{"id":39946,"date":"2025-11-11T00:21:43","date_gmt":"2025-11-10T23:21:43","guid":{"rendered":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/?p=39946"},"modified":"2025-11-11T00:21:44","modified_gmt":"2025-11-10T23:21:44","slug":"die-situation-im-kommunalwald","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/2025\/11\/11\/die-situation-im-kommunalwald\/","title":{"rendered":"DIE SITUATION IM KOMMUNALWALD"},"content":{"rendered":"\n<p>Zum ersten Mal seit 2018 kann die Stadt Gera in ihrem Kommunalwald auf ein Jahr ohne gro\u00dffl\u00e4chige Borkenk\u00e4fersch\u00e4den zur\u00fcckblicken. Th\u00fcringenweit und auch in Gera blieb der gef\u00fcrchtete Sch\u00e4dling 2025 weitgehend aus. Dank der weiterhin engmaschigen Kontrolle der gef\u00e4hrdeten Waldbest\u00e4nde wurde nur ein sehr geringes, punktuelles Schadaufkommen festgestellt.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDas ist eine sp\u00fcrbare Entlastung f\u00fcr unsere Forstleute und ein gutes Zeichen f\u00fcr den Zustand unseres Waldes\u201c, freut sich der Amtsleiter des Amtes f\u00fcr Stadtgr\u00fcn J\u00f6rg Kirschnick-Werner. Eine gro\u00dffl\u00e4chige, maschinelle Aufarbeitung des Holzes war in diesem Jahr nicht notwendig \u2013 der Borkenk\u00e4ferbefall, vor allem durch den sogenannten \u201eBuchdrucker\u201c an Fichten, ist deutlich zur\u00fcckgegangen.<\/p>\n\n\n\n<p>Derzeit konzentriert sich die Arbeit der st\u00e4dtischen Forstverwaltung auf kleinere, \u00fcber den gesamten Kommunalwald verteilte K\u00e4ferbaumgruppen. Daneben m\u00fcssen weiterhin befallene Kiefern gef\u00e4llt werden, um die Ausbreitung des Diplodia-Pilzes zu stoppen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Pflege junger Waldbest\u00e4nde. Diese werden gezielt durchforstet, damit mehr Licht in die Best\u00e4nde gelangt und sich Mischbaumarten besser entwickeln k\u00f6nnen. So entstehen stabile, klimafitte W\u00e4lder, die Wind und Wetter besser standhalten. Das dabei gewonnene Nutzholz wird an regionale Verarbeiter geliefert; das Brennholz bleibt aufgrund der hohen Nachfrage voraussichtlich vollst\u00e4ndig in Gera.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Neue Sorge: Das Eschentriebsterben<\/strong><br>W\u00e4hrend die Fichte allm\u00e4hlich ihren Platz als \u201eSorgenkind\u201c der F\u00f6rster abgibt, r\u00fcckt nun die Esche in den Fokus. Das sogenannte Eschentriebsterben, eine durch Pilzbefall verursachte Krankheit, gef\u00e4hrdet zunehmend die Sicherheit in st\u00e4dtischen Geh\u00f6lzen.<\/p>\n\n\n\n<p>Besonders betroffen sind Eschen entlang von Stra\u00dfen, Wegen und Wohngebieten. Da diese B\u00e4ume oft hoch, schlank und mit kleinen Wurzeln gewachsen sind, besteht bei bereits geschw\u00e4chten Exemplaren erh\u00f6hte Umsturzgefahr \u2013 teilweise sogar bei gr\u00fcnem Laub.<\/p>\n\n\n\n<p>Um die Verkehrssicherheit zu gew\u00e4hrleisten, werden diese B\u00e4ume regelm\u00e4\u00dfig kontrolliert. Ziel ist es, in dichter stehenden Geh\u00f6lzen den Wuchsraum zu vergr\u00f6\u00dfern und auf eine gesunde, zukunftsf\u00e4hige Baumstruktur hinzuarbeiten.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Stadt Gera bedankt sich bei allen B\u00fcrgern f\u00fcr ihr Verst\u00e4ndnis, wenn es im Zuge dieser Arbeiten zu kurzfristigen F\u00e4llungen oder Einschr\u00e4nkungen kommt. Alle Ma\u00dfnahmen dienen der Sicherheit und dem langfristigen Erhalt eines stabilen und gesunden Stadtwaldes.<\/p>\n\n\n\n<p>QUELLE: STADTVERWALTUNG<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>Zum ersten Mal seit 2018 kann die Stadt Gera in ihrem Kommunalwald auf ein Jahr ohne gro\u00dffl\u00e4chige Borkenk\u00e4fersch\u00e4den zur\u00fcckblicken. Th\u00fcringenweit und auch in Gera blieb der gef\u00fcrchtete Sch\u00e4dling 2025 weitgehend aus. 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