{"id":40872,"date":"2026-01-14T11:43:30","date_gmt":"2026-01-14T10:43:30","guid":{"rendered":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/?p=40872"},"modified":"2026-01-14T11:43:31","modified_gmt":"2026-01-14T10:43:31","slug":"ballett-doppelabend-mit-musik-von-igor-strawinsky","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/2026\/01\/14\/ballett-doppelabend-mit-musik-von-igor-strawinsky\/","title":{"rendered":"BALLETT-DOPPELABEND MIT MUSIK VON IGOR STRAWINSKY"},"content":{"rendered":"\n<p>Mit einem au\u00dfergew\u00f6hnlichen Ballett-Doppelabend widmet sich das Th\u00fcringer Staatsballett zwei Schl\u00fcsselwerken der Tanzgeschichte des 20. Jahrhunderts: \u201eJeu de Cartes\u201c und \u201ePulcinella\u201c. Beide Ballette verbindet die Musik von Igor Strawinsky \u2013 und doch k\u00f6nnten sie in Ausdruck, Stil und Atmosph\u00e4re kaum unterschiedlicher sein. Premiere ist am Freitag, den 6. Februar 2026, um 19.30 Uhr im Gro\u00dfen Haus Gera.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eJeu de Cartes\u201c ist ein ebenso spielerisches wie raffiniertes Ballett: Eine Pokerrunde wird hier zur t\u00e4nzerischen Metapher, die Karten selbst erwachen in Gestalt der T\u00e4nzerinnen und T\u00e4nzer zum Leben. Die Ursprungsversion dieses Werkes schuf der legend\u00e4re Choreograf George Balanchine 1937 f\u00fcr ein Strawinsky-Festival an der Metropolitan Opera in New York. Seinen nachhaltigen Erfolg verdankt \u201eJeu de Cartes\u201c jedoch der Fassung von John Cranko, die 1965 mit dem Stuttgarter Ballett uraufgef\u00fchrt wurde. Diese Choreografie gilt heute als Rarit\u00e4t auf den Spielpl\u00e4nen. Umso besonderer ist es, dass das Th\u00fcringer Staatsballett dieses Werk nun in der Original-Choreografie von John Cranko auf die B\u00fchne bringt.<\/p>\n\n\n\n<p>Einen spannenden Kontrast dazu bildet \u201ePulcinella\u201c. Das Ballett entstand aus der Begeisterung des ber\u00fchmten Impresarios Sergej Diagilew f\u00fcr die Commedia dell\u2019arte. Er beauftragte Igor Strawinsky mit der Komposition, die 1920 in Paris in einer Ausstattung von Pablo Picasso uraufgef\u00fchrt wurde. In einer Neufassung entwickelten der Choreograf Arshak Ghalumyan und sein Librettist Norbert Skowronek ein vielschichtiges Spiel zwischen dem eigentlichen B\u00fchnenst\u00fcck \u201ePulcinella\u201c und einer Rahmenerz\u00e4hlung: Das Publikum wird zur\u00fcckversetzt in die Spielzeit 1925\/1926, als die T\u00e4nzerin und Choreografin Yvonne Georgi mit ihrer Tanztruppe am damaligen Reu\u00dfischen Theater in Gera \u201ePulcinella\u201c inszenierte. Geschichte und Gegenwart, B\u00fchne und Erinnerung verschr\u00e4nken sich zu einem lebendigen Tanztheater-Erlebnis.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine Matinee zum Ballettabend findet am Sonntag, den 1. Februar 2026, um 11 Uhr im Gro\u00dfen Haus Gera statt. Weitere Vorstellungen folgen am 13. und 14. Februar jeweils um 19.30 Uhr sowie im Rahmen des Ballettfestivals Gera 26 am Sonntag, den 17. Mai, um 19.30 Uhr in der gleichen Spielst\u00e4tte.<\/p>\n\n\n\n<p>Eintrittskarten sind an den Theaterkassen sowie \u00fcber die Webseite des Theaters erh\u00e4ltlich. Diese sind unter der Rufnummer 0365 8279105 bzw. 03447 585160 sowie \u00fcber \u201ehttps:\/\/theater-altenburg-gera.de\/\u201d erreichbar.<\/p>\n\n\n\n<p>QUELLE: THEATER ALTENBURG GERA GGMBH<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>Mit einem au\u00dfergew\u00f6hnlichen Ballett-Doppelabend widmet sich das Th\u00fcringer Staatsballett zwei Schl\u00fcsselwerken der Tanzgeschichte des 20. Jahrhunderts: \u201eJeu de Cartes\u201c und \u201ePulcinella\u201c. 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