{"id":37667,"date":"2025-06-05T17:35:29","date_gmt":"2025-06-05T15:35:29","guid":{"rendered":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/?p=37667"},"modified":"2025-06-05T17:35:30","modified_gmt":"2025-06-05T15:35:30","slug":"stimmung-in-der-wirtschaft-verschlechtert-sich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/2025\/06\/05\/stimmung-in-der-wirtschaft-verschlechtert-sich\/","title":{"rendered":"STIMMUNG IN DER WIRTSCHAFT VERSCHLECHTERT SICH"},"content":{"rendered":"\n<p>Die Weltwirtschaft ger\u00e4t ins Wanken. Eine Erholung der deutschen Au\u00dfenwirtschaft ist nicht erkennbar, teilt die IHK nach Auswertung des AHK World Business Outlook (WBO) vom Fr\u00fchjahr 2025 mit. Demnach sind die Konjunkturerwartungen deutscher Unternehmen rund um den Globus eingebrochen. Deutsche Unternehmen im Ausland sehen sich in nahezu allen Weltregionen verschlechterten Rahmenbedingungen und wachsender Unsicherheit gegen\u00fcber. Besonders die handelspolitischen Umw\u00e4lzungen durch die USA setzen die globale Konjunktur unter Druck.<\/p>\n\n\n\n<p>Nur noch 19 % der Unternehmen erwarten eine Verbesserung der lokalen Konjunktur. Im Herbst waren es noch 27 %. Der Anteil derjenigen, die mit einer Verschlechterung rechnen, steigt auf 33 %.<\/p>\n\n\n\n<p>Weltweit bef\u00fcrchten deutsche Unternehmen negative Auswirkungen der US-Handelspolitik auf ihre Gesch\u00e4fte vor Ort. Besonders auff\u00e4llig: Nach dem sogenannten \u201eLiberation Day\u201c stieg der Anteil der Unternehmen, die mit negativen Auswirkungen rechnen, weltweit von 56 auf 69 %. In den USA sind es sogar 85 % der dort aktiven deutschen Unternehmen, die Einschr\u00e4nkungen durch die US-Handelspolitik erwarten \u2013 mehr als in jeder anderen Region weltweit.<\/p>\n\n\n\n<p>Zum ersten Mal seit Jahren nennen die Unternehmen wirtschaftspolitische Rahmenbedingungen als das gr\u00f6\u00dfte Gesch\u00e4ftsrisiko (49 %) \u2013 noch vor einer schwachen Nachfrage (46 %). In den USA ist das Bild besonders dramatisch: Sieben von zehn Unternehmen sehen die Politik als Hauptproblem.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Zur\u00fcckhaltung der Unternehmen zeigt sich auch in ihren Investitions- und Personalpl\u00e4nen deutlich: Nur noch 28 % der weltweit befragten Unternehmen wollen ihre Investitionen ausweiten \u2013 w\u00e4hrend 21 % K\u00fcrzungen vorsehen. Auch bei der Besch\u00e4ftigung dominiert Vorsicht: 31 % planen zwar, Personal aufzubauen, doch 16 % rechnen mit einem Abbau.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.dihk.de\/de\/themen-und-positionen\/internationales\/wbo-fj-25\/ahk-world-business-outlook-fruehjahr-2025-globale-stimmung-kippt-131438\">https:\/\/www.dihk.de\/de\/themen-und-positionen\/internationales\/wbo-fj-25\/ahk-world-business-outlook-fruehjahr-2025-globale-stimmung-kippt-131438<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Die Unternehmen blicken nicht nur auf aktuelle Belastungen. Sie sehen sich mit einer anhaltend schwierigen Gemengelage \u00fcber mehrere Jahre hinweg konfrontiert. Vor allem Handelskonflikte und protektionistische Tendenzen (64 %) gelten als zentrale Herausforderungen der kommenden f\u00fcnf Jahre. 77 % sehen Z\u00f6lle und Gegenz\u00f6lle als das Hauptproblem, 63 % die politische Einflussnahme auf Lieferketten, 32 % Wettbewerbsverzerrungen durch Subventionen und Industriepolitik. Hinzu kommen strukturelle Herausforderungen wie Inflation und Geldpolitik (42 %), geopolitische Fragmentierung (40 %) sowie digitale Transformation und K\u00fcnstliche Intelligenz (ebenfalls 40 %).<\/p>\n\n\n\n<p>QUELLE: IHK<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>Die Weltwirtschaft ger\u00e4t ins Wanken. Eine Erholung der deutschen Au\u00dfenwirtschaft ist nicht erkennbar, teilt die IHK nach Auswertung des AHK World Business Outlook (WBO) vom Fr\u00fchjahr 2025 mit. 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