{"id":34018,"date":"2024-10-22T11:48:39","date_gmt":"2024-10-22T09:48:39","guid":{"rendered":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/?p=34018"},"modified":"2024-10-22T11:48:40","modified_gmt":"2024-10-22T09:48:40","slug":"konjunkturelle-lage-in-ostthueringen-bleibt-angespannt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/2024\/10\/22\/konjunkturelle-lage-in-ostthueringen-bleibt-angespannt\/","title":{"rendered":"KONJUNKTURELLE LAGE IN OSTTH\u00dcRINGEN BLEIBT ANGESPANNT"},"content":{"rendered":"\n<p>Die Ostth\u00fcringer Wirtschaft steht unter Druck. Die anhaltend schwache Konjunkturentwicklung in Deutschland d\u00e4mpft die Nachfrage bei vielen Unternehmen. Auch die Sorgen um die Wettbewerbsf\u00e4higkeit aufgrund hoher Kosten bei Personal und Energie und der B\u00fcrokratielast tr\u00fcben weiter die Stimmung in der hiesigen Wirtschaft. Das zeigt die Konjunkturumfrage der IHK Ostth\u00fcringen im Herbst 2024, f\u00fcr die rund 1100 Unternehmen aus allen Branchen und Regionen Ostth\u00fcringens befragt wurden.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.ihk.de\/gera\/wirtschaftsraum-ostthueringen\/konjunktur-statistik-analysen\/konjunktur-analysen\/ihk-konjunkturbericht-767482\">https:\/\/www.ihk.de\/gera\/wirtschaftsraum-ostthueringen\/konjunktur-statistik-analysen\/konjunktur-analysen\/ihk-konjunkturbericht-767482<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Was die gegenw\u00e4rtige Gesch\u00e4ftslage und die Erwartungen anbetrifft, stellt die IHK eine Verschlechterung im Vergleich zur Vorumfrage vom Fr\u00fchjahr 2024 fest. Die Bewertung der Gesch\u00e4ftslage verschlechtere sich somit zum f\u00fcnften mal in Folge. Nur noch 22 % der Betriebe (minus 4 %) melden gute Gesch\u00e4fte. 46 % der Unternehmen (plus 2 %) bewerten ihre Lage mit befriedigend, w\u00e4hrend knapp jeder dritte Befragte ein negatives Urteil f\u00e4llt. Zuvor waren es 30 %.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Erwartungen der Unternehmen lassen kaum Hoffnung auf eine Trendwende zu. Lediglich 12 % der Firmen (minus 5 %) geben eine positive Gesch\u00e4ftsprognose. 52 % (plus 3 %) rechnen mit keiner Ver\u00e4nderung, und weitere 36 % der Befragten (plus 2 %) gehen von einer ung\u00fcnstigeren Entwicklung in den n\u00e4chsten zw\u00f6lf Monaten aus. Zu viel B\u00fcrokratie, zu hohe Steuern und Abgaben \u2013 die wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen bleiben aus Sicht der Unternehmen das gr\u00f6\u00dfte Risiko f\u00fcr die wirtschaftliche Entwicklung, gefolgt von den Kosten f\u00fcr Personal und Energie.<\/p>\n\n\n\n<p>Die schwache Inlandsnachfrage, hohe Kosten und verhaltene Gesch\u00e4ftsperspektiven d\u00e4mpfen vielerorts die Investitionsabsichten. Mittlerweile planen 56 % der Betriebe (plus 2 %), weniger oder keine Investitionen in den n\u00e4chsten Monaten zu t\u00e4tigen.<\/p>\n\n\n\n<p>Positive Impulse f\u00fcr den Arbeitsmarkt sind kaum zu erwarten. Vielmehr rechnet jeder f\u00fcnfte Betrieb (zuvor 19 %) mit einem R\u00fcckgang seiner Besch\u00e4ftigtenzahl. Weitere 72 % der Befragten werden ihren Personalbestand halten. Neue Stellen wollen derzeit nur noch 8 % der Unternehmen in Ostth\u00fcringen (minus 1 %) schaffen.<\/p>\n\n\n\n<p>Kriege, internationale Konflikte, geopolitische Risiken und nicht zuletzt die verhaltene Entwicklung der globalen Industriekonjunktur tr\u00fcben die Aussichten auf das Auslandsgesch\u00e4ft. Nur 10 % der Unternehmen (minus 2 %) rechnen mit einer Ausweitung ihrer Ausfuhren in den n\u00e4chsten zw\u00f6lf Monaten, w\u00e4hrend 19 % (minus 6 %) mit einem R\u00fcckgang ihrer Exporte rechnen und weitere 33 % der Befragten (plus 3 %) keine Auslandsums\u00e4tze erwarten.<\/p>\n\n\n\n<p>QUELLE: IHK<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>Die Ostth\u00fcringer Wirtschaft steht unter Druck. Die anhaltend schwache Konjunkturentwicklung in Deutschland d\u00e4mpft die Nachfrage bei vielen Unternehmen. 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