{"id":40611,"date":"2025-12-26T19:58:17","date_gmt":"2025-12-26T18:58:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/?p=40611"},"modified":"2025-12-26T19:58:18","modified_gmt":"2025-12-26T18:58:18","slug":"die-geraer-museen-zum-jahreswechsel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/2025\/12\/26\/die-geraer-museen-zum-jahreswechsel\/","title":{"rendered":"DIE GERAER MUSEEN ZUM JAHRESWECHSEL"},"content":{"rendered":"\n<p>Auch \u201czwischen den Jahren\u201c sind die f\u00fcnf st\u00e4dtischen Museen ge\u00f6ffnet und laden mit spannenden Sonder- und Dauerausstellungen zum Besuch ein. Ob im Kreis der Familie, mit Freunden oder individuell \u2013 es wird viel f\u00fcr Jung und Alt geboten.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Otto-Dix-Haus<\/strong><br>Im 200. Todesjahr von Heinrich Reinhold erinnert die Kunstsammlung an das Schaffen des zu Lebzeiten von seinen Zeitgenossen sehr gesch\u00e4tzten Malers und Zeichners. Pr\u00e4gende Lebensstationen des 1788 in Gera geborenen K\u00fcnstlers waren Wien, Paris und Rom, wo er 1825 verstarb. Kontrastiert wird die Ausstellung mit Landschaftsgem\u00e4lden und -zeichnungen von Otto Dix (1891-1969).<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Ausstellungsname: \u201eVon Nah und Fern. Landschaftsbilder von Heinrich Reinhold und Otto Dix.\u201c<\/li>\n\n\n\n<li>Ausstellungsende: 25. Januar 2026<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p><strong>Stadtmuseum und Orangerie<\/strong><br>Karl Weschke (1925-2005) gilt als einer der bedeutendsten Vertreter der Nachkriegsmoderne in Gro\u00dfbritannien. Unter prek\u00e4ren Bedingungen in Gera aufgewachsen, geriet er im Zweiten Weltkrieg in britische Kriegsgefangenschaft. Dort begann er zu malen. Aus der Passion wurde eine Profession. In dunklen, fl\u00e4chig aufgetragenen Farben malte er gleicherma\u00dfen emotional wie symbolisch aufgeladene, abstrahierte Landschaften, Menschen und Tiere. Inspirationsquelle waren nicht nur die Uferlandschaft seiner Wahlheimat Cornwall, Reiseerlebnisse und die Mitmenschen, sondern auch seine alte Heimat Gera.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Ausstellungsname: \u201eKarl Weschke. Back in Town.\u201c<\/li>\n\n\n\n<li>Ausstellungsende: 15. Februar 2026<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p><strong>Museum f\u00fcr Angewandte Kunst<\/strong><br>Es war vor allem die Textilherstellung und -veredelung, die die Entwicklung Geras \u00fcber f\u00fcnf Jahrhunderte pr\u00e4gte und deren guten Ruf in die Welt trug. Davon zeugen edle Stoffe, die mittels verschiedener Druckverfahren gestaltet wurden. Malerische und zeichnerische Entw\u00fcrfe machen den kreativen Prozess der Musterkreation anschaulich. Die Ausstellung ist dank ihrer Entdeckungs- und Mitmach-Angebote auch f\u00fcr den Besuch mit Kindern empfehlenswert.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Ausstellungsname: \u201eTextilmuster: Von Gera in die Welt.\u201c<\/li>\n\n\n\n<li>Ausstellungsende: 1. M\u00e4rz 2026<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p><strong>Stadtmuseum<\/strong><br>In den 1980er-Jahren erlebte die Bezirksstadt Gera eine st\u00e4dtebauliche, wirtschaftliche und politische Hochphase. Nach der Um- und Neugestaltung der Innenstadt wurde das Zentrum f\u00fcr gesellschaftlich-politische Gro\u00dfveranstaltungen wie die 20. Arbeiterfestspiele der DDR 1984 oder die 750-Jahrfeier 1987 ausgiebig genutzt. Neben dem Maschinenbau und der Textilproduktion entwickelte sich die Elektrotechnik zum f\u00fchrenden Industriezweig. Geraer Sportler wie Marlies G\u00f6hr, Heike Drechsler und Olaf Ludwig feierten auf internationaler B\u00fchne gro\u00dfe Erfolge. Arbeiten, Wohnen, Haushalt, Mode, Schule und Feste \u2013 das Stadtmuseum bringt das Lebensgef\u00fchl des Jahrzehnts n\u00e4her.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Ausstellungsname: \u201eDas waren die 80er! Gera im letzten Jahrzehnt der DDR.\u201c<\/li>\n\n\n\n<li>Ausstellungsende: 31. Mai 2026<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p><strong>Museum f\u00fcr Naturkunde<\/strong><br>Nachts, wenn die meisten Menschen schlafen, werden zahlreiche Tierarten erst aktiv. Sie nutzen den Schutz der Dunkelheit. W\u00e4hrend viele kleine Arten, wie M\u00e4use und Insekten, sich der Nahrungsaufnahme widmen, nutzen Raubtiere die Gunst der Stunde, um diese zu jagen. Zu ihnen geh\u00f6ren beispielsweise Uhu, Fuchs und Fledermaus. Andere Arten wie Tiefseefische und Bodenlebewesen verbringen ihr ganzes Leben in der Dunkelheit, da es in ihrem Lebensraum weder Tag noch Nacht gibt. Die Ausstellung ist f\u00fcr den Besuch mit Kindern besonders geeignet!<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Ausstellungsname: \u201eTiere der Nacht. Uhu, Fuchs und Fledermaus \u2026\u201c<\/li>\n\n\n\n<li>Ausstellungsende: 23. August 2026<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p><strong>Orangerie<\/strong><br>Otto Dix, geboren 1891 in Untermhaus, war zeitlebens ein skeptischer Realist. \u201eIch wollte die Dinge zeigen, wie sie wirklich sind.\u201c Bis zu seinem Tod 1969 durchlebte und gestaltete er die Umbr\u00fcche seines Jahrhunderts der Extreme.<br>Die Besucher erwartet eine eindrucksvolle Auswahl von Gem\u00e4lden und Arbeiten auf Papier aus allen Schaffensphasen. Kombiniert wird diese mit Medienstationen und innovativen Multimedia-R\u00e4umen.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Ausstellungsname: \u201eOtto Dix. Trau deinen Augen. Die neue Werkschau.\u201c<\/li>\n\n\n\n<li>Ausstelllungszeitraum: Dauerausstellung<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Die st\u00e4dtischen Museen haben vom 25. bis 28. sowie am 30. und 31. Dezember 2025 von 10 Uhr bis 17 Uhr ge\u00f6ffnet. Am 1. Januar 2026 bleiben die Museen geschlossen.<\/p>\n\n\n\n<p>QUELLE: STADTVERWALTUNG<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>Auch \u201czwischen den Jahren\u201c sind die f\u00fcnf st\u00e4dtischen Museen ge\u00f6ffnet und laden mit spannenden Sonder- und Dauerausstellungen zum Besuch ein. 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