{"id":34636,"date":"2024-11-27T11:00:32","date_gmt":"2024-11-27T10:00:32","guid":{"rendered":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/?p=34636"},"modified":"2024-11-27T11:00:33","modified_gmt":"2024-11-27T10:00:33","slug":"deutschland-vor-einem-massiven-stellenabbau","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/2024\/11\/27\/deutschland-vor-einem-massiven-stellenabbau\/","title":{"rendered":"DEUTSCHLAND VOR EINEM MASSIVEN STELLENABBAU"},"content":{"rendered":"\n<p>Volkswagen, Ford, ZF und Bosch k\u00fcndigen den Abbau tausender Arbeitspl\u00e4tze an. Hat die deutsche Automobilindustrie zu sp\u00e4t auf zukunftsweisende Entwicklungen reagiert und ist dadurch nicht mehr wettbewerbsf\u00e4hig? Bejahen w\u00fcrden das wohl jene, die weiterhin von der gr\u00fcnen Politik und der Transformation \u00fcberzeugt sind. Sie sehen die Unternehmen in der Verantwortung, in die Umstellung ihrer Produktion zu investieren. Zu bedenken ist aber, dass die Elektromobilit\u00e4t nicht durch eine zunehmende Nachfrage seitens der Kundschaft angetrieben wird, sondern von politischen Zielvorgaben und Zusch\u00fcssen lebt. China f\u00f6rdert mit staatlichen Geldern die Produktion, Deutschland die Nachfrage \u2014 und muss die altbew\u00e4hrte Technik gleichzeitig immer st\u00e4rker ausbremsen, damit die Leute nicht wieder auf sie zur\u00fcckgreifen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die hohen Anschaffungskosten, die unzureichende Ladeinfrastruktur, der doch nicht so g\u00fcnstige Strompreis und der schnellere Wertverlust f\u00fchren nach der anf\u00e4nglichen Euphorie nun zu einem wieder nachlassenden Interesse. Das bekommen die hiesigen Autobauer deutlich zu sp\u00fcren. Ohne hohe Zusatzinvestitionen und Umverteilungen w\u00fcrde sich die Elektromobilit\u00e4t sicher nicht durchsetzen. Hinzu kommt, dass beim Elektroauto weniger Teile n\u00f6tig sind, was selbst bei einem Erfolg des Gef\u00e4hrts etliche Arbeitspl\u00e4tze \u00fcberfl\u00fcssig machen w\u00fcrde. Das h\u00e4tte nicht nur f\u00fcr die Zulieferer unangenehme Konsequenzen, sondern f\u00fcr alle, die vom Konsum der Besserverdiener leben. Eine immer gr\u00f6\u00dfere Umverteilungsmaschinerie w\u00e4re n\u00f6tig, um Produkte in die erste Reihe schieben zu k\u00f6nnen, die am Ende f\u00fcr immer weniger Menschen bezahlbar sind.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn weniger Autos mit noch weniger Arbeitskr\u00e4ften produziert werden, und diese irgendwann sogar selbst\u00e4ndig fahren, wenn die Automatisierung weiter zunimmt und immer weniger Personal entlohnt werden m\u00fcssen, fragt man sich ohnehin, wie viele Besserverdiener es in Zukunft noch geben wird. Zwar entstehen mit der neuen Technik auch einige neue Stellen mit guter Bezahlung, doch diese sind nur noch f\u00fcr privilegierte Schichten erreichbar. Ein millionenfacher Personalabbau, ein deutlicher Konsumr\u00fcckgang und eine Verarmung der Mittelschicht w\u00e4ren keine \u00fcberraschenden Folgen in den n\u00e4chsten Jahren. Mit hohen Energiepreisen, hohen Arbeitskosten und Innovationen, die sich von allein niemals durchsetzen w\u00fcrden, ist die Zukunft der Transformation bereits besiegelt. Das wird sich auch noch beim &#8222;gr\u00fcnen Stahl&#8220; zeigen. Viele Unternehmen, die auf den gr\u00fcnen Kurs eingeschwenkt sind, d\u00fcrften bald von einer Pleitewelle \u00fcberrollt werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>Volkswagen, Ford, ZF und Bosch k\u00fcndigen den Abbau tausender Arbeitspl\u00e4tze an. Hat die deutsche Automobilindustrie zu sp\u00e4t auf zukunftsweisende Entwicklungen reagiert und ist dadurch nicht mehr wettbewerbsf\u00e4hig? 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