{"id":40344,"date":"2025-12-03T09:38:40","date_gmt":"2025-12-03T08:38:40","guid":{"rendered":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/?p=40344"},"modified":"2025-12-03T09:42:07","modified_gmt":"2025-12-03T08:42:07","slug":"geraer-schaetze-des-museums-reichenfels","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/2025\/12\/03\/geraer-schaetze-des-museums-reichenfels\/","title":{"rendered":"GERAER SCH\u00c4TZE DES MUSEUMS REICHENFELS"},"content":{"rendered":"\n<p>Das Wetter meinte es nicht gut, als am 29. Dezember 1825 in der Wohnung des Hohenleubener Arztes Julius Schmidt 16 M\u00e4nner zusammentrafen. Obwohl eine Anzahl weiterer Interessenten aufgrund der Witterung nicht teilnehmen konnte, gingen die Anwesenden wie geplant daran, ein bemerkenswertes Vorhaben umzusetzen: Mit der Gr\u00fcndung des \u201eVoigtl\u00e4ndischen Alterthumsforschenden Vereins\u201c entstand an diesem Tag der im heutigen Th\u00fcringen am l\u00e4ngsten existierende Geschichtsverein, der zugleich einer der \u00e4ltesten Deutschlands ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Obwohl die Gr\u00fcndungsversammlung ohne Teilnehmer aus Gera stattfand, war vor allem im sp\u00e4teren 19. Jahrhundert der Geraer Anteil unter den Mitgliedern \u00fcberdurchschnittlich hoch. In den 1870er Jahren betrug er rund 40 %, so dass auch die Geraer Geschichte einen breiten Raum in der Vereinsarbeit einnahm. F\u00fcr Aufsehen sorgten beispielsweise die mehrmaligen Ausgrabungen auf einem eisenzeitlichen Gr\u00e4berfeld im Bereich der heutigen Bielitzstra\u00dfe.<\/p>\n\n\n\n<p>Zu den engagiertesten Geraer Mitgliedern jener Zeit z\u00e4hlten vor allem Kaufmann Robert Eisel, daneben Hofbibliothekar Ferdinand Hahn, Gymnasialprofessor Karl Theodor Liebe, F\u00e4rbermeister Johann Christian Seydel und Lederfabrikant Gustav Korn.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Arbeit Robert Eisels f\u00fcr den Verein kann nicht hoch genug eingesch\u00e4tzt werden. Von 1875 bis 1880 unterzog er die Vereinssammlung einer tiefgehenden Inventarisierung und Neustrukturierung, wof\u00fcr er \u00fcber Jahre hinweg w\u00f6chentlich einen langen Arbeitstag in Hohenleuben verbrachte.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit Sicherheit haben die Aktivit\u00e4ten der Geraer Mitglieder um Robert Eisel auch den Wunsch und das Bestreben zur Gr\u00fcndung eines hiesigen Museums gef\u00f6rdert. Mit der Schenkung seiner geologischen Sammlung an die Stadt Gera als Grundlage eines st\u00e4dtischen Museums gab Johann Christian Seydel im Jahr 1878 schlie\u00dflich den Startschuss. In logischer Konsequenz kann daher der Hohenleubener Verein auch als Urheber der Geraer Museumslandschaft gesehen werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Studioausstellung, ein Gemeinschaftsprojekt des Museums Reichenfels\/Hohenleuben und des Stadtmuseums Gera aus Anlass des 200-j\u00e4hrigen Vereinsjubil\u00e4ums, pr\u00e4sentiert erstmals in Gera Objekte der Stadtgeschichte, die der Verein in seinen ersten Jahrzehnten sammelte und somit bewahren und der \u00d6ffentlichkeit erhalten konnte.<\/p>\n\n\n\n<p>QUELLE: STADTVERWALTUNG<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>Das Wetter meinte es nicht gut, als am 29. Dezember 1825 in der Wohnung des Hohenleubener Arztes Julius Schmidt 16 M\u00e4nner zusammentrafen. 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