{"id":36509,"date":"2025-03-23T23:59:23","date_gmt":"2025-03-23T22:59:23","guid":{"rendered":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/?p=36509"},"modified":"2025-03-24T01:43:54","modified_gmt":"2025-03-24T00:43:54","slug":"der-erste-fersehsender-der-welt-entstand-in-deutschland","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/2025\/03\/23\/der-erste-fersehsender-der-welt-entstand-in-deutschland\/","title":{"rendered":"DER ERSTE FERSEHSENDER DER WELT ENTSTAND IN DEUTSCHLAND"},"content":{"rendered":"\n<p>Vor 90 Jahren begann in Berlin-Witzleben die weltweit erste Ausstrahlung eines regelm\u00e4\u00dfigen Fernsehprogramms. Einzelne Fernseh\u00fcbertragungen gab es schon vorher. Der Sender war benannt nach Paul Nipkow, dem Erfinder des \u201eElektrischen Teleskops\u201c. Eine Jubil\u00e4umsfeier gibt es aber nicht, denn die Er\u00f6ffnung fiel in die Zeit des Nationalsozialismus. Entsprechend gepr\u00e4gt war auch das Programm. \u00dcberwiegend diente es aber der Unterhaltung. Produziert und gesendet wurden Fernsehspiele, Filmausschnitte, Kurzfilme, Wochenschauen und Diskussionssendungen wie der \u201eGespr\u00e4chskreis\u201c. Au\u00dferdem gab es Tiersendungen, Kochvorf\u00fchrungen, K\u00fcnstlervorstellungen und mit \u201eBild des Tages\u201c eine regelm\u00e4\u00dfige Nachrichtensendung. Auf dem Programmplan stand auch eine popul\u00e4re Variet\u00e9-Show mit dem Titel \u201eWir senden Frohsinn \u2014 wir spenden Freude\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>Nur sehr wenige Menschen konnten sich ein Fernsehempfangsger\u00e4t leisten. Das sollte sich aber bald \u00e4ndern. In der Zeitung \u201eDer Angriff\u201c vom 16. August 1935 war zu lesen:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>\u201eDas Ziel f\u00fcr die n\u00e4chste Zukunft soll sein, da\u00df jeder Volksgenosse nicht nur Rundfunkh\u00f6rer, sondern auch Fernseher ist.\u201c<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p>Am 9. September 1935 wurde im Berliner Reichspostmuseum die erste \u00f6ffentliche Fernsehempfangsstelle er\u00f6ffnet. Das Bild hatte eine Breite von 22 Zentimetern und eine H\u00f6he von 18 Zentimetern. Es folgten weitere vier \u00f6ffentliche &#8222;Fernsehstuben&#8220; am 15. April 1935 in Berlin. Der Fernsehbetrieb endete nach einigen kriegsbedingten Unregelm\u00e4\u00dfigkeiten am 19. Oktober 1944. Zum Schluss konnte man das Programm wegen der durch Bomben zerst\u00f6rten Sendeanlagen nur \u00fcber Breitbandkabel&nbsp;empfangen.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach dem Krieg begann mit dem \u201eNWDR-Fernsehen\u201c eine neue Fernseh\u00e4ra. Am 12. Juli 1950 wurde ein Testbild gesendet, ab dem 27. November 1950 an drei Tagen pro Woche ein Versuchsprogramm. Der offizielle Regelbetrieb begann am 25. Dezember 1952 um 20 Uhr, wobei gleich drei Programme im Parallelbetrieb produziert und gesendet wurden \u2014 f\u00fcr Norddeutschland, den Westen der Bundesrepublik und f\u00fcr Berlin. Der Nordwestdeutsche Rundfunk versorgte nur die britische Besatzungszone. Auch die Sendegebiete der anderen Rundfunkanstalten richteten sich nach den Besatzungszonen. Das \u201eNWDR-Fernsehen\u201c wurde schlie\u00dflich in ein Gemeinschaftsprogramm aller Landesrundfunkanstalten umgewandelt und sendete ab dem 1. November 1954 unter dem Namen \u201eDeutsches Fernsehen\u201c. In der DDR wurden die ersten Sende- und Empfangsversuche am 20. Dezember 1951 unternommen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>Vor 90 Jahren begann in Berlin-Witzleben die weltweit erste Ausstrahlung eines regelm\u00e4\u00dfigen Fernsehprogramms. Einzelne Fernseh\u00fcbertragungen gab es schon vorher. Der Sender war benannt nach Paul Nipkow, dem Erfinder des \u201eElektrischen Teleskops\u201c. 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