{"id":34782,"date":"2024-12-03T11:11:10","date_gmt":"2024-12-03T10:11:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/?p=34782"},"modified":"2024-12-03T11:11:11","modified_gmt":"2024-12-03T10:11:11","slug":"obm-dannenberg-in-liebschwitz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/2024\/12\/03\/obm-dannenberg-in-liebschwitz\/","title":{"rendered":"OBM DANNENBERG IN LIEBSCHWITZ"},"content":{"rendered":"\n<p>Zum mittlerweile f\u00fcnften Mal machte sich Oberb\u00fcrgermeister Kurt Dannenberg auf den Weg in Geras Ortsteile, um sich selbst ein Bild von den Themen zu machen, die die Menschen vor Ort bewegen. Am Dienstag, den 26. November 2024, besuchte der Rathauschef Liebschwitz, einen am s\u00fcdlichen Stadtrand gelegenen Ortsteil, in dem rund 1350 Menschen leben. Zentrales Thema der Bereisung war dabei der Hochwasserschutz an der Wipse, die im Juni 2024 nach starken Regenf\u00e4llen nach 2021 erneut \u00fcber die Ufer trat und Teile von Liebschwitz \u00fcberschwemmte. Gemeinsam mit Ortsteilb\u00fcrgermeister Christian Hollandmoritz und Mitgliedern des Ortsteilrats schaute sich OBM Dannenberg die Stelle an, an der die Wipse vor etwa sechs Monaten \u00fcberlief, und sagte:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>\u201eIm Juni haben die Menschen in Liebschwitz am eigenen Leib erfahren, wie die abstrakte Gefahr Hochwasser binnen weniger Stunden zu einer realen Bedrohung vor der eigenen Haust\u00fcr werden kann. Gew\u00e4sser zweiter Ordnung, zu denen auch die Wipse geh\u00f6rt, haben kein Fr\u00fchwarnsystem, sodass oft wenig Zeit bleibt zu reagieren, wenn diese stark anschwellen. Es muss daher unser Ziel sein, Schutzanlagen so auszubauen und Instand zu halten, dass die Menschen unserer Stadt im Ernstfall so gut wie m\u00f6glich gesch\u00fctzt werden.\u201c<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p>Thematisiert wurde dabei vor Ort unter anderem der wieder befestigte und stabilisierte Deich sowie die St\u00fctzmauer \u201eNach der Wipse\u201c, die dringend Instandgesetzt werden muss. Sobald die Genehmigung der unteren Wasserbeh\u00f6rde f\u00fcr die Instandsetzung der St\u00fctzmauer\u00a0vorliegt, soll mit den Planungen und der Akquirieren von F\u00f6rdermitteln begonnen werden. Ende 2026\/Anfang 2027 k\u00f6nnte dann die bauliche Umsetzung beginnen. Ein weiteres Thema war der Bau eines Hochwasserr\u00fcckhaltebeckens im Wipsetal, das bei starken Regelf\u00e4llen dazu beitragen k\u00f6nnte, den Anstieg der Wipse zu verlangsamen und den Ortsteil \u00a0vor \u00dcberschwemmungen zu sch\u00fctzen. In der sich anschlie\u00dfenden Einwohnerversammlung\u00a0teilte der OB mit, dass Planungsleistungen zur \u00dcberpr\u00fcfung verschiedener Varianten zeitnah beauftragt werden sollen.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p>Erg\u00e4nzend dazu soll in Liebschwitz eine elektronische Sirene installiert werden, um die Bev\u00f6lkerung vor Gefahren jeder Art warnen zu k\u00f6nnen. Die Ma\u00dfnahme soll in K\u00fcrze ausgeschrieben und die Warneinrichtung beschafft werden. Nach aktuellem Zeitplan hofft die Standverwaltung, dass die Sirene in Liebschwitz Ende 2025 installiert werden kann.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine weitere Station, die im Rahmen der Ortsteil-Begehung besichtigt wurde, war der aktuelle Fortschritt bei der Sanierung der Salzstra\u00dfe. Im zweiten Bauabschnitt werden seit April zirka 575 Meter Stra\u00dfe grundhaft ausgebaut, wobei neben der Fahrbahn und den Gehwegen auch die Trinkwasserleitung, der Mischwasserkanal, die Energie- und Gasleitungen sowie die Beleuchtung erneuert werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Weiterhin angesprochen wurde die Bushaltestelle \u201eLiebschwitz\u201c. Diese soll nach Abschluss der Sanierung der Salzstra\u00dfe barrierefrei ausgebaut werden, um so auch Menschen mit Beeintr\u00e4chtigungen die Nutzung des \u00d6PNV zu erleichtern. Das kommende Jahr soll dabei f\u00fcr Planungen und die n\u00f6tigen Ausschreibungen genutzt werden, der Baubeginn k\u00f6nnte nach aktuellen Sch\u00e4tzungen im Fr\u00fchjahr 2026 erfolgen. Ein weiteres Thema, dass an den Oberb\u00fcrgermeister herangetragen wurde, war der Zustand des alten Ritterguts. Der Ortsteilb\u00fcrgermeister brachte die Bedenken vieler Anwohnerinnen und Anwohner zum Ausdruck, dass das stark verfallene Geb\u00e4ude einst\u00fcrzen und ggf. die in unmittelbarer N\u00e4he flie\u00dfende Wipse beeintr\u00e4chtigen k\u00f6nnte. Nach Pr\u00fcfung des Amts f\u00fcr Bauordnung und Denkmalschutz besteht aktuell jedoch keine Gefahr f\u00fcr die \u00f6ffentliche Sicherheit und Ordnung. Handlungsbedarf bestehe daher auf Seiten der Stadt aktuell nicht, die Immobilie wird aber auch weiterhin regelm\u00e4\u00dfig von der Beh\u00f6rde kontrolliert.<\/p>\n\n\n\n<p>Liebschwitz geh\u00f6rt seit 1950 zu Gera. Die vorhandene, gewachsene Ortslage umfasst eine Fl\u00e4che von rund 250 Hektar und ist kleinst\u00e4dtisch gepr\u00e4gt. Das Landschaftsbild wird von einer Auenlandschaft, Wiesen und Wald dominiert. Von der H\u00f6he hat man einen umfassenden Blick \u00fcber die ganze Umgebung von Gera, auf das W\u00fcnschendorfer Becken im S\u00fcden, die \u201cElsterpforte\u201c zwischen Zoitzberg und Heeresberg, nach Westen auf das Buntsandgestein der Waldh\u00f6hen des linken Elsterrufers und gegen Norden auf die Stadt selbst.<\/p>\n\n\n\n<p>QUELLE: STADTVERWALTUNG<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>Zum mittlerweile f\u00fcnften Mal machte sich Oberb\u00fcrgermeister Kurt Dannenberg auf den Weg in Geras Ortsteile, um sich selbst ein Bild von den Themen zu machen, die die Menschen vor Ort bewegen. Am Dienstag, den 26. <a class=\"mh-excerpt-more\" href=\"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/2024\/12\/03\/obm-dannenberg-in-liebschwitz\/\" title=\"OBM DANNENBERG IN LIEBSCHWITZ\">[&#8230;]<\/a><\/p>\n<\/div>","protected":false},"author":2,"featured_media":34783,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[],"class_list":{"0":"post-34782","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-lokal"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/34782","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=34782"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/34782\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":34784,"href":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/34782\/revisions\/34784"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/wp-json\/wp\/v2\/media\/34783"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=34782"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=34782"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=34782"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}