{"id":35210,"date":"2025-01-01T02:40:55","date_gmt":"2025-01-01T01:40:55","guid":{"rendered":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/?p=35210"},"modified":"2025-01-01T02:48:49","modified_gmt":"2025-01-01T01:48:49","slug":"silvester-eindruecke-aus-dem-stadtzentrum","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/2025\/01\/01\/silvester-eindruecke-aus-dem-stadtzentrum\/","title":{"rendered":"SILVESTER \u2014 EINDR\u00dcCKE AUS DEM STADTZENTRUM"},"content":{"rendered":"\n<p>Im Stadtzentrum begann die B\u00f6llerei schon lange vor Mitternacht. Viele Zugereiste hatten sich dort eingefunden und scheinbar zeitzonen\u00fcbergreifend gefeiert. Die meisten Menschen, insgesamt aber weniger als im vergangenen Jahr, standen auf der KUK-Terrasse und am Stadtmuseum, wo die Polizei um 0.31 Uhr vorfahren musste. Denn es brannten dort einige Feuerwerksbatterien. Nach wenigen Minuten war der Einsatz beendet. Weitere Vorf\u00e4lle gab es nicht. Viele hatten bef\u00fcrchtet, dass vor allem arabischst\u00e4mmige Migranten \u00fcber die Str\u00e4nge schlagen k\u00f6nnten. Doch dem war nicht so. Es wurden viele Raketen und Knallk\u00f6rper gez\u00fcndet, und es blieb friedlich.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-video\"><video controls src=\"https:\/\/www.studiogera.de\/001_VIDEO\/VIDEO_012.mp4\"><\/video><\/figure>\n\n\n\n<p>Eine beliebte Startfl\u00e4che f\u00fcr Silvesterraketen war auch der Marktplatz, wo es doch recht laut zuging. Einige Menschen standen am Deutschen Haus, weitere am Altenheim und in der Kleinen Kirchstra\u00dfe. Auf dem Puschkinplatz war es hingegen ruhiger als in den vergangenen Jahren, trotz der Feiernden am Barclays-Lokal. Insgesamt torkelten auch deutlich weniger betrunkene Menschen durch die Stadt.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein zu beobachtender Trend ist, dass sich das Offizielle zum Jahreswechsel langsam aus dem \u00f6ffentlichen Raum zur\u00fcckzieht. Die gro\u00dfen Begleitprogramme, wie sie noch vor zehn Jahren \u00fcblich waren, gibt es nicht mehr. Alles wirkt sich selbst \u00fcberlassen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"600\" height=\"338\" src=\"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/2020_308.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-13781\" srcset=\"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/2020_308.jpg 600w, https:\/\/www.studiogera.de\/001\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/2020_308-300x169.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\"><em>Zu sehen ist der Marktplatz zum Jahreswechsel 2008\/2009.<\/em><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Damals gab es noch einen gro\u00dfen Silvesterball im KUK, ein beheiztes Winterdorf zum ausgelassenen Tanzen, und es begr\u00fc\u00dften hunderte Menschen auf dem Marktplatz das neue Jahr mit Musik, Sekt und Raketen, welche auch vom Rathausturm aus gez\u00fcndet wurden. Mit dem Verschwinden solcher Veranstaltungen scheint sich auch die Kultur langsam aufzul\u00f6sen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>Im Stadtzentrum begann die B\u00f6llerei schon lange vor Mitternacht. Viele Zugereiste hatten sich dort eingefunden und scheinbar zeitzonen\u00fcbergreifend gefeiert. 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