{"id":3198,"date":"2018-03-07T21:22:59","date_gmt":"2018-03-07T20:22:59","guid":{"rendered":"http:\/\/www.studiogera.de\/001\/?p=3198"},"modified":"2018-03-07T21:22:59","modified_gmt":"2018-03-07T20:22:59","slug":"besichtigung-zum-stadtumbau","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/2018\/03\/07\/besichtigung-zum-stadtumbau\/","title":{"rendered":"BESICHTIGUNG ZUM STADTUMBAU"},"content":{"rendered":"<p>Wie die Stadt Gera den Stadtumbau bislang gemeistert hat und in Zukunft meistern m\u00f6chte, davon \u00fcberzeugten sich Vertreter des Th\u00fcringer Ministeriums f\u00fcr Infrastruktur und Landwirtschaft (TMIL), des Th\u00fcringer Landesverwaltungsamtes (TLVwA) und der Begleitforschung Gruppe Architektur &amp; Stadtplanung (GRAS) bei einem sogenannten Stadtumbaubesuch. Im Rathaus von Oberb\u00fcrgermeisterin Dr. Viola Hahn begr\u00fc\u00dft, sprach sie \u00fcber die bislang erzielten Erfolge beim Stadtumbau in Gera und aktuelle Herausforderungen. Gera erlebe derzeit einen positiven Zuwachs an Kindern. \u201eDas stellt uns vor eine neue Herausforderung: Eine ausreichende Bereitstellung von Schulpl\u00e4tzen\u201c, so die Oberb\u00fcrgermeisterin.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.studiogera.de\/001_BILD\/ARTIKEL_012.jpg\" alt=\"\" \/><br \/>\n<em>Der erste Besichtigungstermin galt der Baustelle Campus Rutheneum im Zentrum der Stadt Gera.<\/em><\/p>\n<p>Die Priorit\u00e4tenliste f\u00fcr Schulbauinvestitionen ist beschlossen. Um welche Projekte es sich im Einzelnen handelt, davon konnten sich die Teilnehmer an diesem Tag unter anderem am Campus Rutheneum, dem Liebegymnasium, der Ostschule und der Regelschule 4 in Lusan pers\u00f6nlich ein Bild machen. Fachkundig gef\u00fchrt wurden die Teilnehmer unter anderem von Baudezernentin Claudia Baumgartner, von Fachdienstleiter Hochbau Sven-Gunnar Diener, Sozialdezernentin Sandra Wanzar und der Fachdienstleiterin Bildung Saskia Leupold-Grunewald. <\/p>\n<p>Zu er\u00f6rternde Fragen gab es an diesem Tag weitaus mehr. Die St\u00e4dtebauf\u00f6rderungsverantwortlichen interessierten sich unter anderem auch f\u00fcr den Wohnungsmarkt. W\u00e4hrend Fachgebietsleiter Statistik und GIS Manfred Kani\u00df mit entsprechenden Zahlen aufwartete, nahm sich Stadtplaner Konrad Steinbrecht dem Thema inhaltlich an.<\/p>\n<p>Die Vertreter vom TMIL, des TLVwA und der Begleitforschung GRAS interessierten sich daf\u00fcr, welche Formen der \u00d6ffentlichkeitsarbeit in Gera genutzt, wie die Beteiligungsprozesse auf eine kontinuierliche Basis gestellt werden und wie sich das b\u00fcrgerschaftliches Engagement f\u00fcr eine zukunftsf\u00e4hige Stadtentwicklung gestaltet.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.studiogera.de\/001_BILD\/ARTIKEL_013.jpg\" alt=\"\" \/><br \/>\n<em>Stadtplaner Konrad Steinbrecht stellt den Stadtumbaubesuchern Geras Neue Mitte und das b\u00fcrgerschaftliche Engagement f\u00fcr eine zukunftsf\u00e4hige Stadtentwicklung vor.<\/em><\/p>\n<p>Stadtplaner Konrad Steinbrecht nutzte die Chance, stellte die ausgestellten Projekte vor und sprach \u00fcber die Erfolge der Ausstellung. Er sieht mit der Teilnahme an der IBA Th\u00fcringen ein innovatives Zusammenwirken von Zivilgesellschaft, Verwaltung und Politik. Rund 2200 B\u00fcrger informierten sich in der Ausstellung \u00fcber die Pl\u00e4ne und Projekte zur Neugestaltung der Brache vor dem KUK. Leidenschaftliche Gespr\u00e4che entspannten sich rings um die st\u00e4dtebaulichen Modelle, die Initiativen B\u00fcrgerpark und \u201eGera-Haus\u201c sowie der Zitronenpresse. Fast 500 Besucher \u00e4u\u00dferten ihre Meinung bei den rund 30 Veranstaltungen und F\u00fchrungen, etwa 250 Stellungnahmen gingen schriftlich ein. Steinbrecht erl\u00e4uterte den Stadtumbaubesuchern, wie es jetzt mit Geras Neuer Mitte weitergeht. Geras Neue Mitte ist das gr\u00f6\u00dfte Stadtentwicklungsprojekt seit der BUGA Gera-Ronneburg 2007, insbesondere wenn man H\u00e4selburg, Campus Rutheneum und KUK-Sanierung mit einbezieht. Die Entwicklung wird sich entsprechend der Investitionskraft schrittweise und langfristig vollziehen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.studiogera.de\/001_BILD\/ARTIKEL_014.jpg\" alt=\"\" \/><br \/>\n<em>Themenschwerpunkt der Stadtumbaubereisung waren die Schulen. Konkrete Projekte wurden am Liebegymnasium, an der Ostschule und der Regelschule 4 (Bild) in Lusan besprochen.<\/em><\/p>\n<p>Nach \u00fcber sechs Stunden Vor-Ort-Besichtigungen und vielen individuellen Gespr\u00e4chen zog Anja Maruschky, verantwortlich f\u00fcr die St\u00e4dtebauf\u00f6rderung im Th\u00fcringer Ministerium f\u00fcr Infrastruktur und Landwirtschaft, ein positives Fazit: \u201eDas war eine gut vorbereitete Veranstaltung, die wir so noch nicht geboten bekommen haben. Wir haben uns \u00fcber die wichtigsten Themen mit dem besonderen Fokus Schulen ausgetauscht\u201c. Gleichwohl musste sie feststellen, dass hier in Gera f\u00fcr viele Themen des Stadtumbaus und somit der St\u00e4dtebauf\u00f6rderung ganz andere Rahmenbedingungen als in anderen th\u00fcringischen St\u00e4dten bestehen. Das positive Fazit wurde von den Teilnehmern der Geraer Stadtverwaltung geteilt. In pers\u00f6nlichen Gespr\u00e4chen anstehende Fragen und L\u00f6sungsans\u00e4tze zu er\u00f6rtern, sei wesentlich effektiver als per Briefwechsel. Jetzt hofft man seitens der Stadtverwaltung auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit bez\u00fcglich des Stadtumbaus mit dem TMIL, der TLVwA und der Begleitforschung GRAS.<\/p>\n<p><strong>HINTERGRUND<\/strong><\/p>\n<p>Seit Programmbeginn im Jahre 2002 ist es das Anliegen des Bund-L\u00e4nder-Programms &#8222;Stadtumbau Ost&#8220;, Innenst\u00e4dte und erhaltenswerte Stadtquartiere durch gezielte Aufwertungsma\u00dfnahmen zu st\u00e4rken sowie St\u00e4dte durch den Abriss leer stehender, dauerhaft nicht mehr nachgefragter Wohnungen zu stabilisieren.<\/p>\n<p>In der Stadt Gera waren die Folgen des wirtschaftlichen Strukturwandels besonders deutlich. Insbesondere durch den Wegfall des Uranbergbaus und die damit verbundenen Arbeitsplatzverluste gab es enorme Abwanderung. Die Anpassung der Stadtstrukturen wurde fr\u00fchzeitig und konzeptionell vorbereitet. Alle Stadtteile sollten zumindest in den Kernbereichen erhalten bleiben, was bis heute auch gelungen ist.<\/p>\n<p>Parallel dazu werden im Vorher-Nachher-Vergleich enorme st\u00e4dtebauliche Aufwertungen im Stadtbild sichtbar, welche vor allem im Rahmen der St\u00e4dte- und Wohnungsbauf\u00f6rderung, aber auch durch die BUGA wertvolle Entwicklungsimpulse erhielten. Interessant ist der R\u00fcckbauprozess im Zusammenspiel der Wohnungsunternehmen an den Plattenbaustandorten Bieblach und Lusan, weil hier die gr\u00f6\u00dfte Zahl an Wohngeb\u00e4uden leer stand und abgerissen werden musste.<\/p>\n<p>BILD UND TEXT: STADTVERWALTUNG<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>Wie die Stadt Gera den Stadtumbau bislang gemeistert hat und in Zukunft meistern m\u00f6chte, davon \u00fcberzeugten sich Vertreter des Th\u00fcringer Ministeriums f\u00fcr Infrastruktur und Landwirtschaft (TMIL), des Th\u00fcringer Landesverwaltungsamtes (TLVwA) und der Begleitforschung Gruppe Architektur <a class=\"mh-excerpt-more\" href=\"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/2018\/03\/07\/besichtigung-zum-stadtumbau\/\" title=\"BESICHTIGUNG ZUM STADTUMBAU\">[&#8230;]<\/a><\/p>\n<\/div>","protected":false},"author":2,"featured_media":3199,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[],"class_list":{"0":"post-3198","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-lokal"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3198","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3198"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3198\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3200,"href":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3198\/revisions\/3200"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/wp-json\/wp\/v2\/media\/3199"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3198"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3198"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3198"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}