{"id":38911,"date":"2025-09-10T10:33:54","date_gmt":"2025-09-10T08:33:54","guid":{"rendered":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/?p=38911"},"modified":"2025-09-10T10:33:55","modified_gmt":"2025-09-10T08:33:55","slug":"otto-dix-und-die-alten-meister","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/2025\/09\/10\/otto-dix-und-die-alten-meister\/","title":{"rendered":"OTTO DIX UND DIE ALTEN MEISTER"},"content":{"rendered":"\n<p><em>In ihrem Vortrag am 25. September 2025 um 19 Uhr in der Orangerie beleuchtet Professor Marlies Giebe die Dresdner Jahre von Otto Dix.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Es ist bekannt: Otto Dix liebte und verehrte die Alten Meister, auch in maltechnischer Hinsicht. Seine umfangreiche klassische Ausbildung, eine Lehrzeit in Gera und das Studium an der K\u00f6niglich S\u00e4chsischen Kunstgewerbeschule in Dresden (SKD) bildeten sein stabiles Fundament f\u00fcr das vielf\u00e4ltige Lebenswerk \u2013 von den fr\u00fchen expressiven Experimenten bis zu den sp\u00e4ten Arbeiten.<\/p>\n\n\n\n<p>Als er 1927, mit 36 Jahren, zum j\u00fcngsten Professor an die Dresdener Akademie der Bildenden K\u00fcnste berufen wurde, war er willens und bereit, sich mit den Alten Meistern auch k\u00fcnstlerisch zu messen. Er entwickelte in den sechs Jahren bis 1933, als er aus politischen Gr\u00fcnden entlassen wurde, gro\u00dfe umfangreiche Figurenkompositionen und nutzte daf\u00fcr erstmals auch ganz bewusst das klassische Bildformat des Triptychons.<\/p>\n\n\n\n<p>Sein Atelier auf der Br\u00fchlschen Terrasse lag nur in kurzer Fu\u00dfentfernung zur Gem\u00e4ldegalerie, die er auch in diesen Jahren immer wieder besuchte, auch mit seinen Studenten. In der Zeit an der Dresdner Kunstakademie entstanden so zwei seiner bekanntesten mehrteiligen Hauptwerke, die Triptychen: die \u201eGro\u00dfstadt\u201c (Kunstmuseum Stuttgart) und \u201eDer Krieg\u201c (Albertinum Dresden).<\/p>\n\n\n\n<p>Umfangreiche Forschungs- und Restaurierungsprojekte der Abteilung Gem\u00e4lderestaurierung in der Gem\u00e4ldegalerie Alte Meister und Galerie Neue Meister der SKD, die in den letzten zehn Jahren gemeinsam mit freien Restauratoren und zahlreichen Partnern in der Wissenschaft durchgef\u00fchrt wurden, erm\u00f6glichten einen spezifischen Blick auf diese Werke von Otto Dix aus kunsttechnologischer Sicht. Dabei zeigte sich, dass f\u00fcr Dix neben Cranach und D\u00fcrer, auch Hauptwerke der venezianischen Malerei, speziell der Cuccina-Zyklus von Paolo Veronese, anregend gewirkt haben.\u00a0\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p>Der Vortrag von Professor Marlies Giebe beleuchtet diese kunsttechnologischen Aspekte im Werk von Otto Dix. Marlies Giebe war von 2003 bis 2020 als Leiterin der Gem\u00e4lderestaurierung der Gem\u00e4ldegalerie Alte Meister und der Galerie Neue Meister der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden t\u00e4tig. Sie restaurierte bedeutende Gem\u00e4lde von Giorgione, Tizian und Johannes Vermeer. Einen besonderen Rang nehmen auch die Werke von Max Liebermann, Max Slevogt, Ernst Ludwig Kirchner, Oskar Kokoschka und Otto Dix in ihrem restauratorischen Schaffen und ihrer kunstwissenschaftlichen Besch\u00e4ftigung ein.<\/p>\n\n\n\n<p>QUELLE: STADTVERWALTUNG<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>In ihrem Vortrag am 25. September 2025 um 19 Uhr in der Orangerie beleuchtet Professor Marlies Giebe die Dresdner Jahre von Otto Dix. 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