered":"\n<p>Russland hat kein Interesse an einem vollst\u00e4ndigen Sieg in der Ukraine. Zu diesem Ergebnis kommt der Historiker Mark Episkopos in seiner Analyse f\u00fcr die Denkfabrik\u00a0\u201eQuincy Institute for Responsible Statecraft\u201d aus den USA. Der russischen Regierung gehe es lediglich um die Sicherheit des Landes und strategische Zugest\u00e4ndnisse. Bereits die Belagerung ukrainischer Hochburgen wie Charkiw und Saporischschja seien eine enorme Herausforderung f\u00fcr die russische Armee. Die Besatzung der gesamten Ukraine w\u00e4re f\u00fcr Russland \u00fcberhaupt nicht finanzierbar und ein hohes Risiko, weil der Westen dann versuchen k\u00f6nnte, die Kosten weiter in die H\u00f6he zu treiben, indem er Partisanen finanziert und koordiniert. Die Wahrscheinlichkeit eines direkten Zusammensto\u00dfes zwischen Russland und dem Westen w\u00fcrde mit der Einnahme der Ukraine steigen.\u00a0Entst\u00fcnde zwischen Ostpolen und der von Russland besetzten Westukraine eine neue Ost-West-Grenze, k\u00f6nnte sich ein gef\u00e4hrlicher Krisenherd entwickeln. Russland habe wenig zu gewinnen und viel zu verlieren, wenn es in der Ukraine gewinnt, so Episkopos in seiner Kurzfassung der Sachlage.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/responsiblestatecraft.org\/russia-ukraine-war\">https:\/\/responsiblestatecraft.org\/russia-ukraine-war<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Die russische Regierung beabsichtige nicht, Polen, die baltischen Staaten oder andere Nato-Staaten zu erobern. Vielmehr wolle sie die USA und ihre Verb\u00fcndeten zu mehreren strategischen Zugest\u00e4ndnissen bringen, wie die R\u00fccknahme einiger Nato-Osterweiterungen und die Begrenzung der Truppenstationierung an der Ostflanke der Nato. Sie verfolge das Ziel, entmilitarisierte Pufferzonen in der Ukraine einzurichten, die nicht unter russischer Kontrolle stehen.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/quincyinst.org\">https:\/\/quincyinst.org<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Die Strategie der russischen Regierung bestehe im Wesentlichen darin, die wachsenden Vorteile als Druckmittel f\u00fcr Verhandlungen mit dem Westen zu nutzen, schreibt Episkopos. Europa und die USA dagegen h\u00e4tten keine koh\u00e4rente Strategie. Sie hielten starr an dem Leitsatz fest, Russland d\u00fcrfe in der Ukraine nicht siegen, weil es seine Angriffe sonst auf Nato-Mitglieder in Europa ausdehnen werde. Es gebe alarmistische Vorhersagen, die mehr verschleiern anstatt etwas \u00fcber die Absichten und F\u00e4higkeiten Russlands auszusagen, so Episkopos.\u00a0\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>Russland hat kein Interesse an einem vollst\u00e4ndigen Sieg in der Ukraine. 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