{"id":4518,"date":"2018-08-18T11:32:34","date_gmt":"2018-08-18T09:32:34","guid":{"rendered":"http:\/\/www.studiogera.de\/001\/?p=4518"},"modified":"2018-08-18T11:33:12","modified_gmt":"2018-08-18T09:33:12","slug":"konzert-zur-gruendung-der-reusischen-hofkapelle","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/2018\/08\/18\/konzert-zur-gruendung-der-reusischen-hofkapelle\/","title":{"rendered":"KONZERT ZUR GR\u00dcNDUNG DER REUSSISCHEN HOFKAPELLE"},"content":{"rendered":"<p>Die Gr\u00fcndung der Reu\u00dfischen Hofkapelle im Jahr 1888 stellte einen absoluten Gl\u00fccksfall f\u00fcr die damals aufstrebende Industrie-und Handelsstadt Gera dar: einerseits bekam die musikbegeisterte B\u00fcrgerschaft ein Orchester zur Pflege des einschl\u00e4gigen Repertoires, andererseits f\u00fchrte dies zum Bau eines eigenen Konzertsaals. Im Gr\u00fcndungsjahr wurde der Dirigent, Pianist sowie Komponist Carl Kleemann zum Hofkapellmeister ernannt. In dieser Zeit schuf er zahlreiche Werke, u. a. drei Sinfonien und verschiedene festliche Ouvert\u00fcren.<\/p>\n<p>Das erste Philharmonische Konzert der neuen Spielzeit am 19. und 20. September 2018, jeweils um 19.30 Uhr im Konzertsaal der B\u00fchnen der Stadt Gera verspricht anl\u00e4sslich des 130. Gr\u00fcndungsjubil\u00e4ums und Beginns der gro\u00dfen Orchestertradition ein abwechslungsreiches und packendes Programm. Das Philharmonische Orchester Altenburg-Gera musiziert unter der musikalischen Leitung seines Generalmusikdirektors Laurent Wagner. Zur Einf\u00fchrung jeweils um 18.45 Uhr stellt sich die neue Konzertdramaturgin Birgit Sp\u00f6rl vor.<\/p>\n<p>Neben der heiteren Ouvert\u00fcre Der Klostersch\u00fcler von Mildenfurth von Carl Kleemann erklingen zwei Perlen der Konzertliteratur. Das Klarinettenkonzert von Mozart ist das bedeutendste Bl\u00e4serkonzert des Salzburger Meisters und das wohl ber\u00fchmteste Werk dieser Gattung \u00fcberhaupt. Darin f\u00fchrt Mozart die Qualit\u00e4ten des damals noch jungen Instrumentes vor: den warmen Ton, die geschmeidige Gel\u00e4ufigkeit sowie seinen Klangfarbenreichtum. Der Solist ist Daniel Ottensamer, Soloklarinettist der Wiener Philharmoniker. Er konzertiert als Solist und Kammermusiker mit namhaften Orchestern und bedeutenden K\u00fcnstlerpers\u00f6nlichkeiten in den Musikzentren der Welt.<\/p>\n<p>Keine andere Sinfonie Anton Bruckners festigte den Weltruhm ihres Sch\u00f6pfers wie die glanzvolle Siebte, die er K\u00f6nig Ludwig II. von Bayern widmete. Ein Charakteristikum der Orchestrierung ist die in Bruckners \u0152uvre erstmalige Verwendung von vier Wagner-Tuben. Doch auch sonst lassen sich Stilmittel Richard Wagners in Bruckners 7. Sinfonie finden, wie z. B. das Spiel mit der \u201eunendlichen Melodie\u201c. Das ber\u00fchmte Adagio in cis-Moll, ein von Bratschen und Tuben bestimmter Trauergesang, wird mit seinem feierlichen Ausklang gar als Klage auf den Tod des Bayreuther Meisters gedeutet.<\/p>\n<p>Programm:<br \/>\n&#8211; Carl Kleemann (1842-1923): Ouvert\u00fcre zu Der Klostersch\u00fcler von Mildenfurth<br \/>\n&#8211; Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791): Klarinettenkonzert A-Dur KV 622<br \/>\n&#8211; Anton Bruckner (1824-1896): Sinfonie Nr. 7 E-Dur WAB 107<\/p>\n<p>eintrittskarten an der Theaterkasse erh\u00e4ltlich und k\u00f6nnen telefonisch unter der Rufnummer 0365 8279105 reserviert oder unter www.tpthueringen.de gebucht werden.<\/p>\n<p>BILD UND TEXT: THEATER UND PHILHARMONIE TH\u00dcRINGEN GMBH<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>Die Gr\u00fcndung der Reu\u00dfischen Hofkapelle im Jahr 1888 stellte einen absoluten Gl\u00fccksfall f\u00fcr die damals aufstrebende Industrie-und Handelsstadt Gera dar: einerseits bekam die musikbegeisterte B\u00fcrgerschaft ein Orchester zur Pflege des einschl\u00e4gigen Repertoires, andererseits f\u00fchrte dies <a class=\"mh-excerpt-more\" href=\"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/2018\/08\/18\/konzert-zur-gruendung-der-reusischen-hofkapelle\/\" title=\"KONZERT ZUR GR\u00dcNDUNG DER REUSSISCHEN HOFKAPELLE\">[&#8230;]<\/a><\/p>\n<\/div>","protected":false},"author":2,"featured_media":4519,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[15],"tags":[],"class_list":{"0":"post-4518","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-theater"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4518","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=4518"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4518\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4521,"href":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4518\/revisions\/4521"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/wp-json\/wp\/v2\/media\/4519"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=4518"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=4518"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=4518"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}