{"id":36507,"date":"2025-03-23T11:58:34","date_gmt":"2025-03-23T10:58:34","guid":{"rendered":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/?p=36507"},"modified":"2025-03-23T11:58:36","modified_gmt":"2025-03-23T10:58:36","slug":"geraer-gruene-bezeichnen-bezahlkarte-als-diskriminierend","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/2025\/03\/23\/geraer-gruene-bezeichnen-bezahlkarte-als-diskriminierend\/","title":{"rendered":"GERAER GR\u00dcNE BEZEICHNEN BEZAHLKARTE ALS DISKRIMINIEREND"},"content":{"rendered":"\n<p><em>Der Kreisverband Gera von B\u00fcndnis 90\/Die Gr\u00fcnen schlie\u00dft sich dem bundesweiten Aktionstag \u201eNein zur Bezahlkarte\u201c an.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>In Th\u00fcringen plant die Landesregierung eine landesweit einheitliche Bezahlkarte. Ungeachtet dessen hat die Stadt Gera bereits eine Bezahlkarte f\u00fcr Menschen im Asylverfahren eingef\u00fchrt. Dazu erkl\u00e4rt Christine ten Venne, Vorsteherin des Kreisverbandes Gera von B\u00fcndnis 90\/Die Gr\u00fcnen:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>\u201eDie Einf\u00fchrung einer Bezahlkarte schafft mehr Probleme als L\u00f6sungen. Die Bezahlkarte unterstellt, Gefl\u00fcchtete w\u00fcrden ihre knappe finanzielle Unterst\u00fctzung missbrauchen, doch das ist falsch. Der Anteil der \u00dcberweisungen an Familienangeh\u00f6rige ins Ausland ist beispielsweise bis ins Jahr 2021 von 13 auf 7 Prozent gesunken. Die Stadt Gera m\u00f6chte daf\u00fcr stehen, Menschen Chancen zu er\u00f6ffnen. Stattdessen erschwert die Bezahlkarte die Integration, wenn beispielsweise in lokalen Gesch\u00e4ften oder auch bei Essensversorgern von Schulen die Debit-Karte nicht akzeptiert wird oder jede \u00dcberweisung vorab vom Sozialamt pers\u00f6nlich genehmigt werden muss. Auch die Bargeldobergrenzen sind ein gro\u00dfes Problem. Gerichtsurteile verschiedener Bundesl\u00e4nder haben in mehreren Urteilen best\u00e4tigt, dass Bargeldobergrenzen individuell zu berechnen sind. Das ist durch die Kommunen in Th\u00fcringen personell nicht zu stemmen. Daher empfehlen wir, statt einer diskriminierenden Bezahlkarte das erfolgreiche Hannoveraner Modell umzusetzen, um Gefl\u00fcchteten eine sogenannte Social Card zu erm\u00f6glichen. Die Social Card kombiniert die Vorteile einer Bezahlkarte ohne Bargeldlimits und andere diskriminierende Eigenschaften. Gleichzeitig wird eine Bargeldauszahlung vermieden und die Verwaltung entlastet.\u201c<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p>Die Stadt Gera sollte ihren Fokus auf eine gelingende Integration legen, beispielsweise durch einen fr\u00fchzeitigen Arbeitsmarktzugang, Zugang zu Sprachkursen und auch Vorurteilen und Rassismus entschieden entgegenstehen. Die Menschen wollen arbeiten, die Wirtschaft sucht h\u00e4nderingend nach Personal \u2013 daher sollten die H\u00fcrden f\u00fcr Arbeitsaufnahme abgebaut werden, statt die Verwaltung mit der Berechnung von Bargeldsummen zu l\u00e4hmen.<\/p>\n\n\n\n<p>QUELLE: B\u00dcNDNIS \u201990\/DIE GR\u00dcNEN<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>Der Kreisverband Gera von B\u00fcndnis 90\/Die Gr\u00fcnen schlie\u00dft sich dem bundesweiten Aktionstag \u201eNein zur Bezahlkarte\u201c an. In Th\u00fcringen plant die Landesregierung eine landesweit einheitliche Bezahlkarte. 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