{"id":32046,"date":"2024-06-24T09:19:19","date_gmt":"2024-06-24T07:19:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/?p=32046"},"modified":"2024-06-24T09:19:38","modified_gmt":"2024-06-24T07:19:38","slug":"fleischfressende-pflanzen-im-botanischen-garten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/2024\/06\/24\/fleischfressende-pflanzen-im-botanischen-garten\/","title":{"rendered":"FLEISCHFRESSENDE PFLANZEN IM BOTANISCHEN GARTEN"},"content":{"rendered":"\n<p>Am Sonntag, den 14. Juli 2024, l\u00e4dt der Botanische Garten in der Nicolaistra\u00dfe 24 alle Pflanzenfreunde von 10 Uhr bis 17 Uhr zur 16. Liebhaber-Pflanzenb\u00f6rse ein. In diesem Jahr freuen sich die Mitarbeiter des Botanischen Gartens und der F\u00f6rderverein, die Gesellschaft von Freunden der Naturwissenschaften in Gera e. V., mit dem Aussteller \u201eNicky Westphal Carnivores \u2013 Bloodflowers\u201c einen Spezialisten f\u00fcr fleischfressende Pflanzen zu Gast zu haben.<\/p>\n\n\n\n<p>Nicky Westphal \u2013 &#8222;Bloodflowers&#8220; \u2013 begann vor 15 Jahren als Hobby, fleischfressende Pflanzen, fachsprachlich Karnivoren, auszus\u00e4hen, zu kultivieren und zu vermehren. \u00dcber die Jahre probierte er sich an den verschiedenen Gattungen sowie Arten und es entstand nach und nach eine Sammlung, welche mittlerweile mehr als 400 Arten und Kreuzungen umfasst. Eine st\u00e4ndig wechselnde Auswahl an selbst vermehrten Pflanzen wird ganzj\u00e4hrig im Webshop oder \u00fcber die Sommermonate auf verschiedenen M\u00e4rkten angeboten.<\/p>\n\n\n\n<p>Fleischfressende Pflanzen haben sich auf den Fang und die Verdauung von Insekten als zus\u00e4tzliche Nahrungsquelle spezialisiert und sind auf fast allen Kontinenten beheimatet. Diese wachsen von Natur aus meist auf n\u00e4hrstoffarmen, sauren oder kargen und feuchten B\u00f6den an hellen Standorten. Entsprechend brauchen diese Pflanzen ein spezielles Kultursubstrat, einen hellen Standort und ausreichend kalkfreies Wasser bzw. Regenwasser. Ged\u00fcngt oder gef\u00fcttert werden, m\u00fcssen diese Pflanzen nicht. Ihr D\u00fcnger ist ihre Beute.<\/p>\n\n\n\n<p>Wer diese Grundlagen der Karnivoren-Kultur und die Bedingungen der Herkunftsregion beherzigt hat lange Freude an diesen faszinierenden Pflanzen. Nat\u00fcrlich ist am Mythos \u201eKarnivoren sind schwer zu kultivieren\u201c bedingt etwas dran. Die 14 verschiedenen Gattungen der fleischfressenden Pflanzen haben ja auch unterschiedliche Anspr\u00fcche und nicht jede Karnivore ist ohne weiteres f\u00fcr Heim und Garten geeignet. Man kann aber Pflanzen verschiedener Gattungen mit \u00e4hnlichen Anspr\u00fcchen wunderbar kombinieren. Neben den Naturformen gibt es mittlerweile auch unz\u00e4hlige Z\u00fcchtungen die deutlich einfacher zu kultivieren sind. So gibt es einheimischen Sonnentau (Drosera) oder Fettkr\u00e4uter (Pinguicula), welche zusammen mit nordamerikanischen Schlauchpflanzen (Sarracenia) ganzj\u00e4hrig problemlos im Freiland kultiviert werden k\u00f6nnen. W\u00e4rmeliebende Kannenpflanzen (Nepenthes) k\u00f6nnen zusammen mit tropischen Sonnentau-Arten aus Australien, Asien, Afrika oder S\u00fcdamerika und tropischen Fettkr\u00e4utern am hellen Fenster kultiviert werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Mitwirkenden um &#8222;Bloodflowers&#8220; freuen sich auf die Fragen der interessierten Hobbyg\u00e4rtner zur 16. Pflanzenb\u00f6rse im Botanischen Garten Gera und halten f\u00fcr verschiedene Anspr\u00fcche eine passende Auswahl an Karnivoren und Begleitpflanzen bereit.<\/p>\n\n\n\n<p>QUELLE: STADTVERWALTUNG<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>Am Sonntag, den 14. 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