{"id":39479,"date":"2025-10-10T16:14:30","date_gmt":"2025-10-10T14:14:30","guid":{"rendered":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/?p=39479"},"modified":"2025-10-10T16:14:31","modified_gmt":"2025-10-10T14:14:31","slug":"wirtschaftlicher-umbruch-mit-gravierenden-folgen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/2025\/10\/10\/wirtschaftlicher-umbruch-mit-gravierenden-folgen\/","title":{"rendered":"WIRTSCHAFTLICHER UMBRUCH MIT GRAVIERENDEN FOLGEN"},"content":{"rendered":"\n<p>Die Zahl der Industriearbeitspl\u00e4tze in Deutschland ist weiterhin r\u00fcckl\u00e4ufig, eine Trendwende unwahrscheinlich. Zum Ausgleich der hohen Lohnkosten fehlen die niedrigen Energiepreise. Dadurch sind die in Deutschland hergestellten Produkte auf dem Weltmarkt kaum mehr wettbewerbsf\u00e4hig, sofern es sich nicht um Erzeugnisse von besonderer G\u00fcte handelt. Die Fertigung wird folglich in andere L\u00e4nder ausgelagert. Zu viele Regulierungen verlangsamen hierzulande ebenfalls das Wirtschaftswachstum und Innovationstempo. Hinzu kommt ein f\u00fcr Deutschland ung\u00fcnstiges Bildungswanderungssaldo. Akademiker verlassen das Land auff\u00e4llig h\u00e4ufig, f\u00fcr den wirtschaftlichen Bedarf weniger geeignete Menschen kommen in gr\u00f6\u00dferer Anzahl hinzu.<\/p>\n\n\n\n<p>Mittelfristig ist mit einer wachsenden Bedeutung des Dienstleistungssektors zu rechnen. Aber auch in diesem Bereich m\u00fcssen die Preise in Relation zur nachlassenden realen Kaufkraft und den billigeren ausl\u00e4ndischen Wettbewerbern stehen. Mit der Weiterentwicklung von KI, Automation und Robotik droht schlie\u00dflich auch hier ein massiver Arbeitsplatzabbau. Lukrative Stellen wird es nach dem wirtschaftlichen Umbruch nur noch f\u00fcr die ohnehin privilegierten Schichten geben.<\/p>\n\n\n\n<p>In n\u00e4chster Zukunft d\u00fcrfte die Unvereinbarkeit eines Wirtschaftswachstums mit dem Ziel der Klimaneutralit\u00e4t die Bundesregierung in Bedr\u00e4ngnis bringen. Diskussionen \u00fcber die Abkehr von bestimmten Festlegungen sind bereits im Gange. Die CO\u2082-Emissionen k\u00f6nnen nur gesenkt werden, wenn weniger produziert und konsumiert wird. Andernfalls w\u00e4re ein tiefgreifender, teurer und energieintensiver Systemumbau n\u00f6tig, mit hohen Krediten, die nur durch weiteres Wachstum bedient werden k\u00f6nnen. Denn es gilt weiterhin der Grundsatz, dass die Wirtschaft schneller wachsen muss als die Schulden, sonst wird die Schuldenlast immer gr\u00f6\u00dfer, was wiederum Forderungen nach einer Absch\u00f6pfung von Verm\u00f6gen aufkommen l\u00e4sst.<\/p>\n\n\n\n<p>Anders als erwartet, werden die Erneuerbaren Energien teuer bleiben. Sie haben enorme Systemkosten zur Folge, einen hohen Stabilisierungsaufwand, k\u00f6nnen das Erfordernis des st\u00e4ndigen Wachstums nicht erf\u00fcllen, und stehen in Deutschland einer bald deutlich sinkenden realen Kaufkraft gegen\u00fcber. Deshalb kann es auch ein Gr\u00fcnes Wachstum nicht geben.<\/p>\n\n\n\n<p>Zusammengef\u00fchrt ver\u00e4ndern Einflussfaktoren wie Arbeitsplatzabbau durch Automation, sinkende Einkommen in der breiten Masse, steigende Abgaben f\u00fcr Sozialleistungen, hohe Energiepreise und steigende CO\u2082-Abgaben auch das gesellschaftliche Zusammenleben. Es ist mit wesentlich kleineren Besitzst\u00e4nden und erheblichen Spannungen zu rechnen, die letztendlich zu neuen Formen staatlicher Kontrolle f\u00fchren k\u00f6nnen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>Die Zahl der Industriearbeitspl\u00e4tze in Deutschland ist weiterhin r\u00fcckl\u00e4ufig, eine Trendwende unwahrscheinlich. Zum Ausgleich der hohen Lohnkosten fehlen die niedrigen Energiepreise. Dadurch sind die in Deutschland hergestellten Produkte auf dem Weltmarkt kaum mehr wettbewerbsf\u00e4hig, sofern <a class=\"mh-excerpt-more\" href=\"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/2025\/10\/10\/wirtschaftlicher-umbruch-mit-gravierenden-folgen\/\" title=\"WIRTSCHAFTLICHER UMBRUCH MIT GRAVIERENDEN FOLGEN\">[&#8230;]<\/a><\/p>\n<\/div>","protected":false},"author":2,"featured_media":39483,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4],"tags":[],"class_list":{"0":"post-39479","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-wirtschaft"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/39479","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=39479"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/39479\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":39484,"href":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/39479\/revisions\/39484"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/wp-json\/wp\/v2\/media\/39483"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=39479"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=39479"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=39479"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}