{"id":4421,"date":"2018-08-08T22:17:58","date_gmt":"2018-08-08T20:17:58","guid":{"rendered":"http:\/\/www.studiogera.de\/001\/?p=4421"},"modified":"2018-08-08T22:17:58","modified_gmt":"2018-08-08T20:17:58","slug":"villa-jahr-und-garten-werden-verkauft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/2018\/08\/08\/villa-jahr-und-garten-werden-verkauft\/","title":{"rendered":"VILLA JAHR UND GARTEN WERDEN VERKAUFT"},"content":{"rendered":"<p>Die Stadt Gera hat f\u00fcr das Grundst\u00fcck Tschaikowskistra\u00dfe 39 nach langer Suche einen K\u00e4ufer gefunden. Voraussichtlich im IV. Quartal 2018 werden die Villa Jahr und der dazugeh\u00f6rige Garten in den Besitz des noch nicht \u00f6ffentlich bekannten K\u00e4ufers \u00fcbergehen. Der Stadtrat hatte diesen Verkauf in der Sitzung am 14. Juni 2018 gebilligt. Die Stadt spricht sich f\u00fcr eine \u00f6ffentliche Nutzung aus; Bedingung ist diese allerdings nicht.<\/p>\n<p>Das denkmalgesch\u00fctzte Geb\u00e4ude wurde in den Jahren 1905 bis 1907 errichtet. Bauherr war der Maschinenfabrikant Moritz Rudolph Jahr. Die urspr\u00fcngliche Adresse lautete Uferstra\u00dfe 31, ab dem Jahre 1919 Karl-Wetzel-Stra\u00dfe 39 und ab dem 4. August 1950 Tschaikowskistra\u00dfe 39. Im Jahre 1907 zog die Familie Jahr in die Villa ein. das Grundst\u00fcck war damals viel gr\u00f6\u00dfer und reichte vom Faulenzerweg bis an die Wei\u00dfe Elster.<\/p>\n<p>1920 wurde geringf\u00fcgige bauliche \u00c4nderungen am Geb\u00e4ude vorgenommen. 1945 wurde das Anwesen besetzt; der Geraer Stadtkommandant nutzte es als Wohnung. Im Jahre 1949 ging das Anwesen in den Besitz der Stadt Gera \u00fcber. Ab 1960 befand sich im Geb\u00e4ude das Kinderheim K\u00e4the Kollwitz. Es folgten bauliche Ver\u00e4nderungen. Im Jahre 1977 wurden die K\u00fcche und Wohnr\u00e4ume rekonstruiert. Ab 1990 war die Villa Jahr das Internat des Rutheneums.<\/p>\n<p>Haus und Parkanlage wurden sp\u00e4ter teilweise saniert und w\u00e4hrend der Bundesgartenschau als Ausstellungsorte f\u00fcr das Thema &#8222;Grabgestaltung und Denkmal&#8220; genutzt. Seit Ende der 171-t\u00e4gigen Veranstaltung steht das Geb\u00e4ude leer. Die Stadt war zun\u00e4chst bem\u00fcht, es als Jugendherberge, Medienhaus, Hospiz oder medizinische Einrichtung wiederzubeleben, doch Interessenten werteten die Bedingungen und Gegebenheiten als zu nachteilig.<br \/>\nDer Denkmalschutz und die damalige Bedingung, dass die Nutzung im \u00f6ffentlichen Interesse liegen und der Park zug\u00e4nglich bleiben muss, waren die am h\u00e4ufigsten genannten Nachteile. Ohne \u00f6ffentliche Nutzung h\u00e4tten die f\u00fcr die Sanierung bezogenen F\u00f6rdergelder zur\u00fcckgezahlt werden m\u00fcssen. 660&#8217;000 Euro hatten die Arbeiten an Dach und Fassade gekostet, 260&#8217;000 Euro die Gestaltung des Gartens.<br \/>\nSp\u00e4ter pr\u00fcfte die Stadtverwaltung die Eignung als Jugendhotel, fand aber auch hierf\u00fcr keinen Betreiber.<br \/>\nIm Jahre 2016 bem\u00fchte die Stadtverwaltung einen Makler, lie\u00df das Anwesen zum Verkauf ausschreiben und nannte als Mindestgebot den Verkehrswert in H\u00f6he von 436&#8217;403 Euro. Es meldeten sich daraufhin Interessenten, die allerdings wieder Abstand nahmen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>Die Stadt Gera hat f\u00fcr das Grundst\u00fcck Tschaikowskistra\u00dfe 39 nach langer Suche einen K\u00e4ufer gefunden. Voraussichtlich im IV. 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