{"id":34200,"date":"2024-10-31T14:57:24","date_gmt":"2024-10-31T13:57:24","guid":{"rendered":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/?p=34200"},"modified":"2024-10-31T14:57:26","modified_gmt":"2024-10-31T13:57:26","slug":"deutschland-vor-einer-finanziellen-katastrophe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/2024\/10\/31\/deutschland-vor-einer-finanziellen-katastrophe\/","title":{"rendered":"DEUTSCHLAND VOR EINER FINANZIELLEN KATASTROPHE"},"content":{"rendered":"\n<p><em>Als Folge sinkender Einnahmen und ausufernder Kosten droht nach Ausreizung der Verschuldungsm\u00f6glichkeiten der Zusammenbruch der sozialen Sicherungssysteme, mit der Folge einer Versorgungskrise.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Die Finanzierung der wirtschaftlichen und sozialen Transformation wird eine immer gr\u00f6\u00dfere Herausforderung. W\u00e4hrend die Kosten f\u00fcr den Umbau weiter ansteigen, sinkt das Steueraufkommen aufgrund der abwandernden Industrie. Dieses Missverh\u00e4ltnis wird sich in den n\u00e4chsten Jahren vergr\u00f6\u00dfern. Mit dem Ziel, die CO\u2082-Emissionen zu reduzieren, investiert der Staat gewisserma\u00dfen in die Verringerung des Konsumes und somit des Absatzes. Die angestrebte Kreislaufwirtschaft ist n\u00e4mlich deutlich kleiner als das bisherige, wachstumsabh\u00e4ngige Modell. Hinzu kommen die Auswirkungen der fortschreitenden Digitalisierung. Es fallen mehr Arbeitspl\u00e4tze weg als neue hinzukommen, denn Technologien dienen in erster Linie dazu, die Arbeitskosten zu senken.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Vorstellung, mittels Migration mehr Einzahler f\u00fcr die Sozialsysteme zu generieren erweist sich immer deutlicher als Irrtum, weil die Belastung der \u00f6ffentlichen Kassen \u00fcber den mit Zuwanderern erwirtschafteten Einnahmen liegt. Die volkswirtschaftliche Bilanz ist negativ. Bei einer fortschreitenden Deindustrialisierung mit massivem Arbeitsplatzabbau kann es schnell zu neuen Verh\u00e4ltnissen am Arbeitsmarkt kommen.<\/p>\n\n\n\n<p>Damit steht die Transformation vor einem enormen finanziellen Problem. Laut einer am 15. Oktober 2024 ver\u00f6ffentlichten Studie der Denkfabrik \u201eAgora Energiewende\u201c muss die \u00f6ffentliche Hand zwischen 2025 und 2045 im Schnitt pro Jahr rund 38 Milliarden Euro f\u00fcr &#8222;Klimainvestitionen&#8220; aufwenden. Zus\u00e4tzliche Kosten wie etwa Ma\u00dfnahmen zur sozialen Abfederung sind dabei nicht mit eingerechnet. Bis zum Jahr 2045 liegt der Finanzbedarf in Deutschland bei rund f\u00fcnf Billionen Euro, sch\u00e4tzen die KFW-Bank und die Wirtschaftspr\u00fcfungs- und Beratungsgesellschaft PWC. Es handelt sich um Zahlen, die das Volumen des Bundeshaushalts und das BIP deutlich \u00fcbersteigen.<\/p>\n\n\n\n<p>Das sinkende Steueraufkommen und die steigenden Sozialabgaben erh\u00f6hen den Druck zur Aufnahme neuer Schulden, die aber bereits bei einer stagnierenden Wirtschaftsleistung aber zum Problem werden. Es gibt daher Ideen zur Umverteilung der Verm\u00f6gen. So sollen Erbschaften, hohe L\u00f6hne und gro\u00dfe Verm\u00f6gen st\u00e4rker besteuert werden. Das wird Experten zufolge aber die Abwanderung hochqualifizierter Fachkr\u00e4fte und die Verlagerung von Kapital beschleunigen. Am Ende ist noch weniger Geld in der Kasse; es droht der Zusammenbruch der sozialen Sicherungssysteme, mit der Folge einer Versorgungskrise, zunehmender Kriminalit\u00e4t, Unruhen, und einer massiven Abwanderungswelle.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>Als Folge sinkender Einnahmen und ausufernder Kosten droht nach Ausreizung der Verschuldungsm\u00f6glichkeiten der Zusammenbruch der sozialen Sicherungssysteme, mit der Folge einer Versorgungskrise. Die Finanzierung der wirtschaftlichen und sozialen Transformation wird eine immer gr\u00f6\u00dfere Herausforderung. 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