{"id":3561,"date":"2018-04-21T18:35:18","date_gmt":"2018-04-21T16:35:18","guid":{"rendered":"http:\/\/www.studiogera.de\/001\/?p=3561"},"modified":"2018-04-21T18:40:38","modified_gmt":"2018-04-21T16:40:38","slug":"das-naturdenkmal-kalte-eiche","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/2018\/04\/21\/das-naturdenkmal-kalte-eiche\/","title":{"rendered":"DAS NATURDENKMAL &#8222;KALTE EICHE&#8220;"},"content":{"rendered":"<p>Auch das lange Leben eines Baumes geht irgendwann einmal zu Ende. Zwar entfaltet die auf einer H\u00f6he nahe Ernsee befindliche Kalte Eiche auch in diesem Fr\u00fchjahr wieder ihre Bl\u00e4tter, doch das Leben des Baumes neigt sich langsam dem Ende zu.<\/p>\n<p>Die rund 535 Jahre alte Quercus robur befindet sich schon seit einiger Zeit in der sogenannten Resingnationsphase. Das hei\u00dft, der Baum durchl\u00e4uft die nat\u00fcrliche Absterbephase. Die Lebenserwartung solcher Eichen liegt bei 500 Jahren und vereinzelt mehr. Doch anders als Mensch und Tier verabschiedet sich ein Baum nicht pl\u00f6tzlich und mit einem Male aus dem Leben, sondern \u00fcber einen langen Zeitraum von mehreren Jahrzehnten \u2013 Ast f\u00fcr Ast. So kann es sein, dass an dem Baum noch bis zu 60 Jahre lang Gr\u00fcnes zu sehen sein wird, wenn er keinen bedeutsamen Wetterextremen ausgesetzt ist.<\/p>\n<p>Die Kalte Eiche, fr\u00fcher auch Diebseiche genannt, hat einen Stammumfang von etwa 6,6 Metern und ist seit 1942 ein Naturdenkmal. Die Bezeichnung \u201ekalt\u201c erhielt sie wegen ihres freien Standes auf zugiger H\u00f6he. Dass sie so alt werden durfte, hat sie wahrscheinlich ihrer fr\u00fcheren Funktion als Hutebaum zu verdanken. Als solcher spendete er den damaligen Schafherden schatten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.studiogera.de\/001_BILD\/ARTIKEL_016.jpg\" alt=\"\" \/><br \/>\n<em>Bei der Kalten Eiche handelt es sich um eine Stieleiche\/Deutsche Eiche. Unser Bild zeigt sie am 19. April 2018 w\u00e4hrend des Blattaustriebes.<\/em><\/p>\n<p>Bedingt durch den Alterungsprozess der Eiche verlor der attraktive Baumriese in den vergangenen Jahren unwiederbringlich seine ehemalige Wuchsform. Wegen starker Vitalit\u00e4tsverluste wurde er im Jahre 1992 betr\u00e4chtlich eingek\u00fcrzt, um die Verkehrssicherheit zu gew\u00e4hrleisten. 1998 wurde zuletzt vorsichtig Totholz entfernt. Heute ist der Baum etwa 20 Meter hoch.<\/p>\n<p>\u00c4ltere Meldungen zum Naturdenkmal Kalte Eiche finden Sie in unserem Archiv.<\/p>\n<p>&#8211; <a href=\"http:\/\/www.studiogera.de\/001_DATEI\/ARCHIV_213.htm\">Kalte Eiche<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>Auch das lange Leben eines Baumes geht irgendwann einmal zu Ende. Zwar entfaltet die auf einer H\u00f6he nahe Ernsee befindliche Kalte Eiche auch in diesem Fr\u00fchjahr wieder ihre Bl\u00e4tter, doch das Leben des Baumes neigt <a class=\"mh-excerpt-more\" href=\"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/2018\/04\/21\/das-naturdenkmal-kalte-eiche\/\" title=\"DAS NATURDENKMAL &#8222;KALTE EICHE&#8220;\">[&#8230;]<\/a><\/p>\n<\/div>","protected":false},"author":2,"featured_media":3562,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[7],"tags":[],"class_list":{"0":"post-3561","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-regionalkunde"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3561","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3561"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3561\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3566,"href":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3561\/revisions\/3566"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/wp-json\/wp\/v2\/media\/3562"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3561"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3561"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3561"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}