{"id":36627,"date":"2025-03-29T00:50:45","date_gmt":"2025-03-28T23:50:45","guid":{"rendered":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/?p=36627"},"modified":"2025-03-29T00:50:46","modified_gmt":"2025-03-28T23:50:46","slug":"kinder-aus-suchtbelasteten-familien","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/2025\/03\/29\/kinder-aus-suchtbelasteten-familien\/","title":{"rendered":"KINDER AUS SUCHTBELASTETEN FAMILIEN"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Nach der Vorf\u00fchrung des Filmes \u201eVena\u201c fand ein Fachgespr\u00e4ch zum Thema \u201eKinder aus suchtbelasteten Familien\u201c statt.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Am 13. M\u00e4rz 2025 wurde im Filmclub Comma Gera der Film \u201eVena\u201c in Anlehnung an die Nacoa-Aktionswoche f\u00fcr Kinder aus suchtbelasteten Familien, die j\u00e4hrlich um den 14. Februar stattfindet, vor Fachkr\u00e4ften und Interessierten gezeigt. Ziel war es, das Bewusstsein f\u00fcr die spezifischen Herausforderungen und Bed\u00fcrfnisse von Kindern suchtkranker Eltern zu sch\u00e4rfen. Organisiert wurde die Veranstaltung durch das Jugendamt, Koordinierungsstelle Fr\u00fche Hilfen und dem Amt f\u00fcr Gesundheit und Versorgung, Bereich Gesundheitsf\u00f6rderung der Stadt Gera.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Film \u201eVena\u201c beleuchtet auf eindrucksvolle und realistische Weise die von Sucht gepr\u00e4gte Geschichte sowie die damit verbundenen Konflikte im Leben der jungen Mutter Jenny. Im Mittelpunkt des Filmes stehen dabei die Herausforderungen in Beziehungen aufgrund der Suchtproblematik. Dabei werden sowohl pers\u00f6nliche Beziehungen, als auch Beziehungen zum Hilfesystem und zu Beh\u00f6rden thematisiert. Der Film verdeutlicht, dass gut funktionierende Beziehungen eine Grundvoraussetzung f\u00fcr den Aufbau von Vertrauen sind. Eine wichtige Voraussetzung hierf\u00fcr ist es, den Betroffenen dort abzuholen, wo er sich gerade befindet. Weiterhin unterstreicht der Film die Notwendigkeit von fr\u00fch einsetzender, individuell passender Familienhilfe, die nur in einem gut funktionierenden Netzwerk greifen kann und zeigt gleichzeitig die Grenzen der gesellschaftlichen Rahmenbedingungen auf. Der Film leistet so einen wichtigen gesellschaftlichen Beitrag gegen die Stigmatisierung strukturell Benachteiligter.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Filmvorf\u00fchrung mit anschlie\u00dfendem Fachgespr\u00e4ch sollte das Thema weiter ins \u00f6ffentliche Bewusstsein r\u00fccken und die Fachkr\u00e4fte in Bezug auf die schwierige Lebenssituation von Kindern aus suchtbelasteten Familien sensibilisieren. Der Austausch bot die M\u00f6glichkeit, die zentralen Themen des Films aus unterschiedlichen beruflichen, aber auch pers\u00f6nlichen Perspektiven zu betrachten und sich dazu auszutauschen. Dadurch konnten die Teilnehmer tiefere Einblicke in die Auswirkungen von Sucht auf zwischenmenschliche Beziehungen gewinnen und \u00fcber Unterst\u00fctzungsm\u00f6glichkeiten reflektieren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Fachgespr\u00e4ch, moderiert von Annett Wetterau, Leiterin der Suchtberatungsstelle Gera der Diakonie Th\u00fcringen, nahmen zahlreiche Fachkr\u00e4fte aus den Bereichen Suchtberatung, Psychologie, Sozialarbeit und Pr\u00e4vention teil, u. a. auch die Regisseurin und Drehbuchautorin des Films, Chiara Fleischhacker und eine Erfahrene in eigener Sache, welche von ihrem eigenen Lebensweg berichtete. Weiterhin nahm als Vertreterin des Netzwerks \u201eFr\u00fche Hilfen\u201c Birgit Weinrich als Familien-, Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin an der Diskussionsrunde teil.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">QUELLE: STADTVERWALTUNG<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>Nach der Vorf\u00fchrung des Filmes \u201eVena\u201c fand ein Fachgespr\u00e4ch zum Thema \u201eKinder aus suchtbelasteten Familien\u201c statt. Am 13. 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