{"id":35040,"date":"2024-12-20T11:15:33","date_gmt":"2024-12-20T10:15:33","guid":{"rendered":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/?p=35040"},"modified":"2024-12-20T11:15:35","modified_gmt":"2024-12-20T10:15:35","slug":"besonderer-winterbesuch-im-botanischen-garten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/2024\/12\/20\/besonderer-winterbesuch-im-botanischen-garten\/","title":{"rendered":"BESONDERER WINTERBESUCH IM BOTANISCHEN GARTEN"},"content":{"rendered":"\n<p>Obwohl der Botanische Garten seine winterliche Schlie\u00dfzeit hat, bedeutet dies nicht, das v\u00f6llige Ruhe in die gestalteten Anlagen eingekehrt ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein Eisvogel, lateinisch Alcedo atthis, hat die Gew\u00e4sser des Gartens und ihre vielen darin schwimmenden Dreistacheligen Stichlinge entdeckt und damit die beiden Mitarbeiter des Botanischen Gartens, Dr. Andreas Gerth und Gerald Ripka, \u00fcberrascht. Ohne ersichtliche Scheu st\u00fcrzte er sich kopf\u00fcber ins Teichwasser, um mit seinem spitzen Schnabel f\u00fcnf Stichlinge nacheinander zu ergreifen. Mit seinen recht gro\u00dfen Augen kann er diese kleinen Fische, Wasserinsekten oder Kleinkrebse im klaren Wasser der Gartenteiche gut erkennen. Da der Eisvogel ein Indikator f\u00fcr gesunde Gew\u00e4sser ist, kann seine Anwesenheit im Botanischen Garten als G\u00fctesiegel f\u00fcr die beiden Teiche dort gelten.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit orangener Brust, orangeroten F\u00fc\u00dfen und dem gr\u00fcnlich-blau gl\u00e4nzendem R\u00fccken wird der etwas mehr als sperlingsgro\u00dfe Eisvogel zurecht auch Fliegender Edelstein genannt.<\/p>\n\n\n\n<p>Fr\u00fcher, als die Wei\u00dfe Elster noch sehr verschmutzt, mitunter sogar farbig war, waren diese V\u00f6gel hier recht selten, denn sie sahen m\u00f6gliche Beutefische in dem tr\u00fcben Wasser nicht. In den letzten Jahren sieht man den Eisvogel zum Gl\u00fcck wieder h\u00e4ufiger, wie ein Pfeil, kurz \u00fcber der Wasseroberfl\u00e4che fliegt er dann an der Wei\u00dfen Elster oder deren Nebenb\u00e4che dahin.<\/p>\n\n\n\n<p>Zum Br\u00fcten brauchen Eisv\u00f6gel steile Uferb\u00f6schungen, in welche sie eine Brutr\u00f6hre graben. An deren Ende befindet sich ein kleiner Wohnkessel. Dort werden die wei\u00dfen, fast kugelrunden Eier ausgebr\u00fctet. Wenn man im Fr\u00fchsommer einen Eisvogel mit einem Fisch im Schnabel sieht und der Kopf des Fisches zeigt nach vorne, wei\u00df der Kenner, dass dieser Fisch einem Weibchen als Paarungsgabe oder den Jungv\u00f6geln als Nahrung gegeben wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Eisvogel im Botanischen Garten Gera wird noch eine ganze Weile im Winter dort zu sehen sein, bis die Nahrungssuche sich f\u00fcr ihn nicht mehr lohnt. Von den Stichlingen werden gen\u00fcgend Exemplare diese Zeit \u00fcberstehen und im n\u00e4chsten Fr\u00fchling Nester bauen und Jungfische gro\u00dfziehen.<\/p>\n\n\n\n<p>QUELLE: STADTVERWALTUNG<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>Obwohl der Botanische Garten seine winterliche Schlie\u00dfzeit hat, bedeutet dies nicht, das v\u00f6llige Ruhe in die gestalteten Anlagen eingekehrt ist. 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