{"id":37968,"date":"2025-06-27T12:13:19","date_gmt":"2025-06-27T10:13:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/?p=37968"},"modified":"2025-06-27T12:19:34","modified_gmt":"2025-06-27T10:19:34","slug":"stadtrat-trifft-wichtige-entscheidung-zum-kuk","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/2025\/06\/27\/stadtrat-trifft-wichtige-entscheidung-zum-kuk\/","title":{"rendered":"STADTRAT TRIFFT WICHTIGE ENTSCHEIDUNG ZUM KUK"},"content":{"rendered":"\n<p>Die geplante Sanierung des Kultur- und Kongresszentrums in Gera kann in die n\u00e4chste Phase treten: Die Mitglieder des Stadtrats stellten sich einstimmig hinter das Projekt und gaben in ihrer Sitzung am Mittwoch, den 25. Juni 2025, die n\u00f6tigen Gelder frei, um die Planungsleistungen unverz\u00fcglich ausschreiben zu k\u00f6nnen. Konkret geht es dabei um zus\u00e4tzliche Mittel in H\u00f6he von rund 2,4 Millionen Euro, die urspr\u00fcnglich durch F\u00f6rdergelder gedeckt werden sollten. Da derzeit aber noch nicht abzusehen ist, wann die von Bund und Land in Aussicht gestellten Mittel tats\u00e4chlich zur Verf\u00fcgung stehen k\u00f6nnten, und die Stadt Gera die Sanierung des Kultur- und Kongresszentrums weiter vorantreiben m\u00f6chte, haben sich die Verwaltung und die politischen Gremien nun dazu entschlossen, die Ausschreibung der Planungen zun\u00e4chst selbst zu finanzieren. Die Gesamtkosten hierf\u00fcr belaufen sich auf rund 3,24 Millionen Euro, wobei 510&#8217;000 Euro bereits als Eigenmittel vorgesehen waren.<\/p>\n\n\n\n<p>Sandra Wanzar, Dezernentin f\u00fcr Soziales, Jugend und Kultur, die das Projekt mit vielen Akteuren in der Stadtverwaltung vorangetrieben hat, erkl\u00e4rt:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>\u201eWir sind sehr dankbar daf\u00fcr, dass der Stadtrat diesen Weg gemeinsam mit uns geht. Die Sanierung des Kuk wird uns noch viele Jahre begleiten, doch wenn wir an unserem Ziel festhalten wollen, das Haus zu seinem 50. Geburtstag im Jahr 2031 wieder zu er\u00f6ffnen, dann m\u00fcssen wir endlich ins Handeln kommen. Mit der Entscheidung des Stadtrats k\u00f6nnen wir nun selbst die n\u00e4chsten Schritte einleiten und m\u00fcssen nicht l\u00e4nger auf Entscheidungen aus Berlin und Erfurt warten.\u201c<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p>Parallel wolle sich die Stadt aber weiterhin f\u00fcr die Aufrechterhaltung der F\u00f6rderm\u00f6glichkeiten einsetzen. Im n\u00e4chsten Schritt sollen nun umgehend die notwendigen europaweiten Vergabeverfahren zur Beauftragung von Architekten- und Ingenieurleistungen angesto\u00dfen werden, in deren Rahmen eine Entwurfsplanung erstellt wird. Welche k\u00fcnftigen Nutzungen dabei zu ber\u00fccksichtigen sind, hat der Stadtrat ebenfalls mit seinem Beschluss festgelegt: Das KuK soll dabei nicht nur als Veranstaltung- und Kongresshaus erhalten bleiben, sondern durch die Ert\u00fcchtigung der Gastronomie, die ggf. auch ein Tagesgesch\u00e4ft betreibt, auch qualitativ aufgewertet werden. Zudem sollen die Stadt- und Regionalbibliothek, das Stadtarchiv sowie die Gera-Information integriert werden. Auch ein Depot zur Zentralisierung von Museumsg\u00fctern und die M\u00f6glichkeit zur Schaffung weiterer Gewerbeeinheiten soll ber\u00fccksichtigt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Aufgabe des nach dem Vergabeverfahren beauftragten Planungsb\u00fcros wird es sein, ein Konzept zu entwickeln, wie all diese Anforderungen kombiniert und realisiert werden k\u00f6nnen. Ob das letztlich gelingt, werde sich zeigen. Sandra Wanzar f\u00e4rt fort:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>\u201ePlanungen sind immer ein sehr dynamischer Prozess, bei dem die auf dem Tisch liegende Idee mit den verschiedenen Regularien f\u00fcr ein solches Projekt abgestimmt und ggf. angepasst werden muss, um eine realistische und umsetzbare L\u00f6sung zu gew\u00e4hrleisten. Unser Ziel ist es aber, das Kuk zu einem richtigen Haus der Kultur weiterzuentwickeln, das nicht nur viele kulturelle Angebote vereint und so zu einem gesellschaftlichen Treffpunkt und einem Ort der Begegnung wird. Daher gehen wir auch mit einer breiten Palette an Nutzungsanforderungen in den Planungsprozess, um einen vielf\u00e4ltigen und lebendigen Ankerpunkt im Zentrum zu schaffen, das den Bed\u00fcrfnissen aller Nutzerinnen und Nutzer gerecht wird.\u201c<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p>Das Kultur- und Kongresszentrum Gera entstand ab 1977 im Zuge der weiteren Ausgestaltung des Stadtzentrums, und wurde am 2. Oktober 1981 unter Anwesenheit des damaligen Kulturministers der DDR, Hans-Joachim Hoffmann, als Haus der Kultur, kurz HdK, er\u00f6ffnet. 46 Jahre sp\u00e4ter war es Aufgabe der Mitglieder des Stadtrates, \u00fcber die weitere Zukunft des in die Jahre gekommenen Hauses zu entscheiden: Am 18. Oktober 2023 votierte das politische Gremium einstimmig daf\u00fcr, das Kuk als \u00fcberregional bedeutsames Veranstaltungshaus und herausragendes Baudenkmal der Ostmoderne zu erhalten. Damit war der Grundstein f\u00fcr die nun beginnende Sanierung des Hauses gelegt.<\/p>\n\n\n\n<p>QUELLE: STADTVERWALTUNG<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>Die geplante Sanierung des Kultur- und Kongresszentrums in Gera kann in die n\u00e4chste Phase treten: Die Mitglieder des Stadtrats stellten sich einstimmig hinter das Projekt und gaben in ihrer Sitzung am Mittwoch, den 25. 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