{"id":4916,"date":"2018-10-03T14:54:17","date_gmt":"2018-10-03T12:54:17","guid":{"rendered":"http:\/\/www.studiogera.de\/001\/?p=4916"},"modified":"2018-10-03T23:48:48","modified_gmt":"2018-10-03T21:48:48","slug":"immigration-in-die-neue-zweiklassen-gesellschaft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/2018\/10\/03\/immigration-in-die-neue-zweiklassen-gesellschaft\/","title":{"rendered":"IMMIGRATION IN DIE NEUE ZWEIKLASSEN-GESELLSCHAFT"},"content":{"rendered":"<p>Verschiedene Ethnien und Kulturen sind in den gr\u00f6\u00dferen europ\u00e4ischen St\u00e4dten nichts ungew\u00f6hnliches mehr. In Gegenden mit \u00fcberwiegend homogener Bev\u00f6lkerung kommt es hingegen h\u00e4ufig zu unmissverst\u00e4ndlichen Ablehnungsbekundungen, wenn der Anteil fremder Menschen innerhalb kurzer Zeit signifikant zunimmt. Das ist sowohl in Deutschland als auch in anderen Teilen Europas und der Welt zu beobachten. Entscheidend f\u00fcr das Zusammenleben sind die Pr\u00e4gung der Menschen, die Bildung und das Verh\u00e4ltnis der sozialen Schichtung. Je gr\u00f6\u00dfer die Unterschiede sind, desto schwieriger lassen sich die Menschen zusammenbringen, und je geringer sie sind, desto leichter f\u00e4llt das Zusammenleben. Die Ausf\u00fchrungen \u00fcber die soziologischen Begriffe Gemeinschaft und Gesellschaft geben dar\u00fcber Aufschluss.<\/p>\n<p>Auch in Deutschland wird die Ungleichheit in vielerlei Hinsicht wieder gr\u00f6\u00dfer. J\u00fcngst wurde eine Studie zum dem wachsenden Wohlstandsgef\u00e4lle ver\u00f6ffentlicht. Es scheinen sich, im Zuge der sich ver\u00e4ndernden Arbeitswelt, zwei Klassen herauszubilden, die sich immer mehr voneinander abgrenzen. Die zugewanderten Menschen aus anderen L\u00e4ndern gelangen in die erste Klasse, wenn sie so hoch qualifiziert sind, dass sie in gut zahlenden Unternehmen Platz finden. Doch das ist nur der kleinere Teil. Die vielen anderen, welche noch nicht einmal ihre eigene Sprache ausreichend beherrschen, sind viel zu weit von dieser Ebene, auf die sie aufzusteigen hofften, entfernt. Mit der Einkehr in die EU wird ihnen das schlie\u00dflich gewahr. Sie sind in ein wachsendes Spannungsfeld immigriert, k\u00f6nnen weder nach oben, noch wollen sie zu den unteren geh\u00f6ren, die sich entweder der Wirtschaft billigst anbieten m\u00fcssen, um den Lebensunterhalt zu bestreiten oder von ihr als unproduktiv abgelehnt werden und letztendlich genauso verwildern wie die Tauben in den St\u00e4dten. Denn dann h\u00e4tte sich die weite Reise f\u00fcr den ein oder anderen kaum gelohnt. Das Resultat werden Parallelgesellschaften sein, welche von Sozialeistungen leben und an der alten Identit\u00e4t als einzigen Anker festhalten, was wiederum zu gegenseitigen Abgrenzungen f\u00fchrt. Das gemeinsame Zusammenleben von Menschen unterschiedlichen Ursprungs und Aussehens wird sich hingegen nur auf wenige Inseln der Bessergestellten beschr\u00e4nken.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>Verschiedene Ethnien und Kulturen sind in den gr\u00f6\u00dferen europ\u00e4ischen St\u00e4dten nichts ungew\u00f6hnliches mehr. 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