{"id":3952,"date":"2018-05-27T22:48:04","date_gmt":"2018-05-27T20:48:04","guid":{"rendered":"http:\/\/www.studiogera.de\/001\/?p=3952"},"modified":"2018-05-27T22:48:04","modified_gmt":"2018-05-27T20:48:04","slug":"neue-ausstellung-im-museum-fuer-naturkunde","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/2018\/05\/27\/neue-ausstellung-im-museum-fuer-naturkunde\/","title":{"rendered":"NEUE AUSSTELLUNG IM MUSEUM F\u00dcR NATURKUNDE"},"content":{"rendered":"<p>Das Museum f\u00fcr Naturkunde Gera pr\u00e4sentiert vom 1. Juni bis zum 11. November 2018 die Kabinettausstellung \u201eErfolgsgeschichten der Evolution \u2013 Organismen heute und vor Jahrmillionen\u201c. Im Mittelpunkt stehen einzelne Arten oder Gruppen von Pflanzen und Tieren, die in der Erdgeschichte und der damit verbundenen Evolutionsgeschichte weit zur\u00fcckzuverfolgen sind. M\u00f6glich ist das durch Fossilien, die von diesen Organismen oder ihren nahen Verwandten erhalten sind. So erwartet die Besucher die Gegen\u00fcberstellung heute lebender Vertreter verschiedener Arten mit Millionen Jahre alten Versteinerungen und Abdr\u00fccken. Diese sind den rezenten Lebewesen zum Teil verbl\u00fcffend \u00e4hnlich und im Fall der \u201elebenden Fossilien\u201c sogar gleich.<\/p>\n<p>Zahlreiche der ca. 75 ausgestellten Fossilien wurden erstaunlicherweise im Stadtgebiet von Gera gefunden. Dazu geh\u00f6ren auch die Schalen des kleinen Armf\u00fc\u00dfers Lingula, die man mit etwas Gl\u00fcck auch aktuell an vielen Geraer Fundpunkten wie Trebnitz, Laasen oder Milbitz finden kann. Das Tier lebte dort einst vor ca. 255 Millionen Jahren im Boden des Zechsteinmeeres und es l\u00e4sst sich in der Erdgeschichte sogar noch fr\u00fcher nachweisen. Daneben sind seltene Exponate, wie ein fossiles Ginkgo-Blatt aus Milbitz, Quastenflosser-Sch\u00e4delknochen aus Zschippern und ein pr\u00e4chtiges Stammst\u00fcck eines 330 Millionen Jahre alten Schuppenbaums aus Liebschwitz zu sehen.<\/p>\n<p>Als herausragender H\u00f6hepunkt kann ein echter Weltrekord bestaunt werden; eine Scheibe des weltweit gr\u00f6\u00dften Schachtelhalmbaum-Stammes Arthropitys ezonata, der 2002 in Chemnitz gefunden wurde. Bevor sie von Vulkanasche begraben wurde, war die pr\u00e4chtige Pflanze \u00fcber 30 Meter hoch. Ihre heutigen Verwandten, die Schachtelhalme, erreichen diese Gr\u00f6\u00dfe bei Weitem nicht mehr, was die Besucher im nahe beim Museum liegenden Botanischen Garten in Augenschein nehmen k\u00f6nnen. Im dortigen zweiten Teil der Ausstellung kann eine ganze Reihe weiterer \u201eErfolgsgeschichten der Evolution\u201c im Pflanzenreich wie Ginkgo, Palm- und Baumfarne bewundert werden. Die erste Begleitveranstaltung zur Ausstellung findet am 14. Juni 2018 um 18 Uhr im Museum f\u00fcr Naturkunde statt. Im Bildvortrag \u201eDie Top 30 unter den Fossilien aus Gera\u201c werden die 30 spektakul\u00e4rsten Fossilfunde verschiedener Erdzeitalter aus Gera und Umgebung vorgestellt.<\/p>\n<p>BILD UND TEXT: STADTVERWALTUNG<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>Das Museum f\u00fcr Naturkunde Gera pr\u00e4sentiert vom 1. Juni bis zum 11. November 2018 die Kabinettausstellung \u201eErfolgsgeschichten der Evolution \u2013 Organismen heute und vor Jahrmillionen\u201c. 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