{"id":43681,"date":"2026-07-20T23:17:46","date_gmt":"2026-07-20T21:17:46","guid":{"rendered":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/?p=43681"},"modified":"2026-07-20T23:17:47","modified_gmt":"2026-07-20T21:17:47","slug":"stadtmuseum-praesentiert-drei-neuerwerbungen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/2026\/07\/20\/stadtmuseum-praesentiert-drei-neuerwerbungen\/","title":{"rendered":"STADTMUSEUM PR\u00c4SENTIERT DREI NEUERWERBUNGEN"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Seit dieser Woche sind im Stadtmuseum drei k\u00fcrzlich \u00fcbernommene Gem\u00e4lde zu sehen. Die Portr\u00e4ts stammen aus einer bereits 2021 erfolgten gro\u00dfz\u00fcgigen Schenkung einer Nachfahrin der Geraer Industriellenfamilie Remy. Vereinbarungsgem\u00e4\u00df verblieben die Objekte zun\u00e4chst noch einige Jahre in der Wohnung der Besitzerin in Baden-W\u00fcrttemberg. Im Juni dieses Jahres traten sie schlie\u00dflich die Reise nach Ostth\u00fcringen ins Geraer Stadtmuseum an.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die beiden \u00e4lteren Gem\u00e4lde zeigen den Geraer Fabrikanten Moritz Rudolf Ferber (1805-1875) und dessen erste Ehefrau Agnes Josefine (1809-1841). Obwohl die letztere bereits mit 31 Jahren verstarb, gingen aus der Ehe sieben Kinder hervor. Die \u00e4lteste Tochter Adelheid Klothilde heiratete wiederum den auf dem dritten Portr\u00e4t dargestellten Herrn, Julius Remy.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Moritz Rudolf Ferber d\u00fcrfte einer der bekanntesten Geraer Industriellen gewesen sein. Er war Mitinhaber der Textilfabrik Morand &amp; Co. Auf seine Initiative entstanden die Wohnh\u00e4user in der Stra\u00dfe \u201eFerbers Anbau\u201c sowie 1875 der Geraer Ferberturm. Daneben galt Ferber als bedeutender und weit \u00fcber Gera hinaus anerkannter Mineraloge.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Julius Remy (1815-1901) wurde im heutigen Bundesland Rheinland-Pfalz in der am Rhein gelegenen Stadt Bendorf geboren. Sein \u00e4lterer Bruder Theodor \u00fcbernahm 1841 in Gera eine Maschinenspinnerei. Wenig sp\u00e4ter zog es auch seinen Bruder hierher: Julius Remy heiratete 1847 die Tochter von Moritz Rudolf Ferber und stieg mit in das Unternehmen seines Bruders ein. Nach dessen Tod 1888 war Julius Remy Alleininhaber des Betriebes. Sein Ableben 1901 bedeutete auch das Ende der Firma Remy &amp; Co. in Gera.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Gem\u00e4lde bilden f\u00fcr das Museum wertvolle Erg\u00e4nzungen zur \u00f6rtlichen Industriegeschichte. Nach einer kurzen Kur in der Restaurierungswerkstatt k\u00f6nnen sie nun \u2013 verbunden mit einem herzlichen Dank an die Spenderfamilie \u2013 im Stadtmuseum besichtigt werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">QUELLE: STADTVERWALTUNG<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>Seit dieser Woche sind im Stadtmuseum drei k\u00fcrzlich \u00fcbernommene Gem\u00e4lde zu sehen. Die Portr\u00e4ts stammen aus einer bereits 2021 erfolgten gro\u00dfz\u00fcgigen Schenkung einer Nachfahrin der Geraer Industriellenfamilie Remy. 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