{"id":5048,"date":"2018-10-17T00:11:20","date_gmt":"2018-10-16T22:11:20","guid":{"rendered":"http:\/\/www.studiogera.de\/001\/?p=5048"},"modified":"2018-10-17T01:57:50","modified_gmt":"2018-10-16T23:57:50","slug":"kunst-und-kultur-im-kulturzentrum-haeselburg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/2018\/10\/17\/kunst-und-kultur-im-kulturzentrum-haeselburg\/","title":{"rendered":"KUNST UND KULTUR IM \u201eKULTURZENTRUM H\u00c4SELBURG\u201d"},"content":{"rendered":"<p>Das Geb\u00e4udeensemble Burgstra\u00dfe\/Florian-Geyer-Stra\u00dfe wird derzeit hergerichtet und k\u00fcnftig als Kulturzentrum H\u00e4selburg der Kunst und Kultur gewidmet sein. Eine Neue Galerie f\u00fcr zeitgen\u00f6ssische Kunst, K\u00fcnstlerwerkst\u00e4tten, Kursr\u00e4ume, K\u00fcnstlerwohnungen, ein Veranstaltungsraum mit B\u00fchne und ein Caf\u00e9 entstehen darin bzw. sind schon fertiggestellt. Zu den Mietern werden u. a. die Lithographie-Werkstatt Simson-Presse, die Kunstschule Gera und das Medienbildungszentrum der Th\u00fcringer Landesmedienanstalt geh\u00f6ren, welche ihr lokales Studio f\u00fcr den Lehrsender dort unterbringen will. Eigent\u00fcmer, Bauherren und Initiatoren sind die K\u00fcnstler Claudia Tittel und Burkhard Schlothauer.<\/p>\n<p>Die heutigen Geb\u00e4ude zwischen Florian-Geyer-Stra\u00dfe, Burgstra\u00dfe und Stadtgraben entstanden in den Jahren 1899 bis 1900. Nach dem Jahre 1945 nutzte der Rat der Stadt Gera das ehemalige M\u00e4dchenheim als Dienstgeb\u00e4ude. Ab 1992 war dort das Umweltamt der Stadtverwaltung untergebracht.<\/p>\n<p>Eine Tafel, welche an der s\u00fcdlichen Giebelseite des Hauses in der Burgstra\u00dfe angebracht ist, erinnert an das Klotztor. Es war urspr\u00fcnglich das alte Ausfalltor der einstigen Burg der V\u00f6gte von Gera, die an der s\u00fcdwestlichen Ecke der Stadt, im Bereich der unteren Florian-Geyer-Stra\u00dfe (zuvor Harboustra\u00dfe), in die Stadtmauer mit eingebunden war. Seinen Namen verdankt das Klotztor der vor dem Tor am M\u00fchlgraben gelegenen Klotzm\u00fchle. Das Klotztor wurde im Jahre 1839 abgebrochen.<br \/>\nDie Burg wurde wahrscheinlich im XII. Jahrhundert errichtet. Es k\u00f6nnte sich um eine Wasserburg mit Wallgraben gehandelt haben. Im Schutze der Burg entstand eine Siedlung, welche sp\u00e4ter nach Nordosten in Richtung der slawischen Siedlung Zschochern wuchs und sich zu einer Stadt weiterentwickelte. Im Jahre 1450 fiel die Burg dem S\u00e4chsischen Bruderkrieg zum Opfer. Noch im Jahre 1780 stand ein fester Turm der Anlage, deren letzte Reste 1895 abgetragen wurden. Das Verh\u00e4ltnis zwischen Stadtburg und der einst oberhalb gelegenen sogenannten H\u00e4selburg ist nicht bekannt. Letztere diente wahrscheinlich dem Schutz der tiefergelegenen Wasserburg. Das Wort &#8222;Haesel&#8220; k\u00f6nnte auf das mittelhochdeutsche Wort &#8222;heisel&#8220; zur\u00fcckgehen, welches sich aus dem germanischen Wort &#8222;hais&#8220; f\u00fcr &#8222;das Gehauene&#8220; herleitet. Die Anf\u00fcgung &#8222;el&#8220; weist offenbar auf ein lichtes W\u00e4ldchen hin. Auch das Wort &#8222;hegesal&#8220; kann der Ursprung f\u00fcr &#8222;Haesel&#8220; sein. Es steht f\u00fcr &#8222;Flechtwerk&#8220;. Die Existenz einer H\u00e4selburg ist nicht zweifelsfrei belegt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>Das Geb\u00e4udeensemble Burgstra\u00dfe\/Florian-Geyer-Stra\u00dfe wird derzeit hergerichtet und k\u00fcnftig als Kulturzentrum H\u00e4selburg der Kunst und Kultur gewidmet sein. 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