{"id":3680,"date":"2018-04-26T17:42:10","date_gmt":"2018-04-26T15:42:10","guid":{"rendered":"http:\/\/www.studiogera.de\/001\/?p=3680"},"modified":"2018-05-08T23:14:57","modified_gmt":"2018-05-08T21:14:57","slug":"wohnviertel-an-der-reichsstrasse-geplant","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/2018\/04\/26\/wohnviertel-an-der-reichsstrasse-geplant\/","title":{"rendered":"WOHNVIERTEL AN DER REICHSSTRASSE GEPLANT"},"content":{"rendered":"<p>Die beiden freien Fl\u00e4chen entlang der Reichsstra\u00dfe bzw. Geschwister-Scholl-Stra\u00dfe sollen zu einem Wohnquartier entwickelt werden. Der neue Eigent\u00fcmer plant sieben Stadtvillen mit jeweils sieben Wohnungen und eine Reihenhaus-Zeile. In dem denkmalgesch\u00fctzten Industriebau aus dem Jahre 1893 sollen Loftwohnungen entstehen.<\/p>\n<p>Rund 16 800 Quadratmeter gro\u00df sind die beiden Fl\u00e4chen summa summarum, welche der M\u00fchlgraben voneinander trennt. Die Stadtverwaltung hatte sie im Herbst 2016 zum Verkauf ausgeschrieben.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.studiogera.de\/001_BILD\/ARTIKEL_018.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p>Der Stadtplan aus dem Jahre 1897 zeigt das Fabrik- und Verwaltungsgeb\u00e4ude sowie weitere Produktionshallen der F\u00e4rberei und Appreturanstalt Carl Louis Hirsch. Der Standort wurde st\u00e4ndig erweitert. In der DDR-Zeit firmierte das Unternehmen zun\u00e4chst unter dem Namen VEB Textilveredlungswerk Gera und wurde am 7. Januar 1959 umbenannt in VEB Modedruck Gera. Daraus wiederum entstand die Modedruck Gera GmbH, welche am 31. Januar 1997 die Gesamtvollstreckung beantragte. Der Verkauf des Betriebes scheiterte; am 30. Januar 1999 wurde das Inventar versteigert. Mit 20 verbliebenen Mitarbeitern gr\u00fcndete der damalige Verkaufsleiter das Unternehmen MD Gera GmbH mit Sitz in der Reichsstra\u00dfe 16.<\/p>\n<p>Nach dem Abriss der alten Produktionshallen wurde in diesem Bereich der M\u00fchlgraben saniert. Dessen Rekultivierung war ein Projekt im Rahmen des Stadtentwicklungsprogrammes Urban II; die Europ\u00e4ische Union \u00fcbernahm 75 % der Kosten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.studiogera.de\/001_BILD\/ARTIKEL_017.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p>Wegen des schadstoffbelasteten Bodens wurde der Untergrund des Grabens zwischen Reichsstra\u00dfe und Erfurtstra\u00dfe aufwendig versiegelt, wie unser Bild vom 30. Oktober 2005 zeigt. Etwa 8000 Tonnen belastetes Erdreich kamen zusammen, als der Graben einen halben Meter tief ausgehoben wurde. Die alte Uferbefestigung mit Sandsteinbl\u00f6cken blieb weitgehend erhalten, ist jedoch aufgrund der reduzierten Grabenbreite nicht mehr sichtbar.<\/p>\n<p>Die Fl\u00e4che \u00f6stlich des M\u00fchlgrabens misst 6800 Quadratmeter, die westliche rund 10 000 Quadratmeter. Das Mindestgebot lag bei 273 000 Euro bzw. 352 000 Euro.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>Die beiden freien Fl\u00e4chen entlang der Reichsstra\u00dfe bzw. Geschwister-Scholl-Stra\u00dfe sollen zu einem Wohnquartier entwickelt werden. Der neue Eigent\u00fcmer plant sieben Stadtvillen mit jeweils sieben Wohnungen und eine Reihenhaus-Zeile. 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