{"id":33771,"date":"2024-10-08T00:16:02","date_gmt":"2024-10-07T22:16:02","guid":{"rendered":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/?p=33771"},"modified":"2024-10-08T00:23:17","modified_gmt":"2024-10-07T22:23:17","slug":"probleme-bei-der-pflegeversicherung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/2024\/10\/08\/probleme-bei-der-pflegeversicherung\/","title":{"rendered":"PROBLEME BEI DER PFLEGEVERSICHERUNG"},"content":{"rendered":"\n<p>Bei der Pflegeversicherung gibt ein zunehmendes Ungleichgewicht zwischen Einnahmen und Ausgaben. Ohne Reformen kann die Zahlungsunf\u00e4higkeit nur durch eine deutliche Anhebung der Beitragss\u00e4tze oder eine andere Form der Finanzierung verhindert werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Zeitungen des Redaktionsnetzwerkes Deutschland berichten von einer bereits im Februar 2025 drohenden Zahlungsunf\u00e4higkeit und berufen sich auf Koalitionskreise. Die Situation sei weitaus problematischer als allgemein bekannt. Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach best\u00e4tigte dies nicht und k\u00fcndigte an, in K\u00fcrze ein neues Finanzierungskonzept vorlegen zu wollen. Die Gr\u00fcnde f\u00fcr die prek\u00e4re Lage sieht das ihm unterstehende Ministerium unter anderem darin, dass es mehr Pflegebed\u00fcrftige gibt als zun\u00e4chst angenommen. Au\u00dferdem erhalte das Pflegepersonal h\u00f6here Lohnzahlungen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die vor einigen Jahren erweiterten Erfassungsinstrumente f\u00fcr die Pflegebed\u00fcrftigkeit f\u00fchren ebenfalls zu Mehrkosten. Aus den vormaligen drei Pflegegraden sind f\u00fcnf Pflegestufen geworden, was zu einen Anstieg der Ausgaben f\u00fcr Pflegeleistungen zur Folge hat. Zudem werden die Pflegekassen durch Sozialversicherungsbeitr\u00e4ge f\u00fcr pflegende Angeh\u00f6rige und die Sonderausgaben in der Corona-Zeit zus\u00e4tzlich belastet.<\/p>\n\n\n\n<p>Derzeit steigt die Zahl der Pflegebed\u00fcrftigen in Deutschland um 50&#8217;000 Menschen j\u00e4hrlich. Diese Entwicklung wird sich voraussichtlich weitere drei\u00dfig Jahre fortsetzen. Momentan erhalten 7 % der Einwohner Deutschlands Leistungen aus der Pflegeversicherung. Die Gesamtausgaben lagen im Jahr 2023 bei rund 59,2 Milliarden Euro. Es gilt noch ein allgemeiner Beitragssatz von 3,4 % bzw. 4 % f\u00fcr kinderlose Personen.<\/p>\n\n\n\n<p>Dieser Beitragssatz l\u00e4sst sich allerdings nicht halten. F\u00fcr das laufende Jahr rechnen die Pflegekassen mit einem Defizit von 1,5 Milliarden Euro, f\u00fcr 2025 mit 3,5 Milliarden Euro. Die notwendige Reform wird jedoch durch die Finanzsituation in Deutschland erschwert. Um die Zahlungsf\u00e4higkeit wenigstens f\u00fcr 2025 zu sichern, ist eine Anhebung des Beitragssatzes um mindestens 0,25 % oder eine andere Form der Finanzierung wie ein h\u00f6herer Steuerzuschuss notwendig, sagte Florian Lanz, der Sprecher des Gesamtverbandes der gesetzlichen Krankenkassen, laut Zeitungsberichten. Bei einer Zahlungsunf\u00e4higkeit w\u00fcrden Pflegeheime, Pflegedienste sowie pflegebed\u00fcrftige Personen und ihre Angeh\u00f6rigen laut Experten kein Geld mehr erhalten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>Bei der Pflegeversicherung gibt ein zunehmendes Ungleichgewicht zwischen Einnahmen und Ausgaben. Ohne Reformen kann die Zahlungsunf\u00e4higkeit nur durch eine deutliche Anhebung der Beitragss\u00e4tze oder eine andere Form der Finanzierung verhindert werden. 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