{"id":3971,"date":"2018-05-28T20:45:14","date_gmt":"2018-05-28T18:45:14","guid":{"rendered":"http:\/\/www.studiogera.de\/001\/?p=3971"},"modified":"2018-05-28T20:45:14","modified_gmt":"2018-05-28T18:45:14","slug":"reduzierung-des-kunststoffmuells-geplant","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/2018\/05\/28\/reduzierung-des-kunststoffmuells-geplant\/","title":{"rendered":"REDUZIERUNG DES KUNSTSTOFFM\u00dcLLS GEPLANT"},"content":{"rendered":"<p>Die Europ\u00e4ische Kommission hat Ma\u00dfnahmen zur Reduzierung von Kunststoffm\u00fcll erarbeitet und am 28. Mai 2018 einen entsprechenden Katalog vorgelegt. Dies meldet unter anderem der Deutschlandfunk nach einer Mitteilung des Vize-Kommissionspr\u00e4sident Timmermans in Br\u00fcssel. Verboten werden sollen Kunststoffprodukte, die einfach und kosteng\u00fcnstig auch aus anderen Materialien hergestellt werden k\u00f6nnen. Als Beispiel werden Geschirr, Besteck, Trinkhalme oder St\u00e4bchen zum Umr\u00fchren von Getr\u00e4nken genannt. F\u00fcr alle anderen Plastprodukte sollen Reduktionsziele gelten. Au\u00dferdem sollen die Mitgliedsstaaten der Europ\u00e4ischen Union dazu verpflichtet werden, den Kunststoff von Einweg-Flaschen bis zum Jahre 2025 wiederverwertbar zumachen.<\/p>\n<p>Damit die Pl\u00e4ne umgesetzt werden k\u00f6nnen, bedarf es der Zustimmung der EU-Mitgliedsstaaten und des Europ\u00e4ischen Parlamentes. Mit einer Verabschiedung sei erst in einigen Jahren zu rechnen.<\/p>\n<p>Die Ma\u00dfnahmen wurden unter anderem mit dem Schutz der Ozeane begr\u00fcndet. In diese gelangten j\u00e4hrlich etwa 500 000 Tonnen Kunststoffm\u00fcll. Dort zerf\u00e4llt dieser nach Angaben der Organisation WWF zun\u00e4chst in immer kleinere Partikel. Bis bis zur v\u00f6lligen Zersetzung k\u00f6nnen 400 Jahre vergehen. Mittlerweile gebe es f\u00fcnf gro\u00dfe M\u00fcllstrudel in den Ozeanen \u2013 im nordpazifischen, s\u00fcdpazifischen, s\u00fcdindischen, nordatlantischen und s\u00fcdatlantischen Str\u00f6mungskreis. Der gr\u00f6\u00dfte Teil des Kunststoffes schwebe dabei unter der Wasseroberfl\u00e4che bis zu etwa 30 Metern Tiefe und sei kaum zu sehen. Die Gesamtmenge des Kunststoffm\u00fclls in allen Ozeanen soll mehr als 150 Millionen Tonnen betragen. Am Gesamtm\u00fcll im Meer haben diese einen Anteil von etwa zwei Dritteln. In die Gew\u00e4sser eingetragen wird er vorwiegend von Entwicklungsl\u00e4ndern, produziert aber gr\u00f6\u00dftenteils in Industriel\u00e4ndern. Aus diesen gelangen wiederum sehr viele Kunststoffpartikel in die Gew\u00e4sser. Erhebliche Mengen werden zudem in andere L\u00e4nder exportiert.<\/p>\n<p>Mit der Zeit sinkt der M\u00fcll auf den Grund der Ozeane, sodass dort mittlerweile gro\u00dfe Mengen an Kunststoff und anderen Materialien liegen und sich teils eine suppenartige Substanz bildet. Dieses Gefilde entwickelt sich allm\u00e4hlich, ber\u00fccksichtigt man noch s\u00e4mtliche Verklappungen, zu einem giftigen Entlager. Auf der Seite des Johann-Heinrich-von-Th\u00fcnen-Institutes hei\u00dft es, man nehme an, dass die Mengen von M\u00fcll am Meeresgrund mit der Zeit ansteigen, denn die Weltbev\u00f6lkerung und die industrielle Produktion nehmen ebenfalls zu.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>Die Europ\u00e4ische Kommission hat Ma\u00dfnahmen zur Reduzierung von Kunststoffm\u00fcll erarbeitet und am 28. Mai 2018 einen entsprechenden Katalog vorgelegt. 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