{"id":32941,"date":"2024-08-25T11:16:45","date_gmt":"2024-08-25T09:16:45","guid":{"rendered":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/?p=32941"},"modified":"2024-08-25T11:20:18","modified_gmt":"2024-08-25T09:20:18","slug":"deutlicher-rueckgang-der-ernteertraege-bei-getreide-und-obst","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/2024\/08\/25\/deutlicher-rueckgang-der-ernteertraege-bei-getreide-und-obst\/","title":{"rendered":"DEUTLICHER R\u00dcCKGANG DER ERNTEERTR\u00c4GE BEI GETREIDE UND OBST"},"content":{"rendered":"\n<p>2024 wurde deutlich weniger Getreide geerntet als im Durchschnitt der vergangenen Jahre. Der Pr\u00e4sident des Deutschen Bauernverbandes, Joachim Rukwied, nannte hierf\u00fcr mehrere Gr\u00fcnde. Unter anderem \u00e4u\u00dferte er sich im ZDF-Morgenmagazin. Wegen der ung\u00fcnstigen Witterungsbedingungen zur Aussaatzeit im Herbst 2023 sei die Anbaufl\u00e4che von Winterweizen in diesem Jahr um rund 330&#8217;000 Hektar zur\u00fcckgegangen. Eine extrem nasse Witterung von Herbst bis Fr\u00fchsommer, fehlende Sonne und wiederholte Niederschl\u00e4ge zur Erntezeit w\u00fcrden die M\u00e4hdrescher h\u00e4ufig ausbremsten. Die Folge sei ein R\u00fcckgang der Menge und Qualit\u00e4t. Auch sprach er von sp\u00fcrbaren Auswirkungen des Klimawandels und verfehlter gesetzgeberischer Vorgaben. Nachgefragt werde Qualit\u00e4tsweizen, Landwirte k\u00f6nnten aber aufgrund immer neuer Vorschriften, etwa bei der D\u00fcngung, nur noch Futterweizen erzeugen, so Rukwied. Wiederum andere Sorten wie Zuckerr\u00fcben, Mais, Kartoffeln und Gem\u00fcse konnten von den reichlichen Niederschl\u00e4gen profitieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Ob auch die Stillegung von Anbaufl\u00e4chen eine Rolle spielt, zum Beispiel f\u00fcr PV-Anlagen oder aufgrund von Renaturierungsma\u00dfnahmen, lie\u00df er offen. Die EU-Renaturierungsziele und die vom Bundesverfassungsgericht eingeforderten h\u00f6heren Klimaschutzziele erh\u00f6hen den Druck auf Bund und L\u00e4nder, mehr Fl\u00e4chen zu renaturieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Apfelernte f\u00e4llt ebenfalls deutlich kleiner aus und wird voraussichtlich 26,3 % unter dem Zehnjahresschnitt liegen. Die deutschen Obstbaubetriebe erwarten im Jahr 2024 eine weit unterdurchschnittliche Apfelernte von rund 734&#8217;000 Tonnen, teilte das Statistische Bundesamt nach einer ersten Sch\u00e4tzung vom Juli 2024 mit. Damit werden voraussichtlich 261&#8217;300 Tonnen weniger \u00c4pfel geerntet als im Durchschnitt der letzten zehn Jahre. Das ist die niedrigste Apfelernte seit 2017. Schon im Vorjahr war die Ernte gering, doch in diesem Jahr wird sie wohl noch einmal deutlich unterschritten, und zwar um 207&#8217;600 Tonnen gem\u00e4\u00df der ersten Sch\u00e4tzung.<\/p>\n\n\n\n<p>Durch die K\u00e4ltephase im Fr\u00fchjahr wurden viele Bl\u00fcten zerst\u00f6rt. In der Nacht vom 22. zum 23. April 2024 kehrte in vielen Regionen Deutschlands der Frost zur\u00fcck. Wetterbeobachter sprachen von verfr\u00fchten Eisheiligen. Betroffene Obstb\u00e4ume tragen in diesem Jahr keine oder nur sehr wenige Fr\u00fcchte.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>2024 wurde deutlich weniger Getreide geerntet als im Durchschnitt der vergangenen Jahre. Der Pr\u00e4sident des Deutschen Bauernverbandes, Joachim Rukwied, nannte hierf\u00fcr mehrere Gr\u00fcnde. Unter anderem \u00e4u\u00dferte er sich im ZDF-Morgenmagazin. 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