{"id":32571,"date":"2024-08-03T12:27:45","date_gmt":"2024-08-03T10:27:45","guid":{"rendered":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/?p=32571"},"modified":"2024-08-05T12:56:05","modified_gmt":"2024-08-05T10:56:05","slug":"deutschland-vor-einer-massiven-abwanderungswelle","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/2024\/08\/03\/deutschland-vor-einer-massiven-abwanderungswelle\/","title":{"rendered":"DEUTSCHLAND VOR EINER MASSIVEN ABWANDERUNGSWELLE"},"content":{"rendered":"\n<p><em>Nach den hochqualifizierten Kr\u00e4ften folgt der Mittelstand, dann das Ende der bisherigen Sozialsysteme.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Deutschand erlebt seit einigen Jahren aufgrund der anhaltenden Einwanderung einen starken Bev\u00f6lkerungszuwachs. Gem\u00e4\u00df den Vorausberechnungen des Bundesinstituts f\u00fcr Bau-, Stadt- und Raumforschung werden es bis zum Jahr 2045 insgesamt 85,5 Millionen Menschen in Deutschland leben, wie einer Meldung vom 19. Juni 2024 zu entnehmen ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Problem bei diesen Vorausberechnungen ist, dass bisherige Entwicklungen im Grunde einfach in die Zukunft extrapoliert werden. \u201eViele Menschen werden weiterhin aus verschiedensten Gr\u00fcnden aus vielen Teilen der Welt nach Deutschland kommen\u201d, hei\u00dft es beispielsweise auf der Webseite des Bundesinstituts.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.bbsr.bund.de\/BBSR\/DE\/startseite\/topmeldungen\/bevoelkerungsprognose-2045.html#:~:text=Die%20Bev%C3%B6lkerungszahl%20in%20Deutschland%20wird,0%2C9%20Prozent%20gegen%C3%BCber%202023.\">https:\/\/www.bbsr.bund.de\/BBSR\/DE\/startseite\/topmeldungen\/bevoelkerungsprognose-2045.html#:~:text=Die%20Bev%C3%B6lkerungszahl%20in%20Deutschland%20wird,0%2C9%20Prozent%20gegen%C3%BCber%202023.<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Wirtschaftliche, politische und gesellschaftliche Umbr\u00fcche bleiben unber\u00fccksichtigt. Doch da sich das gegenw\u00e4rtige System schon allein mit Blick auf die finanzielle Situation nicht weiterf\u00fchren l\u00e4sst, ist genau damit zu rechnen. Der wirtschaftliche Motor Deutschlands ist bereits ins Stottern geraten. Durch das Fehlen billiger Energie kann nicht mehr zu konkurrenzf\u00e4higen Preisen produziert werden, zumal da auch die Lohnkosten vergleichsweise hoch sind. Wandern immer mehr hochqualifizierte Kr\u00e4fte ab, fehlt bald der f\u00fcr den Wettbewerb wichtige technische Vorsprung. Durchschnittlich qualifizierte Fachkr\u00e4fte m\u00fcssen dann mit geringeren L\u00f6hnen oder gar Entlassungen rechnen, weil die von ihnen gefertigten Produkte den neuesten Entwicklungen unterlegen sind. Alles zusammen f\u00fchrt zu einem R\u00fcckgang des Steueraufkommens. Gleichzeitig steigen die Sozialausgaben. Mittlerweile werden rund 25 % des BIP f\u00fcr den Wohlfahrtsstaat ausgegeben. Ein offenes Sozialsystem f\u00fchrt im Falle einer Deindustrialisierung schlie\u00dflich dazu, dass immer mehr Leistungsempf\u00e4nger immer weniger Einzahlern gegen\u00fcberstehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Fehlt das Einkommen aus wertsch\u00f6pfender Arbeit, k\u00f6nnen die Sozialleistungen nicht mehr bezahlt werden. Der Versuch des Staates, weitere Kredite zur Finanzierung aller Ausgaben aufzunehmen, wird in naher Zukunft scheitern. Auch das Geld, welches durch den Dienstleistungssektor flie\u00dft, muss durch wertsch\u00f6pfende Arbeit verdient werden. Im Bereich der Dienstleistungen ist seit einiger Zeit ein starker Preisanstieg zu beobachten, weil die Kosten anders nicht mehr zu decken sind. Geht die Teuerung \u00fcber die Kaufkraft der Kunden hinaus, was absehbar ist, droht auch hier eine Insolvenzwelle. Ber\u00fccksichtigt werden muss zudem, dass Teile der Gesellschaft hochverschuldet sind, bei gleichzeitig hohen Zinsen, die bald nicht mehr bezahlt werden k\u00f6nnen. Kreditinstitute m\u00fcssen daher mit erheblichen Forderungsausf\u00e4llen rechnen, was sie selbst ins Wanken bringen wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Auswanderungswelle hat im Grunde l\u00e4ngst begonnen. Zun\u00e4chst sind es vornehmlich Menschen der oberen Bildungsebenen, welche das Land verlassen. Damit fehlt die wirtschaftliche Grundlage f\u00fcr die jeweils untere Ebene. Eine Kettenreaktion tritt ein, welche die Einwohnerzahlen bald sp\u00fcrbar schrumpfen l\u00e4sst. Es folgt ein eklatantes Versorgungsproblem. Ein gro\u00dfer Teil der Einwohner ist von Transfergeldern, Dienstleistungen, Medikamenten und bereitgestellten Nahrungsmitteln abh\u00e4ngig, kann sich also nicht selbst ern\u00e4hren. Menschen, die nur wegen der Sozialleistungen gekommen sind, werden das Land genauso schnell wieder verlassen, wie sie eingewandert sind, wenn die monatlichen Zahlungen ausbleiben und aufgrund des wirtschaftlichen Niedergang entweder keine regul\u00e4ren Arbeitspl\u00e4tze mehr vorhanden sind, oder man nicht mehr gen\u00fcgend Geld verdient, weil die Arbeitsleistung niemand mehr angemessen bezahlen kann. Auch ein starker Anstieg der Kriminalit\u00e4t ist sehr wahrscheinlich.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>Nach den hochqualifizierten Kr\u00e4ften folgt der Mittelstand, dann das Ende der bisherigen Sozialsysteme. Deutschand erlebt seit einigen Jahren aufgrund der anhaltenden Einwanderung einen starken Bev\u00f6lkerungszuwachs. 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