{"id":41391,"date":"2026-02-20T12:20:06","date_gmt":"2026-02-20T11:20:06","guid":{"rendered":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/?p=41391"},"modified":"2026-03-03T22:48:05","modified_gmt":"2026-03-03T21:48:05","slug":"zunehmende-kriegsgefahr-im-nahen-osten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/2026\/02\/20\/zunehmende-kriegsgefahr-im-nahen-osten\/","title":{"rendered":"ZUNEHMENDE KRIEGSGEFAHR IM NAHEN OSTEN"},"content":{"rendered":"\n<p>Der Iran betreibt Anlagen zur Anreicherung von Uran, hat ein Programm f\u00fcr ballistische Langstreckenraketen, ist ein bedeutender Erd\u00f6lproduzent, der Erzfeind Israels, und unterst\u00fctzt mehrere nichtstaatliche Gruppen und Milizen, die in verschiedenen Konflikten in der Region als Stellvertreter agieren. Das Land liefert \u00d6l nach China und verdient damit mehrere Milliarden US-Dollar. Diese Aktivit\u00e4ten und Beziehungen bedrohen Israel und erh\u00f6hen das Risiko einer Machtverschiebung zum Nachteil des Westens. Perspektivisch k\u00f6nnte es dann auch zu einer Losl\u00f6sung vom US-Dollar bei der Abrechnung von Erd\u00f6l kommen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die bisherigen Verhandlungen zwischen Washington und Teheran konzentrierten sich vor allem auf das Nuklearprogramm. Der Iran lehnt das geforderte Ende der Urananreicherung ab und schlie\u00dft Gespr\u00e4che \u00fcber sein Raketenprogramm aus. US-Pr\u00e4sident Donald Trump hat der iranischen F\u00fchrung eine Frist bis Anfang M\u00e4rz 2026 gesetzt. Danach k\u00f6nnten \u201eschlimme Dinge\u201c passieren. Die Milit\u00e4rpr\u00e4senz im Nahen Osten wurde mittlerweile deutlich erh\u00f6ht. Unter anderem haben die Amerikaner mit der der \u201eU.S.S. Gerald R. Ford\u201c einen zweiten Flugzeugtr\u00e4ger in den Nahen Osten entsandt. Das \u201eWall Street Journal\u201c berichtet von Erw\u00e4gungen einer begrenzte Attacke, um Teheran zum Einlenken zu bewegen. Reagiert die dortige F\u00fchrung nicht, k\u00f6nnten gr\u00f6\u00dfere Angriffe folgen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Mullahs riefen Washington auf, unabh\u00e4ngig zu handeln, fernab von Druck und der aus ihrer Sicht bestehenden Unterw\u00fcrfigkeit gegen\u00fcber den Forderungen Israels. Der ehemalige nationale Sicherheitsberater der USA, John Bolton vermutet, Israels Ministerpr\u00e4sident Netanjahu werde versuchen, Trump davon zu \u00fcberzeugen, dass das Abkommen mit Teheran \u00fcber dessen Atomprogramm und die Aufhebung der Sanktionen dem Land mehr Geld einbringen werde, als dieses f\u00fcr Kriege ausgibt. Dar\u00fcber berichtet der Sender Al-Dschasira, bezugnehmend auf die Sendung \u201eBeyond the News\u201c vom 10. Februar 2026, in der Bolton zu Gast war.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.aljazeera.net\/news\/2026\/2\/10\/%D9%87%D9%84-%D8%B3%D9%8A%D9%82%D9%86%D8%B9-%D9%86%D8%AA%D9%86%D9%8A%D8%A7%D9%87%D9%88-%D8%AA%D8%B1%D9%85%D8%A8-%D8%A8%D8%A7%D9%84%D8%AD%D8%B1%D8%A8-%D9%84%D8%A7\">https:\/\/www.aljazeera.net\/news\/2026\/2\/10\/%D9%87%D9%84-%D8%B3%D9%8A%D9%82%D9%86%D8%B9-%D9%86%D8%AA%D9%86%D9%8A%D8%A7%D9%87%D9%88-%D8%AA%D8%B1%D9%85%D8%A8-%D8%A8%D8%A7%D9%84%D8%AD%D8%B1%D8%A8-%D9%84%D8%A7<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>In dem Artikel zitiert der Sender auch Dr. Muhannad Mustafa, der als Experte f\u00fcr israelische Angelegenheiten vorgestellt wird und erkl\u00e4rt, Netanjahu bef\u00fcrchte, dass Washington und Teheran ein Abkommen schlie\u00dfen k\u00f6nnte, dass die Bedingungen Israels nicht ber\u00fccksichtigt. Gem\u00e4\u00df Mustafa w\u00fcrden diese Bedingungen von Netanjahu vorgebracht, der aus pers\u00f6nlichen Gr\u00fcnden auf einen Krieg dr\u00e4nge. Laut israelischen Sicherheitskreisen hat Netanjahu seinen Besuch in den USA um etwa eine Woche vorgezogen, um aktualisierte Geheimdienstinformationen \u00fcber den Iran bereitzustellen, berichtet Al-Dschasira weiter.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach Bekanntwerden des Epstein-Netzwerkes gehen immer mehr Beobachter davon aus, dass kompromittierendes Material bei politischen Entscheidungen eine gro\u00dfe Rolle spielt. Jeffrey Epstein arbeitete mit hoher Wahrscheinlichkeit f\u00fcr den israelischen Geheimdienst und wandte bei einflussreichen Personen das Honigfallen-Prinzip an. Von den Ermittlungsakten wurde bisher nur die H\u00e4lfte ver\u00f6ffentlicht, von dem bei Epstein beschlagnahmten Material nur etwa 2 %. \u00c4u\u00dferungen des obersten iranischen F\u00fchrers Ajatollah Ali Chamenei legen nahe, dass sich der Iran Zugriff verschaffen konnte. Chamenei schrieb \u00f6ffentlich auf \u201eX\u201c, die Epstein-Insel sei nur e i n Beispiel und drohte, es gebe sehr viel mehr von diesen Dingen.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch ein Eingreifen Chinas ist nicht ausgeschlossen. Der fr\u00fchere CIA-Experte Glenn Carle \u00e4u\u00dferte vor l\u00e4ngerer Zeit gegen\u00fcber Al-Dschasira sinngem\u00e4\u00df, China w\u00e4re der gro\u00dfe Verlierer bei den Ver\u00e4nderungen im Nahen Osten, denn der Iran sei ein wichtiger Partner und k\u00f6nne eine Alternative zum Westen bieten. Peking werde deshalb versuchen, einen Regime-Wechsel und die Zerst\u00f6rung des Irans zu verhindern. Bei einer Blockade der Stra\u00dfe von Hormus w\u00fcrden die ostasiatischen Volkswirtschaften wie S\u00fcdkorea, Japan und China gro\u00dfen Schaden nehmen.<\/p>\n\n\n\n<p><br>Die bekannte Taktik des Westens f\u00fchrte bisher nicht zum Erfolg: Durch die Sanktionen beschleunigte sich der wirtschaftliche Niedergang des Iran. Der beabsichtigte Aufruhr schw\u00e4chte das Regime von innen her. M\u00f6glicherweise wurde der Protest von eingeschleusten Agenten weiter angeheizt. Doch die Mullahs bleiben weiterhin handlungsf\u00e4hig. Die Iraner stehen ihrem Regime zwar zunehmend kritisch gegen\u00fcber, hegen aber gegen\u00fcber Israel und den USA gro\u00dfe Aversionen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>Der Iran betreibt Anlagen zur Anreicherung von Uran, hat ein Programm f\u00fcr ballistische Langstreckenraketen, ist ein bedeutender Erd\u00f6lproduzent, der Erzfeind Israels, und unterst\u00fctzt mehrere nichtstaatliche Gruppen und Milizen, die in verschiedenen Konflikten in der Region <a class=\"mh-excerpt-more\" href=\"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/2026\/02\/20\/zunehmende-kriegsgefahr-im-nahen-osten\/\" title=\"ZUNEHMENDE KRIEGSGEFAHR IM NAHEN OSTEN\">[&#8230;]<\/a><\/p>\n<\/div>","protected":false},"author":2,"featured_media":40824,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[2],"tags":[],"class_list":{"0":"post-41391","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-weltweit"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/41391","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=41391"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/41391\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":41628,"href":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/41391\/revisions\/41628"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/wp-json\/wp\/v2\/media\/40824"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=41391"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=41391"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=41391"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}