{"id":38443,"date":"2025-08-07T12:15:06","date_gmt":"2025-08-07T10:15:06","guid":{"rendered":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/?p=38443"},"modified":"2025-08-07T12:15:06","modified_gmt":"2025-08-07T10:15:06","slug":"weniger-innovationen-mit-frauen-in-technischen-berufen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/2025\/08\/07\/weniger-innovationen-mit-frauen-in-technischen-berufen\/","title":{"rendered":"WENIGER INNOVATIONEN MIT FRAUEN IN TECHNISCHEN BERUFEN"},"content":{"rendered":"\n<p>Die Politik will mehr Frauen in F\u00fchrungspositionen bringen, sie f\u00fcr technische Berufe begeistern und zugleich die Innovationskraft der Wirtschaft st\u00e4rken. Es gibt allerdings auch Meinungen, wonach die Innovationskraft genau dadurch geschw\u00e4cht wird \u2014 und zwar mit einem hohen F\u00f6rderaufwand.<\/p>\n\n\n\n<p>In Forschung und Technik sind in Deutschland nur etwa 19 % der Besch\u00e4ftigten weiblich. Folglich haben sie eine niedrigere Quote bei technologischen Innovationen. Um mehr Frauen in sogenannte Mint-Berufe zu bringen, sind spezielle Programme und Rahmenbedingungen n\u00f6tig, die f\u00fcr M\u00e4nner nicht gebraucht werden. Es bedarf gesetzlicher Regelungen, Quoten und Kontrollen, die ebenfalls mit Kosten verbunden sind.<\/p>\n\n\n\n<p>Durch den enormen Aufwand gleicht sich zwar das Geschlechterverh\u00e4ltnis an, doch damit verringert sich in den entscheidenden technischen Bereichen auch die Wahrscheinlichkeit der dringend ben\u00f6tigten disruptiven Ideen, wie Skeptiker meinen. Denn abgesehen von einigen Einzelf\u00e4llen empfinden Frauen keine Freude am Risiko, dem Unbekannten und g\u00e4nzlich neuen Wegen. Sie haben ein ausgepr\u00e4gtes Sicherheitsbed\u00fcrfnis und suchen vornehmlich auf der Beziehungsebene nach M\u00f6glichkeiten, diesem gerecht zu werden. Auf riskantem Terrain sind sie weniger h\u00e4ufig anzutreffen. Die geschlechtsspezifischen Denkmuster sollen sich auch in der Berufswelt bemerkbar machen. Frauen passen ihr Verhalten eher an, um Risiken zu minimieren. Das disruptive Denken ist bei ihnen weniger ausgepr\u00e4gt. Bereits im Sport zeigt sich, wie Frauen lediglich bereits bestehende Spiele und Wettk\u00e4mpfe von M\u00e4nnern \u00fcbernehmen, die vertrauten Regeln beibehalten, aber keine neuen Dinge erschaffen.<\/p>\n\n\n\n<p>Aus wirtschaftlicher Sicht w\u00e4ren sie daher eher f\u00fcr inkrementelle Innovationen geeignet, zur Verbesserung bereits bestehender Produkte und Dienstleistungen, so sie \u00dcberzeugung mancher Unternehmer. Als beeintr\u00e4chtigend f\u00fcr den Wettbewerbsgedanken nennen sie zunehmend auch die pauschale Abwertung typisch m\u00e4nnlicher Eigenschaften. Die erh\u00f6hte Risikobereitschaft wird beispielsweise oftmals in einen negativen Kontext gestellt, anstatt ihr Potenzial zu erkennen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>Die Politik will mehr Frauen in F\u00fchrungspositionen bringen, sie f\u00fcr technische Berufe begeistern und zugleich die Innovationskraft der Wirtschaft st\u00e4rken. 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