{"id":42976,"date":"2026-06-06T09:55:37","date_gmt":"2026-06-06T07:55:37","guid":{"rendered":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/?p=42976"},"modified":"2026-06-06T09:55:38","modified_gmt":"2026-06-06T07:55:38","slug":"grossuebung-im-zivil-und-katastrophenschutz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/2026\/06\/06\/grossuebung-im-zivil-und-katastrophenschutz\/","title":{"rendered":"GROSS\u00dcBUNG IM ZIVIL- UND KATASTROPHENSCHUTZ"},"content":{"rendered":"\n<p>Im Zeitraum von 8 Uhr bis 14.30 Uhr findet im Gewerbegebiet Zoche eine gro\u00dfangelegte \u00dcbung statt. Ziel  ist die realit\u00e4tsnahe Darstellung und Erprobung eines Behandlungsplatzes zur Versorgung von bis zu 50 Patienten im Rahmen einer angenommenen Gro\u00dfschadenslage. Im Szenario wird ein Ereignis mit zahlreichen Verletzten simuliert. Dabei \u00fcben die Teilnehmer insbesondere die Zusammenarbeit verschiedener Hilfsorganisationen sowie die medizinische Versorgung und Verteilung von Patienten.<\/p>\n\n\n\n<p>Grundlage ist ein fiktives Erdbeben der St\u00e4rke 7,1 im Landkreis Zwickau mit sehr hohem Zerst\u00f6rungsgrad, massiven Sch\u00e4den an Geb\u00e4uden und Infrastruktur sowie erheblichen Auswirkungen auf das Krankenhaus in Werdau sowie das Klinikum in Zwickau. Der angenommene Zerst\u00f6rungsgrad liegt bei etwa 50 %. Geb\u00e4ude sind in diesem Szenario besch\u00e4digt oder einsturzgef\u00e4hrdet. Verkehrswege k\u00f6nnen teilweise nicht genutzt werden. Strom-, Wasser- und Kommunikationsversorgung sind massiv beeintr\u00e4chtigt. Das Krankenhaus Werdau kann in der \u00dcbungsannahme nicht mehr arbeiten, das Klinikum Zwickau nur noch eingeschr\u00e4nkt.<\/p>\n\n\n\n<p>Um die medizinische Versorgung trotzdem sicherzustellen, werden die Patienten aus dem<br>Schadensgebiet herausgef\u00fchrt und an drei Behandlungspl\u00e4tzen au\u00dferhalb des betroffenen Gebietes<br>gesammelt. Einer dieser Behandlungspl\u00e4tze ist der am Lidl-Zentrallager im Gewerbegebiet Zoche. Von dort aus werden die zugewiesenen Patienten im Rahmen der \u00dcbung medizinisch versorgt, transportf\u00e4hig gemacht und auf geeignete Krankenh\u00e4user im gesamten Bundesgebiet verteilt. Die \u00dcbung pr\u00fcft damit nicht nur den Aufbau eines Behandlungsplatzes, sondern vor allem die Schnittstellen zwischen F\u00fchrung, Medizin, Logistik, Transport, Registrierung und aufnehmenden Kliniken. Trainiert wird, wie aus vielen einzelnen Ma\u00dfnahmen ein geordneter, nachvollziehbarer und belastbarer Ablauf entsteht.<\/p>\n\n\n\n<p>An der \u00dcbung beteiligen sich zahlreiche Organisationen aus Th\u00fcringen, darunter Feuerwehr, Rettungsdienste, Hilfsorganisationen, Katastrophenschutzbeh\u00f6rden sowie medizinische Einrichtungen. Ziel ist es, die Einsatzf\u00e4higkeit bei komplexen Schadenslagen weiter zu verbessern und die Zusammenarbeit \u00fcberregional zu festigen. Rund 200 Personen, darunter 125 ehrenamtliche Kr\u00e4fte der MTF 26 Ost, sind im Einsatz und \u00fcben den koordinierten Aufbau und Betrieb des Behandlungsplatzes f\u00fcr bis zu 50 Verletzte am Lidl-Zentrallager. Einsatzauftrag ist der Betrieb des Behandlungsplatzes ab 11 Uhr zur Sicherstellung der medizinischen Versorgung und der Transportf\u00e4higkeit zugewiesener Patienten. Der Leistungsumfang umfasst die Sichtung, Erstversorgung\/Anbehandlung, Stabilisierung, Transportorganisation und bundesweite Verteilungslogistik.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>Im Zeitraum von 8 Uhr bis 14.30 Uhr findet im Gewerbegebiet Zoche eine gro\u00dfangelegte \u00dcbung statt. 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