{"id":42149,"date":"2026-04-08T00:56:39","date_gmt":"2026-04-07T22:56:39","guid":{"rendered":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/?p=42149"},"modified":"2026-04-08T00:56:40","modified_gmt":"2026-04-07T22:56:40","slug":"der-kontrabass-im-rampenlicht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/2026\/04\/08\/der-kontrabass-im-rampenlicht\/","title":{"rendered":"DER KONTRABASS IM RAMPENLICHT"},"content":{"rendered":"\n<p>Mit dem 8. Philharmonischen Konzert stellt das Theater Altenburg Gera ein Instrument in den Mittelpunkt, das im Orchester meist im Hintergrund bleibt \u2013 dessen klangliche Tiefe und Virtuosit\u00e4t jedoch au\u00dfergew\u00f6hnlich sind: den Kontrabass. Unter dem Titel \u201eTiefer!\u201c erwartet das Publikum ein facettenreiches Programm zwischen Romantik und Gegenwart \u2013 mit einer Urauff\u00fchrung und zwei herausragenden Solisten aus den eigenen Reihen des Philharmonischen Orchesters Altenburg Gera. Die Konzerte finden am Mittwoch, den 22. April, und Donnerstag, den 23. April 2026, jeweils um 19.30 Uhr im Konzertsaal Gera sowie am Freitag, den 24. April, um 19.30 Uhr im Theaterzelt Altenburg statt.<\/p>\n\n\n\n<p>Im 19. Jahrhundert betrat ein virtuoser Kontrabassist die B\u00fchne, dessen Spiel Zeitgenossen an Paganini erinnerte \u2013 Giovanni Bottesini. Er schrieb mehr als zwanzig Werke f\u00fcr sein Instrument, darunter zahlreiche Konzerte f\u00fcr Kontrabass und Orchester. Eines davon, das h-Moll-Konzert, wird im Achten Philharmonischen Konzert zu h\u00f6ren sein.<\/p>\n\n\n\n<p>Im 20. Jahrhundert setzte der Kontrabass seine Emanzipation fort \u2013 insbesondere der Jazz spielte eine entscheidende Rolle dabei. Moderne Komponist:innen erweiterten seine klanglichen und technischen M\u00f6glichkeiten, sodass er sich l\u00e4ngst als singendes, virtuoses Instrument mit einer reichen Klangpalette pr\u00e4sentiert. Genau in dieser Rolle erscheint er in einem neuen Werk der zeitgen\u00f6ssischen Komponistin Aziza Sadikova, das am Theater Altenburg Gera uraufgef\u00fchrt wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Solopartien beider Werke \u00fcbernehmen Franziska Rau und Vincent Paul Jehudin Petersheim vom Philharmonischen Orchester Altenburg Gera.<\/p>\n\n\n\n<p>Gerahmt werden die beiden Kontrabasswerke von zwei Hommagen. Die erste ist eine exquisite symphonische Dichtung von Richard Wagner, die er als Geburtstagsgeschenk f\u00fcr seine Frau Cosima Wagner komponierte \u2013 ein Jahr nach der Geburt ihres Sohnes Siegfried.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine weitere Widmung ist Anton Arenskys zweites Streichquartett, das er zum Gedenken an seinen verehrten \u00e4lteren Kollegen Peter Tschaikowski schrieb.<\/p>\n\n\n\n<p>Es spielt das Reu\u00dfische Kammerorchester unter der musikalischen Leitung von Generalmusikdirektor Ruben Gazarian.<\/p>\n\n\n\n<p>Eintrittskarten sind an den Theaterkassen sowie \u00fcber die Webseite des Theaters erh\u00e4ltlich. Diese sind unter der Rufnummer 0365 8279105 bzw. 03447 585160 sowie \u00fcber \u201ehttps:\/\/theater-altenburg-gera.de\/\u201d erreichbar.<\/p>\n\n\n\n<p>QUELLE: THEATER ALTENBURG GERA GGMBH<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>Mit dem 8. 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