{"id":41660,"date":"2026-03-07T12:53:00","date_gmt":"2026-03-07T11:53:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/?p=41660"},"modified":"2026-03-07T12:53:01","modified_gmt":"2026-03-07T11:53:01","slug":"langsame-konsolidierung-der-wirtschaft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/2026\/03\/07\/langsame-konsolidierung-der-wirtschaft\/","title":{"rendered":"LANGSAME KONSOLIDIERUNG DER WIRTSCHAFT"},"content":{"rendered":"\n<p>Auch zu Jahresbeginn 2026 war in der Region noch keine konjunkturelle Trendwende erkennbar. Die IHK Ostth\u00fcringen zu Gera sieht allenfalls eine Konsolidierung. Das Konjunkturklima verbessert sich zwar zum dritten Mal in Folge. Aber der Zuwachs beim Stimmungsindikator ist, wie im gesamten Jahresverlauf 2025, nur gering. An der Konjunkturumfrage der IHK Ostth\u00fcringen zu Gera zum Jahreswechsel 2025\/2026 beteiligten sich 329 Unternehmen mit insgesamt 12&#8217;900 Besch\u00e4ftigten.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.ihk.de\/gera\/wirtschaftsraum-ostthueringen\/konjunktur-statistik-analysen\/konjunktur-analysen\/ihk-konjunkturbericht-767482\">https:\/\/www.ihk.de\/gera\/wirtschaftsraum-ostthueringen\/konjunktur-statistik-analysen\/konjunktur-analysen\/ihk-konjunkturbericht-767482<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Trotz politischer Impulse der Landes- und Bundesregierung hat sich die Gesch\u00e4ftslage nur marginal verbessert. Die wirtschaftliche Situation vieler Unternehmen bleibt angespannt. Die Erwartungen der Ostth\u00fcringer Unternehmen sind weiterhin von Unsicherheiten hinsichtlich der wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen und Absatzrisiken bestimmt. Bei den Investitionen bleiben viele Unternehmen vorsichtig. Angesichts der schwachen Konjunktur und der verhaltenen Gesch\u00e4ftserwartungen sind die Unternehmen auch bei Neueinstellungen zur\u00fcckhaltend. Geopolitische Risiken, Z\u00f6lle und die fehlende Verl\u00e4sslichkeit auf wichtigen Absatzm\u00e4rkten d\u00e4mpfen die Exportaussichten.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.ihk.de\/gera\/wirtschaftsraum-ostthueringen\/konjunktur-statistik-analysen\/konjunktur-analysen\/koju-thueringen-1399920\">https:\/\/www.ihk.de\/gera\/wirtschaftsraum-ostthueringen\/konjunktur-statistik-analysen\/konjunktur-analysen\/koju-thueringen-1399920<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>\u00c4hnlich ist die Situation im gesamten Freistaat Th\u00fcringen. Die Konjunktur kommt nach Angaben der IHK nicht in Schwung. Die Umfrage zum Jahreswechsel 2025\/2026 wurde im Dezember 2025 und Januar 2026 von den drei Th\u00fcringer Industrie- und Handelskammern durchgef\u00fchrt.<\/p>\n\n\n\n<p>Gegen\u00fcber der Vorumfrage im Herbst 2025 zeigt der Konjunkturklimaindikator f\u00fcr Th\u00fcringen nur einen leichten Anstieg. Die Gesch\u00e4ftslage bleibt auch hier angespannt. Auch die Gesch\u00e4ftserwartungen der Th\u00fcringer Wirtschaft sind \u00fcberwiegend tr\u00fcb. Die vielerorts verhaltenen Gesch\u00e4ftsprognosen und Wachstumsaussichten spiegeln sich in schwach ausgepr\u00e4gten Investitionsabsichten wider. Die Industrie belastet neben hohen Kosten und der schleppenden Auftragsentwicklung auch das schwierige au\u00dfenwirtschaftliche Umfeld. Die Bewertungen zur Gesch\u00e4ftslage fallen zwar g\u00fcnstiger als in der Vorumfrage aus, sind im Saldo aber nach wie vor negativ. Bei den Erwartungen \u00fcberwiegen weiter die negativen Einsch\u00e4tzungen gegen\u00fcber den positiven Gesch\u00e4ftsprognosen. Die Besch\u00e4ftigungs- und Investitionspl\u00e4ne sind entsprechend restriktiv.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Infrastrukturpaket des Bundes ist noch nicht bei den Th\u00fcringer Bauunternehmen angekommen. Zudem haben sich die Gesch\u00e4fte aufgrund des strengen Winters bei vielen Unternehmen nur schleppend entwickelt. Die Gesch\u00e4ftsaussichten verbessern sich zwar gegen\u00fcber der Vorumfrage und auch gegen\u00fcber dem Vorjahreszeitraum, sind aber im Saldo weiter deutlich negativ. Eine Trendwende ist also auch im Baugewerbe einstweilen nicht in Sicht \u2014 nicht zuletzt, weil die Investitions- und Besch\u00e4ftigungsabsichten der Unternehmen weiterhin sehr zur\u00fcckhaltend sind.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Th\u00fcringer Handel steht unter Druck. Dem Einzelhandel macht die anhaltende Kaufzur\u00fcckhaltung der Kunden zu schaffen. Die schwache Konjunktur in der Industrie und in anderen Branchen d\u00e4mpft zudem die Nachfrage im Gro\u00dfhandel.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Th\u00fcringer Verkehrsgewerbe springt der Konjunkturmotor nicht an. Hoher Kostendruck und die schwache Nachfrage aus Industrie, Bau und Handel belasten die Branche. Die Gesch\u00e4ftslage ist zu Jahresbeginn durchwachsen, wenngleich leicht verbessert im Vergleich zur Vorumfrage. Die Erwartungen hellen etwas auf, trotzdem \u00fcberwiegt weiter deutlich die Skepsis mit Blick auf die kommenden zw\u00f6lf Monate.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Tourismus und Gastgewerbe verlief der Jahresauftakt verhalten. Die steigenden Kosten f\u00fcr Personal und Waren belasten die Gesch\u00e4fte. Der Saldo der Lageurteile f\u00e4llt erneut in den negativen Bereich. Trotz der erfolgten Umsatzsteuersenkung bei Speisen sind die Erwartungen an die k\u00fcnftigen Gesch\u00e4fte eher gering.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Vergleich der Wirtschaftszweige ist die Situation im Dienstleistungsgewerbe noch am g\u00fcnstigsten. Allerdings hat sich die Stimmung der Unternehmen im Vergleich zum Herbst 2025 nicht verbessert. Mit ihrer Gesch\u00e4ftslage sind die Betriebe \u00fcberwiegend zufrieden. Die Investitionsneigung ist im langj\u00e4hrigen Vergleich nach wie vor gering ausgepr\u00e4gt, im Branchenvergleich jedoch \u00fcberdurchschnittlich. Im Personalbereich planen die Unternehmen weiter vorsichtig.<\/p>\n\n\n\n<p>QUELLE: IHK<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>Auch zu Jahresbeginn 2026 war in der Region noch keine konjunkturelle Trendwende erkennbar. Die IHK Ostth\u00fcringen zu Gera sieht allenfalls eine Konsolidierung. Das Konjunkturklima verbessert sich zwar zum dritten Mal in Folge. 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