{"id":5260,"date":"2018-11-09T19:23:14","date_gmt":"2018-11-09T18:23:14","guid":{"rendered":"http:\/\/www.studiogera.de\/001\/?p=5260"},"modified":"2018-11-09T19:23:14","modified_gmt":"2018-11-09T18:23:14","slug":"terminaenderungen-und-weitere-auffuehrungen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/2018\/11\/09\/terminaenderungen-und-weitere-auffuehrungen\/","title":{"rendered":"TERMIN\u00c4NDERUNGEN UND WEITERE AUFF\u00dcHRUNGEN"},"content":{"rendered":"<p><strong>\u201eKLEINE MENSCHEN \u2013 GANZ GROSS\u201d<\/strong><\/p>\n<p>Der JugendthearterWelt e. V. musste seine f\u00fcr den 27. Oktober um 16 Uhr im&#8220; Theater unterm Dach&#8220; in Altenburg geplante Premiere &#8222;Kleine Menschen \u2013 ganz gro\u00df&#8220; absagen. Auch die f\u00fcr den 29. und 30. Oktober geplanten Auff\u00fchrungen entfielen. Die n\u00e4chste Premiere ist am 30. November um 17 Uhr im Heizhaus. Die Produktion des Kinderkurses hei\u00dft \u201eKleine Helden\u201c.<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>GL\u00dcCKWUNSCHKONZERT<\/strong><\/p>\n<p>Das im Spielplan von Theater &amp; Philharmonie Th\u00fcringen f\u00fcr Samstag, den 24. November, 18 Uhr, im Stadtmuseum Gera angezeigte Gl\u00fcckwunschkonzert von Sch\u00fclern der Musikschule \u201eHeinrich Sch\u00fctz\u201c zum 20-j\u00e4hrigen Jubil\u00e4um des Vereins der Orchesterfreunde e. V. findet bereits am Donnerstag, den 22. November, 18 Uhr, im Stadtmuseum Gera statt. Eintrittskarten sind an der Museumskasse erh\u00e4ltlich.<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>\u201eWEISSE ROSE\u201d<\/strong><\/p>\n<p>In der Reihe \u201eWider das Vergessen\u201c hat Theater &amp; Philharmonie Th\u00fcringen Udo Zimmermanns Szenen f\u00fcr zwei S\u00e4nger und 15 Instrumentalisten \u201eWei\u00dfe Rose\u201c in der Neufassung von 1985 in den Spielplan genommen. Das Libretto schuf Wolfgang Willaschek. Die Geraer Premiere auf der B\u00fchne am Park war am 10. Februar 2018, die Altenburger am 4. November um 18 Uhr.  Das St\u00fcck ist erneut zu sehen am 9. November ab 19.30 Uhr, am 25. November ab 18 Uhr und am 27. November ab 11 Uhr. Die Theaterkasse ist unter der Rufnummer 03447 585160 erreichbar.<\/p>\n<p>Die musikalische Leitung \u00fcbernimmt Takahiro Nagasaki. Regie f\u00fchrte Juliane Stephan. B\u00fchne und Kost\u00fcme entwarf Ronald Winter. Als Hans und Sophie Scholl sind zwei junge S\u00e4nger aus dem Th\u00fcringer Opernstudio zu erleben: Florian Neubauer und Yuko Hayashi.<\/p>\n<p>Ab Sommer 1942 verbreitete die studentische Widerstandsgruppe \u201eDie Wei\u00dfe Rose\u201c im s\u00fcddeutschen Raum Flugbl\u00e4tter gegen Hitler und das nationalsozialistische Regime. Sie forderte darin zun\u00e4chst zum passiven Widerstand auf, aber schon bald auch zum Sturz der Regierung. Die Flugbl\u00e4tter waren mehr als nur ein Aufstand des Gewissens. Sie waren politisch hoch motiviert und entstanden aus der \u00dcberzeugung heraus, dass man nicht mehr schweigend zuschauen d\u00fcrfe, sondern Widerstand gegen das verbrecherische System leisten m\u00fcsse. Die f\u00fcnf M\u00fcnchner Studentinnen und Studenten sowie ihr Professor bezahlten diese \u00dcberzeugung mit ihrem Leben. Sie wurden 1943 zum Tode verurteilt und hingerichtet.<\/p>\n<p>Udo Zimmermann (*1943) skizziert mit Wei\u00dfe Rose eine \u201einnere Handlung\u201c: \u201eMich bewegte weniger die Frage nach der Bew\u00e4ltigung von Faschismus als die, wie wir mit Wahrheit umgehen\u201c, so der Komponist. \u201eWir fragten uns, was man getan h\u00e4tte, w\u00e4re man damals selbst in einer solchen Situation gewesen. Und: Was tut man heute zwischen Tatbereitschaft und Opportunismus? Man kann die Wahrheit nur finden, wenn man st\u00e4ndig sein Gewissen pr\u00fcft, pers\u00f6nliche Verantwortung empfindet.\u201c Die facettenreiche Partitur bewegt sich zwischen musikalischem Aufschrei und innerer Stille.<\/p>\n<p>Die Urauff\u00fchrung fand 1986 in Hamburg statt; seitdem geh\u00f6rt das Werk zu den erfolgreichsten deutschen Nachkriegsopern.<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>\u201eBIEDERMANN UND DIE BRANDSTIFTER\u201c<\/strong><\/p>\n<p>Am Sonntag, den 28. Oktober 2018, war auf der B\u00fchne am Park die Geraer Premiere f\u00fcr Max Frischs Tragikom\u00f6die \u201eBiedermann und die Brandstifter\u201c, ein Lehrst\u00fcck ohne Lehre. Weitere Vorstellungen gibt es am 18. und 25. November jeweils um 18 Uhr. Die Theaterkasse ist unter der Rufnummer 0365 8279105 erreichbar.<\/p>\n<p>Der Haar\u00f6lfabrikant Gottlieb Biedermann ist sicherlich nicht das Paradebeispiel eines moralisch guten Menschen. Als er eines Abends jedoch unerwarteten Besuch eines obdachlosen Ringers bekommt,<br \/>\nversucht er seine Menschlichkeit unter Beweis zu stellen. Kurzerhand quartiert er den Fremden auf seinem Dachboden ein. Auch als wenig sp\u00e4ter eine weitere, eigenartige Gestalt bei ihm zu Hause auftaucht, zeigt sich Biedermann gastfreundlich und zuvorkommend. Ganz zum Missfallen seiner Frau Babette \u2013 h\u00e4lt sie die M\u00e4nner doch f\u00fcr eben jene gef\u00e4hrlichen Brandstifter, die seit einiger Zeit ihr Unwesen in der Stadt treiben. Doch Biedermann kann sich eine Bedrohung durch die beiden nicht vorstellen, obgleich diese keinen Hehl daraus machen, dass sie Brandstifter sind und Benzinf\u00e4sser auf den Dachboden schleppen. Aber es kann ja nicht sein, was nicht sein soll. Auch dem stets warnenden Feuerwehrchor will Biedermann nicht zuh\u00f6ren.<\/p>\n<p>Der Schweizer Autor Max Frisch (1911-1991) formulierte mit seiner Tragikom\u00f6die \u201eBiedermann und die Brandstifter\u201c eine brisante Gesellschaftskritik. Querverbindungen zur Biedermeier-Epoche zeigen sich nicht nur im Namen des Protagonisten. Sein Verhalten ist bestimmt durch den R\u00fcckzug ins Private und ein Desinteresse am politischen Zeitgeschehen. Auf seine Gesch\u00e4fte konzentriert, erkennt Biedermann die Gefahr selbst dann nicht, als sie sich direkt vor seiner Nase in seinem eigenen Haus befindet. Frisch hat sein St\u00fcck selbst ein \u201eLehrst\u00fcck ohne Lehre\u201c untertitelt. Zudem f\u00fcgte er als besonderes Stilmittel einen f\u00fcr die antiken Trag\u00f6dien typischen Chor ein, der in der Inszenierung von Angelika Zacek von B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrgern der Region gesprochen wird. Die Ausstattung \u00fcbernimmt Peter Lehmann.<br \/>\nIn den Rollen: Bruno Beeke (Biedermann), Thorsten Dara (Schmitz), Maximilian Popp (Eisenring), Ines Buchmann (Babette), Mechthild Scrobanita (Anna), Manuel Struffolino (Polizist\/Dr. phil.\/Chorf\u00fchrer).<\/p>\n<p>Das St\u00fcck wurde im Jahre 1958 in Z\u00fcrich uraufgef\u00fchrt. <\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>\u201eDIE VERKAUFTE BRAUT\u201c<\/strong><\/p>\n<p>1866 in Prag uraufgef\u00fchrt, gilt \u201eDie verkaufte Braut\u201c als eine der beliebtesten Buffo-Opern \u00fcberhaupt. Sie ist so kom\u00f6diantisch wie doppelb\u00f6dig. Das Meisterwerk Bed\u0159ich Smetanas (1824-1884) besticht durch seine b\u00f6hmische Volkst\u00fcmlichkeit, Melodienreichtum und eine farbige Instrumentation.<\/p>\n<p>Bei Theater &amp; Philharmonie Th\u00fcringen inszenierte Generalintendant Kay Kuntze das Werk in der Ausstattung von Irene Suhr. Nach der erfolgreichen Premiere am Ende der vergangene Spielzeit kam das Werk erneut nach Gera. In Ostth\u00fcringen war \u201eDie verkaufte Braut\u201c damit erstmals seit 1984 wieder zu sehen. Die Premiere in Gera war am 19. Oktober im Gro\u00dfen Haus. Eine weitere Vorstellungen gibt es am 17. November um 19.30 Uhr.<\/p>\n<p>Das Philharmonische Orchester Altenburg-Gera spielt unter der Leitung von Takahiro Nagasaki. Der Opernchor steht unter der Leitung von Gerald Krammer. In den Partien: Alejandro L\u00e1rraga Schleske (Kruschina), B\u00e9ela M\u00fcller (Ludmilla), Anne Preu\u00df (Marie), Kai Wefer (Micha), Michaela Mehring (Hata), J\u00e1nos Ocsovai (Hans), Timo R\u00f6sner (Wenzel), Ulrich Burdack (Kecal), G\u00fcnter Markwarth (Direktor der Kom\u00f6dianten), Miriam Zubieta (Esmeralda, Johannes Beck (Ein Indianer).<\/p>\n<p>Marie und Wenzel sollen gem\u00e4\u00df dem Wunsch ihrer V\u00e4ter heiraten. Kruschina und Micha wollen mit der arrangierten Ehe Erbe und Wohlstand der beiden sichern. Nachdem Michas erstgeborener Sohn als verschollen gilt, erscheint der naive Wenzel dem alten Kruschina als der ideale Schwiegersohn. Doch Marie setzt sich gegen den Plan ihres Vaters zur Wehr, liebt sie doch den Knecht Hans. Der Heiratsvermittler Kecal versucht, Hans umzustimmen. Der Au\u00dfenseiter willigt scheinbar gegen Zahlung einer h\u00fcbschen Summe ein und sagt sich von der Entt\u00e4uschten los. Er stellt allerdings die Bedingung, dass nur ein Sohn Michas Marie zur Frau nehmen d\u00fcrfe. Dieser obsz\u00f6ne Handel wird von der emp\u00f6rten Dorfgesellschaft missbilligt und Marie ist zutiefst gekr\u00e4nkt. Doch dann gibt sich Hans als Michas erstgeborener Sohn zu erkennen. Mit ihrer Liebesheirat sichern sich Marie und Hans auch das Erbe. Die bestehende Ordnung ger\u00e4t ins Wanken.<\/p>\n<p>Die B\u00fchnenbildnerin und K\u00fcnstlerin Irene Suhr (geb. 1965) lebt und arbeitet in Berlin. Nach einem Studium der Architektur und Malerei an der Universit\u00e4t der K\u00fcnste begleitete sie zahlreiche B\u00fchnenprojekte, u. a. an der Semperoper Dresden und dem Radialsystem Berlin. Ihre Kunst wurde im In- und Ausland gezeigt.<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>\u201eSUNSET BOULEVARD\u201d<\/strong><\/p>\n<p>Seit September 2017 hat Theater &amp; Philharmonie Th\u00fcringen Andrew Lloyd Webbers Musical \u201eSunset Boulevard\u201c auf dem Spielplan in Altenburg und Gera. Nach den ausverkauften Vorstellungen der vergangen Saison, steht die Inszenierung von Michael Wallner mit Musicalstar Angelika Milster in der Rolle der Norma Desmond auch 2018\/2019 wieder auf dem Spielplan von Theater &amp; Philharmonie Th\u00fcringen.<\/p>\n<p>Angelika Milster wurde mit der Rolle der Grizabella in der deutschsprachigen Erstauff\u00fchrung des Musical-Welterfolgs Cats in Wien zum Star. Auch in Berlin, Paris und Washington, als S\u00e4ngerin in den Genres Musical, Schlager und Klassik sowie als Schauspielerin im Film und auf der B\u00fchne feierte sie gro\u00dfe Erfolge und wurde vielfach ausgezeichnet (Ernst-Lubitsch-Preis, Goldene Schallplatte, ECHO).<br \/>\nBasierend auf dem gleichnamigen Film von Billy Wilder (1950), der die glitzernde Filmwelt der Traumfabrik Hollywood ironisch hinterfragt, schuf Andrew Lloyd Webber 1993 eines der erfolgreichsten und zugleich emotional packendsten Musicals. Das Schicksal Norma Desmonds steht exemplarisch f\u00fcr alle Menschen, die, gefangen in ihrer Vergangenheit, den Bezug zur Realit\u00e4t im Hier und Heute verloren haben.<\/p>\n<p>Joe Gillis h\u00e4lt zuf\u00e4llig in der Einfahrt eines stattlichen Anwesens am ber\u00fchmten Sunset Boulevard. Dort residiert die Stummfilmdiva Norma Desmond. Einst zu gro\u00dfem Ruhm und Reichtum gelangt, lebt sie jetzt einsam und zur\u00fcckgezogen, schwelgt in Erinnerungen an vergangene Zeiten und gibt sich der Illusion hin, ihre einzigartige Filmkarriere fortzusetzen. Ihr Butler unterst\u00fctzt sie in ihrem Wahn. Als Norma h\u00f6rt, dass Joe Drehbuchautor ist, sieht sie in ihm die Chance, den Weg zur\u00fcck in die Studios zu finden. Doch mittlerweile verwirklichen andere Akteure im Hollywood der 1950er Jahre ihren Traum vom gro\u00dfen Erfolg.<\/p>\n<p>Das Musical wird erneut aufgef\u00fchrt an folgenden Tagen:<\/p>\n<p>&#8211; Sonntag, 21. April 2019, 14.30 Uhr, Gro\u00dfes Haus Gera<br \/>\n&#8211; Montag, 22. April 2019, 14.30 Uhr, und 19.30 Uhr Gro\u00dfes Haus Gera<br \/>\n&#8211; Samstag, 27. April 2019, 19.30 Uhr, Gro\u00dfes Haus Altenburg<br \/>\n&#8211; Sonntag, 28. April 2019, 18 Uhr, Gro\u00dfes Haus Altenburg<\/p>\n<p>Am 26. April 2019 um 19.30 Uhr ist die Grand Dame des Musicals mit ihrem exklusiven Konzertprogramm der sch\u00f6nsten Musicals im Landestheater Altenburg zu erleben.<br \/>\nEintrittskarten sind an der Theaterkasse erh\u00e4ltlich.<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>MUSICAL \u201eCABARET\u201d<\/strong><\/p>\n<p>Gemeinsam mit dem Philharmonischen Orchester Altenburg-Gera und den Eleven des Th\u00fcringer Staatsballetts pr\u00e4sentiert das Schauspielensemble von Theater &amp; Philharmonie Th\u00fcringen als erste Premiere der neuen Spielzeit 2018\/2019 im Gro\u00dfen Haus Gera am 28. September um 19.30 Uhr mit \u201eCabaret\u201d ein Musical, das von einer lebensfrohen, expressiven Zeit berichtet \u2013 und von deren j\u00e4hem Ende.<br \/>\n\u201eWillkommen, bienvenue, welcome im Cabaret, au Cabaret, to Cabaret!\u201c, begr\u00fc\u00dft der bizarre Conf\u00e9rencier seine internationalen G\u00e4ste zu einer schrillen Show im Kit-Kat-Club. Dorthin hat es auch den amerikanischen Schriftsteller Clifford Bradshaw verschlagen, der sich vom wilden, pulsierenden Berlin der sp\u00e4ten 20er Jahre inspirieren lassen m\u00f6chte. In dem legend\u00e4ren Club jedoch findet er nicht nur Zerstreuung, sondern begegnet auch der S\u00e4ngerin Sally Bowles. Sie ist der Star des Hauses und nat\u00fcrlich verf\u00e4llt auch der junge Amerikaner ihrem Charme.<\/p>\n<p>Das weltoffene und bunte Berlin ist ein Genuss; die Verliebten erleben erf\u00fcllte Tage und rauschende Feste. Doch die Zeiten \u00e4ndern sich rasant. Ein neuer Wind weht durch Deutschland. Und die anfangs kleine Brise von rechts wird mehr und mehr zu einem Sturm, der alles hinwegfegt, was so begeisternd und wunderbar war \u2026 Das aufkommende Unwetter ver\u00e4ndert auch die Menschen, die eben noch so vertraut und liebenswert waren. Clifford will wieder fort \u2013 doch Sally m\u00f6chte an ihrer Karriere in Berlin festhalten. <\/p>\n<p>Die Urauff\u00fchrung von Cabaret gewann 1967 insgesamt acht Tony Awards u. a. als bestes Musical; die Verfilmung (1972) mit Liza Minnelli erlangte Kultstatus. Songs wie \u201eMaybe this time\u201c, \u201eMoney makes the world go round\u201c oder \u201eLife is a Cabaret\u201c wurden zu Welthits.<br \/>\nDie musikalische Leitung hat Schauspielkapellmeister Olav Kr\u00f6ger. Regie f\u00fchrt Lydia Bunk. Das B\u00fchnenbild entwirft Mathias R\u00fcmmler, die Kost\u00fcme Bianca Deigner. F\u00fcr die Choreografie zeichnen Vlasova\/Pawlica verantwortlich.<\/p>\n<p>In den Rollen: Sally Bowles: Nolundi Tschudi \u00b7 Conf\u00e9rencier: Manuel Struffolino \u00b7 Clifford Bradshaw: Sebastian Schlicht \u00b7 Fr\u00e4ulein Schneider: Mechthild Scrobanita \u00b7 Herr Schultz: Thomas C. Zinke \u00b7 Ernst: Thorsten Dara \u00b7 Fr\u00e4ulein Kost: Michaela Dazian \u00b7 Zollbeamter\/Kellner u. a.: Johannes Emmrich <\/p>\n<p>Eine weitere Vorstellungen gibt es am 28. Dezember um 19.30 Uhr.<\/p>\n<p>\u201eCabaret\u201d<br \/>\n&#8211; Musical, Buch von Joe Masteroff<br \/>\n&#8211; nach dem St\u00fcck &#8222;Ich bin eine Kamera&#8220; von John van Druten und<br \/>\nErz\u00e4hlungen von Christopher Isherwood<br \/>\n&#8211; Gesangstexte von Fred Ebb<br \/>\n&#8211; Musik von John Kander<br \/>\n&#8211; Deutsch von Robert Gilbert<br \/>\n&#8211; in der reduzierten Orchesterfassung von Chris Walker (1997)<br \/>\n&#8211; in der Reihe Wider das Vergessen<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>\u201eNEUES ELEVENPROGRAMM DES TH\u00dcRINGER STAATSBALLETTS\u201d<\/strong><\/p>\n<p>Zu Beginn der Spielzeit 2018\/2019 begann das Elevenprogramm des Th\u00fcringer Staatsballetts, das zw\u00f6lf jungen T\u00e4nzerinnen und T\u00e4nzern f\u00fcr eine Spielzeit die M\u00f6glichkeit bietet, aufbauend auf ihre Ballettausbildung erste professionelle B\u00fchnenerfahrung bei Theater &amp; Philharmonie Th\u00fcringen zu sammeln. Das Nachwuchsprogramm wird erm\u00f6glicht durch die Th\u00fcringer Staatskanzlei und ist bis 2024 finanziert.<\/p>\n<p>Die Eleven, die von der Staatlichen Ballettschule Berlin, der Tanz Akademie Z\u00fcrich und der Palucca Hochschule f\u00fcr Tanz Dresden sowie von internationalen Ballettschulen nach Gera kommen, erhalten die M\u00f6glichkeit, gemeinsam mit dem Th\u00fcringer Staatsballett zu trainieren, an bestimmten Premieren und Repertoireproduktionen im Ballett und Musiktheater teilzunehmen und unter der Leitung des neuen Ballettmeisters Vitalij Petrov ihre t\u00e4nzerischen F\u00e4higkeiten weiterzuentwickeln. Im Rahmen des Elevenprogramms beginnt auch eine weitere Korrepetitorin, Simona-Laura Hanga, ihre T\u00e4tigkeit beim Th\u00fcringer Staatsballett. Franziska M\u00f6lle ist die neue Dramaturgin und Managerin des Th\u00fcringer Staatsballetts.<\/p>\n<p>Zur Ballettfestwoche vom 25. Januar bis 3. Februar 2019 sind die Eleven des Th\u00fcringer Staatsballetts in einer eigenen Premiere mit dem Titel Festhalten!, choreografiert von Hudson Oliveira, Ensemblemitglied des Th\u00fcringer Staatsballetts, zu erleben.<br \/>\nKarten f\u00fcr diese Urauff\u00fchrung am 3. Februar 2019 um 17 Uhr in der B\u00fchne am Park Gera sind an den Theaterkassen, unter der Telefonnummer 0365 8278105 sowie online unter www.tpthueringen.de bereits erh\u00e4ltlich.<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>OPERETTE \u201eDER VOGELH\u00c4NDLER\u201d<\/strong><\/p>\n<p>Mit einer Operette begann Theater &amp; Philharmonie Th\u00fcringen den Premieren-Reigen 2018\/2019 im Gro\u00dfen Haus des Landestheaters Altenburg am Sonntag, den 30. September.<\/p>\n<p>1891 in Wien uraufgef\u00fchrt, erfreut sich Carl Zellers (1842-1898) Der Vogelh\u00e4ndler dank turbulenter Handlung, wirkungsvoller Chorensembles und volksliedhaft-einschmeichelnder Melodien wie \u201eGr\u00fc\u00df euch Gott, alle miteinander\u201c, \u201eIch bin die Christel von der Post\u201c oder \u201eSchenkt man sich Rosen in Tirol\u201c bis heute gro\u00dfer Beliebtheit. Eine besondere Komik entsteht, wenn die h\u00f6fisch-aristokratische Welt der Kurpfalz auf das Milieu eines Bauerndorfes trifft und jeder die anderen hinters Licht f\u00fchren oder deren wahre Neigungen und Absichten ergr\u00fcnden m\u00f6chte.<\/p>\n<p>Mit Bernhard Stengele \u2013 2012 bis 2017 Schauspieldirektor bei Theater &amp; Philharmonie Th\u00fcringen \u2013 konnte ein Regisseur gewonnen werden, der mit seiner Affinit\u00e4t f\u00fcr Komik und Milieustudien die Volksoperette schwungvoll auf die B\u00fchne bringen wird. Die musikalische Leitung hat Thomas Wicklein. B\u00fchne und Kost\u00fcme entwirft Kristopher Kempf. Der Opernchor singt in der Einstudierung des neuen Chordirektors Gerald Krammer aus \u00d6sterreich.<\/p>\n<p>In den Partien: Kurf\u00fcrstin Anne Preu\u00df \u00b7 Adelaide Judith Christ \u00b7 Baron Weps Johannes Beck \u00b7 Graf Stanislaus Timo R\u00f6\u00dfner \u00b7 S\u00fcffle Kai Wefer \u00b7 W\u00fcrmchen Ulrich Burdack \u00b7 Adam J\u00e1nos Ocsovai \u00b7 Christel Miriam Zubieta \u00b7 Schneck Florian Neubauer \u00b7 Jette Iris Eberle\/Claudia M\u00fcller \u00b7 Frau Nebel Katharina Hentschel\/Kirsten Wolf<br \/>\nIn einem pf\u00e4lzischen Dorf am Rhein herrscht gro\u00dfe Aufregung: Der Kurf\u00fcrst hat sich zur Jagd angesagt. Er m\u00f6chte ein Wildschwein erlegen und eine Jungfrau empfangen. Mit beidem kann die frivole Gemeinde nicht dienen. Der J\u00e4germeister des Kurf\u00fcrsten ist bereit, gegen ein hohes Bestechungsgeld dem Kurf\u00fcrsten ein zahmes Hausschwein und eine Witwe vorzuf\u00fchren. Da wird die Jagd abgesagt. Der J\u00e4germeister, der das Geld nicht zur\u00fcckgeben m\u00f6chte, stellt seinen Neffen als Kurf\u00fcrsten vor. W\u00e4hrenddessen trifft die Kurf\u00fcrstin ein, um \u2013 als Bauernm\u00e4dchen verkleidet \u2013 ihren Gatten \u201ein flagranti\u201c zu erwischen. Gleichzeitig kommt der Tiroler Vogelh\u00e4ndler Adam an, um seine Braut Christel zu besuchen. Diese wiederum m\u00f6chte beim Kurf\u00fcrsten eine Stellung f\u00fcr Adam erbitten. Ein fr\u00f6hliches Spiel der Verwechslungen, Eifers\u00fcchteleien und Liebe beginnt.<\/p>\n<p>Weitere Vorstellungen gibt es am:<\/p>\n<p>&#8211; 25. Dezember 2018, 18 Uhr<br \/>\n&#8211; 24. Mai 2019, 19.30 Uhr (Geraer Premiere)<br \/>\n&#8211; 25. Mai 2019, 19.30 Uhr<br \/>\n&#8211; 26. Mai 2019, 14.30 Uhr<br \/>\n&#8211; 2. Juni 2019, 14.30 Uhr<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>PROJEKT \u201eCOHN BUCKY LEVY\u2013 DER VERLUST\u201c<\/strong><\/p>\n<p>Auch ein Jahr nach der letzten Auff\u00fchrung des Projektes \u201eCohn Bucky Levy \u2013 Der Verlust\u201c von Theater&amp;Philharmonie Th\u00fcringen in Altenburg wirkt das besondere Projekt \u00fcber die j\u00fcdische Altenburger Handelsfamilie nach. Bereits am 2. Juni ist die Produktion im Rahmen der Verleihung der Theateroskars durch die Vereinigung der Theaterfreunde f\u00fcr Altenburg und Umkreis e. V. sowie der Gesellschaft der Theater-und Konzertfreunde Gera e. V. mit einem Oskar f\u00fcr die \u201ebesondere Inszenierung\u201c geehrt worden und die MitspielerAKADEMIE zus\u00e4tzlich mit einer Ehrenurkunde, u. a. f\u00fcr ihre Mitarbeit in \u201eCohn Bucky Levy \u2013 Der Verlust\u201c ausgezeichnet worden.<br \/>\nNun steht die n\u00e4chste Preisverleihung an: Autorin Mona Becker ist f\u00fcr ihre Arbeit am Theaterst\u00fcck von der Universit\u00e4t von Essex f\u00fcr den \u201eResearch Impact Award 2018\u201c nominiert worden. Der Preis wird an Mitglieder der Universit\u00e4t f\u00fcr au\u00dfergew\u00f6hnliche Projekte vergeben, deren wissenschaftliche Arbeit in Zusammenarbeit mit externen Partnern auch im nicht wissenschaftlichen Kontext gesellschaftliche Relevanz erreicht hat. Mona Becker ist in der Kategorie \u201eBest Research Impact Award by an Early Career Researcher or Doctoral Student\u201c neben zwei anderen Mitbewerbern nominiert. Die feierliche Verleihung findet am 21. Juni im Wivenhoe House auf dem Campus der Universit\u00e4t von Essex statt. Bernhard Stengele, ehemaliger Schauspieldirektor, Mitinitiator und k\u00fcnstlerischer Leiter des Projektes, und Svea Haugwitz, Dramaturgin, werden zu diesem Anlass nach Gro\u00dfbritannien fliegen und gemeinsam mit Mona Becker der Preisverleihung beiwohnen.<\/p>\n<p>Mona Becker ist in Mannheim geboren und ging 2006 nach England, um an der University of Essex Literatur und Theater zu studieren. Ihr Studium schloss sie 2010 mit einem Master of Arts ab. Es folgte ein Jahrespraktikum am Mainfranken Theater W\u00fcrzburg. Anschlie\u00dfend war sie dort eine Spielzeit als Schauspieldramaturgin unter Schauspieldirektor Bernhard Stengele engagiert. Danach ging Mona Becker zur\u00fcck nach Essex, um die Arbeit an ihrer Doktorarbeit zu beginnen, die sie inzwischen auch eingereicht hat: Ein Theaterst\u00fcck mit begleitender Analyse \u00fcber j\u00fcdische Zwangsarbeiter des Altenburger R\u00fcstungsunternehmens HASAG. Vor dem Projekt \u00fcber das Leben und die Verfolgung der drei Generationen der Altenburger Familie Cohn Bucky Levy war Mona Becker bereits als Autorin f\u00fcr das St\u00fcck \u201eDie im Dunkeln\u201c f\u00fcr Theater&amp;Philharmonie Th\u00fcringen t\u00e4tig. Derzeit wohnt sie in Leipzig.<\/p>\n<p>Das Projekt \u201eCohn Bucky Levy \u2013 Der Verlust\u201c, f\u00fcr das Mona Becker nun nominiert ist, wurde im Mai und Juni 2017 in Kooperation mit dem Jaffa Theatre Tel Aviv in Altenburg uraufgef\u00fchrt. Besonders war nicht nur die Form des Wandertheaters, das authentische Lebensstationen der Familie in der Altenburger Innenstadt wie den Marktplatz und das Paul-Gustavus-Haus bespielt hat, sondern auch die Internationalit\u00e4t des Ensembles: Arabische, deutsche, hebr\u00e4ische, t\u00fcrkische und rum\u00e4nische Schauspieler haben das Leben der Altenburger Familie aufgef\u00fchrt und mit aktuellen Debatten \u00fcber den Umgang mit Geschichte, sowie Erfahrungen von Flucht und Ausgrenzung verbunden. Zur Premiere in Altenburg waren auch die Nachfahren der Familie Cohn Bucky Levy aus Gro\u00dfbritannien, Kanada, den USA und S\u00fcdafrika angereist. Heimatforscher Christian Repkewitz, Mitinitiator und wichtige St\u00fctze des Projektes, hat u. a. \u00fcber die Familie geforscht und die verbliebenen Nachfahren ausfindig gemacht. Nach den Auff\u00fchrungen von \u201eCohn Bucky Levy \u2013 The loss\u201c in Tel Aviv im September letzten Jahres haben sich weitere j\u00fcdische Familien aus Israel bei ihm gemeldet. \u201eDiese drei Familien haben ebenfalls eine Vergangenheit in Altenburg gehabt.\u201c, sagt Repkewitz. \u201eSie hatten eigentlich schon mit Deutschland abgeschlossen, nachdem sie aber das St\u00fcck in Tel Aviv gesehen haben, nahmen sie Kontakt zu mir auf. Tats\u00e4chlich waren sie dann in Altenburg zu Besuch und haben die Stadt ihrer Vorfahren kennengelernt und sich wieder aktiv mit ihrer Familiengeschichte auseinander gesetzt.\u201c<\/p>\n<p>Zur Verleihung des Theateroskars im Altenburg Heizhaus waren ebenfalls Zuschauer anwesend, die noch ein Jahr nach dem Vorstellungsbesuch lebendig und ger\u00fchrt an die Inszenierung und ihre besondere Wirkung zur\u00fcck dachten. Barbara Grubitzsch verlas die Laudatio zur Verleihung des Oskars f\u00fcr die \u201ebesondere Inszenierung\u201c und nannte die Produktion ein \u201eSymbol f\u00fcr Schuldbew\u00e4ltigung und Vers\u00f6hnung. Die Kritiken sagten, dass beide \u2013 Schauspieler und Zuschauer \u2013 sich ihrer Tr\u00e4nen nicht sch\u00e4mten, sodass anstatt eines Verlustes, ein Gewinn entstand.\u201c Die Oskar-Troph\u00e4e wurde \u00fcbrigens mit einer englischen \u00dcbersetzung der Laudatio an das Jaffa Theater nach Israel geschickt.<\/p>\n<p>Nun also ist das Team von \u201eCohn Bucky Levy \u2013 Der Verlust\u201c gespannt, wie die Preisverleihung am 21. Juni ausgeht und dr\u00fcckt Mona Becker die Daumen!<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>SINGSPIEL \u201eDIE ENTF\u00dcHRUNG AUS DEM SERAIL\u201c<\/strong><\/p>\n<p>Mozarts Singspiel \u201eDie Entf\u00fchrung aus dem Serail\u201c in der Regie und Ausstattung von Kobie van Rensburg erlebt am Sonntag, 11. November, um 18.00 Uhr im Landestheater seine Altenburger Premiere. In Gera stehen zuvor noch zwei Nachmittagsvorstellungen am 3. und 4. November, jeweils 14.30 Uhr auf dem Spielplan.<br \/>\nKobie van Rensburg, weltweit gefeierter Tenor, hat zwischenzeitlich ins Regiefach gewechselt. Nach Regiearbeiten in M\u00fcnchen, Halle, Chemnitz u. a. schlie\u00dft sich nun mit seiner Inszenierung der Entf\u00fchrung aus dem Serail ein Kreis, denn als Belmonte in diesem Werk deb\u00fctierte der S\u00fcdafrikaner als Zwanzigj\u00e4hriger 1991 an der Roodepoort City Opera. Kobie van Rensburgs Inszenierungen bestechen durch das fundierte musikalische Wissen, aus dem sie erwachsen und durch aufw\u00e4ndige Videografie, die szenische und dramaturgische Aufgaben erf\u00fcllt.<\/p>\n<p>Das Philharmonische Orchester Altenburg-Gera spielt unter der Leitung seines Generalmusikdirektors Laurent Wagner. In den Partien: Kai Wefer (Bassa Selim), Ezgi G\u00fcng\u00f6r (Konstanze), Miriam Zubieta (Blonde), J\u00e1nos Ocsovai (Belmonte), Timo R\u00f6\u00dfner (Pedrillo), Ulrich Burdack (Osmin). Der Opernchor singt in der Einstudierung von Gerald Krammer.<\/p>\n<p>Die S\u00e4ngerin Ezgi G\u00fcng\u00f6r, die als Gast die Partie der Konstanze \u00fcbernimmt, wurde 1992 in Izmir (T\u00fcrkei) geboren und studierte nach ihrem Schulabschluss zun\u00e4chst in ihrer Heimatstadt Textilingenieurwesen. 2013 nahm sie ihr Gesangsstudium an der Universit\u00e4t Mozarteum Salzburg auf und studierte dort zun\u00e4chst bei Boris Bakow; seit 2015 studiert sie in der Klasse von Ildik\u00f3 Raimondi. Konzerte f\u00fchrten sie u. a. nach Wien, Salzburg, Istanbul und Izmir.<\/p>\n<p>Konstanze, ihre Bedienstete und Freundin Blonde sowie deren Freund Pedrillo fallen auf einer Seereise Piraten in die H\u00e4nde, die sie auf einem Sklavenmarkt verschachern. So geraten sie ins Haus des Paschas Bassa Selim. Dieser verliebt sich in Konstanze und umwirbt sie. Blonde \u00fcberl\u00e4sst er seinem Aufseher Osmin, der mit allen Mitteln um ihre Liebe ringt. Belmonte, Konstanzes Verlobter, findet nach abenteuerlicher Suche das Serail. Sein Diener Pedrillo, der beim Bassa mittlerweile als G\u00e4rtner t\u00e4tig ist, schleust ihn in den Harem.<br \/>\nSie schmieden einen Plan, um die stolzen Frauen aus ihren amour\u00f6sen Verstrickungen zu befreien. Doch die Entf\u00fchrung scheitert und das Leben der vier Ungl\u00fccklichen liegt in der Hand des Bassas.<br \/>\nIm Mittelpunkt des zutiefst humanistischen Werks stehen gro\u00dfe Themen wie Liebe, Treue, Eifersucht sowie das Ringen mit Vorurteilen.<br \/>\nMit modernen technischen Videomitteln gelingt es Kobie van Rensburg, das traditionelle Prospekttheater ins Heute zu \u00fcbertragen.<br \/>\nKaiser Joseph II. gab 1782 die Komposition der Entf\u00fchrung aus dem Serail in Auftrag, um der italienischen Oper eine genuin deutsche entgegenzusetzen. Sie besitzt volkst\u00fcmlichen Charakter und ihr Grundtenor ist spielerisch und heiter, wobei Wolfgang Amadeus Mozarts (1756-1791) Musik zuweilen auch ernste und gef\u00fchlvolle Z\u00fcge tr\u00e4gt. Eine Besonderheit stellte damals die \u201et\u00fcrkische\u201c Musik dar, die Mozart der Janitscharenmusik entlehnte und v. a. den orientalischen Figuren zur Seite stellte.<\/p>\n<p>Kobie van Rensburg wurde in Johannesburg geboren und studierte an der Potchefstroom University for Christian Higher Education Gesang sowie Rechts- und Politikwissenschaften. Bereits im Alter von 20 Jahren deb\u00fctierte er 1991 als Belmonte in Mozarts Entf\u00fchrung aus dem Serail an der Roodepoort City Opera. Mitte der 1990er Jahre verlegte er seinen Wohnsitz nach M\u00fcnchen. Seither f\u00fchrten ihn Gastspiele an H\u00e4user wie die Berliner Staatsoper Unter den Linden, die Bayerische Staatsoper, die Op\u00e9ra National du Rhin, die Op\u00e9ra de Montpellier, das Teatro S\u00e3o Carlos Lissabon, das Th\u00e9\u00e2tre du Capitole in Toulouse, die Opernh\u00e4user von Madrid, Montpellier, Basel, Luzern, Stuttgart, Graz oder das Prinzregententheater M\u00fcnchen. 2006 deb\u00fctierte er an der Metropolitan Opera in New York mit der Titelpartie in Mozarts Idomeneo. Seit 2000 verbindet ihn eine k\u00fcnstlerische Freundschaft mit der Lautten Compagney Berlin unter der Leitung von Wolfgang Katschner. Seit einigen Jahren widmet sich Kobie van Rensburg der Regiearbeit. Das von ihm kreierte barocke Opernpasticcio Ein Theater nach der Mode, das er gemeinsam mit Peer Boysen am G\u00e4rtnerplatztheater M\u00fcnchen inszenierte, war sein erster umjubelter Erfolg. Es folgten u. a. Regiearbeiten in Halle, Passau, M\u00fcnchen, M\u00fcnster, Krefeld-M\u00f6nchengladbach und Chemnitz.<\/p>\n<p>Weitere Vorstellungen im Landestheater gibt es am:<\/p>\n<p>&#8211; 23. November 2018, 19.30 Uhr<br \/>\n&#8211; 13. Januar 2019, 14.30 Uhr<br \/>\n&#8211; 7. Februar 2019, 14.30 Uhr<\/p>\n<p>&#8222;Die Entf\u00fchrung aus dem Serail&#8220;<br \/>\n&#8211; Singspiel in drei Aufz\u00fcgen KV 384<br \/>\n&#8211; Libretto von Christoph Friedrich Bretzner,<br \/>\n&#8211; bearbeitet von Johann Gottlieb Stephanie d. J.<br \/>\n&#8211; Musik von Wolfgang Amadeus Mozart<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>KABARETT \u201eFREIBIER WIRD TEURER\u201d<\/strong><\/p>\n<p>&#8222;Freibier wird teurer&#8220; hei\u00dft das Programm, mit dem das bekannte Kabarett &#8222;Herkuleskeule&#8220; aus Dresden am Samstag, 24. November, um 19.30 Uhr im Gro\u00dfen Haus der B\u00fchnen der Stadt Gera gastiert.<br \/>\n&#8222;Freibier wird teurer&#8220; ist die Katastrophenmeldung! Birgit Schaller, Hannes Sell und J\u00fcrgen Stegmann mischen sich in einem irrwitzigen Spektakel in die Diskussionen um Gendertoiletten und Kriegsgefahr ein und versuchen, Sinn und Unsinn dieser aus den Fugen geratenen Welt zusammenzuf\u00fcgen.<br \/>\nBrauchen wir eine k\u00fcnstliche Intelligenz oder gen\u00fcgt unser nat\u00fcrlicher Bl\u00f6dsinn? Sind die da oben irre und wir blind? Oder sind wir irre und die blind? Oder sind wir alle irre, weil wir blind sind?<br \/>\nDas Markenzeichen Herkuleskeule b\u00fcrgt f\u00fcr \u201eintelligent gebl\u00f6delten Scharfsinn\u201c.<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>THEATERCAFE MIT PUPPENTHEATER F\u00dcR ERWACHSENE<\/strong><\/p>\n<p>Zum n\u00e4chsten Theatercaf\u00e9 l\u00e4dt die Gesellschaft der Theater- und Konzertfreunde Gera e. V. am Samstag, den 10. November, um 14.30 Uhr, in das Haus der B\u00fchne am Park Gera ein.<\/p>\n<p>Zu Gast bei G\u00fcnter Markwarth ist an diesem Nachmittag das Puppentheaterensemble, um seine neueste Inszenierung vorzustellen, die der Verein der Theaterfreunde unterst\u00fctzt und mit seinem Beitrag die beteiligte Akkordeonistin finanziert. Moli\u00e8res Kom\u00f6die \u201eDer Misanthrop oder Der verliebte Melancholiker\u201c, auch unter dem Titel \u201eDer Menschenfeind\u201c bekannt, begeistert seit \u00fcber 350 Jahren das Publikum in aller Welt. Kai Anne Schuhmacher, Stipendiatin der Theater-Stiftung Gera, inszenierte sie als Maskenspektakel.<br \/>\nAu\u00dferdem werden die Besucher des Theatercaf\u00e9s \u00fcber die Vorbereitungen zum 90-j\u00e4hrigen Bestehen des Puppentheaters, das vom 30. Mai bis 1. Juni 2019 gefeiert wird, informiert.<\/p>\n<p>Eintrittskarten f\u00fcr das Theatercaf\u00e9 sind zum Preis von 13 Euro inklusive Kaffee bzw. Tee und Kuchen sowie einem Glas Sekt in der Pause oder zum Preis von 9 Euro ohne Kaffeegedeck und Sekt an der Theaterkasse erh\u00e4ltlich.<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>SCHULTHEATERTAGE 2019<\/strong><\/p>\n<p>Alle Schultheatergruppen sind herzlich eingeladen, an den Schultheatertagen 2019 vom 2. bis 4. April im Landestheater Altenburg teilzunehmen!<\/p>\n<p>Unter dem Motto Begegnung erhalten Gruppen die M\u00f6glichkeit, Ergebnisse oder Zwischenst\u00e4nde ihrer Theaterarbeit auf einer professionellen B\u00fchne zu pr\u00e4sentieren. Es geht dabei nicht um einen Wettbewerb, sondern darum, sich gegenseitig kennenzulernen und sich konstruktiv \u00fcber das Gesehene auszutauschen. Begegnung kann dabei als Anregung f\u00fcr eine St\u00fcckentwicklung oder die St\u00fcckauswahl dienen, aber auch Beitr\u00e4ge zu anderen Themen sind erw\u00fcnscht. Teilnehmen k\u00f6nnen Schultheatergruppen von Regelschulen, Gymnasien, Gemeinschaftsschulen, Berufsschulen und F\u00f6rderschulen ab der 5. Klasse.<\/p>\n<p>Bis 30. November 2018 nimmt Theaterp\u00e4dagogin Anna Borcherding Anmeldungen entgegen.<br \/>\nper Mail an anna.borcherding@tpthueringen.de<br \/>\nDie Gruppen k\u00f6nnen an einem oder mehreren Tagen teilnehmen. Neben den Pr\u00e4sentationen der St\u00fccke und den Nachgespr\u00e4chen erhalten die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler die M\u00f6glichkeit, an einem Schauspielworkshop teilzunehmen.<\/p>\n<p>Die Schultheatertage sollen durch eine Zeitung begleitet und dokumentiert werden. Die Redaktion schreibt Rezensionen und Berichte. Interessierte Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler, die nicht selbst auf der B\u00fchne stehen, sind nach Anmeldung herzlich in der Redaktion willkommen. <\/p>\n<p>Kontaktieren Sie Anna Borcherding oder Monika Machoy von der Theaterp\u00e4dagogik Altenburg, Fachbereich \u201eDarstellen &amp; Gestalten\u201c unter anna.borcherding@tpthueringen.de bzw. monika.machoy@gmx.de<br \/>\nDie Rufnummer lautet 03447 585164.<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>LITERATUR IN DEN H\u00c4USERN DER REGION<\/strong><\/p>\n<p>Mit den \u00fcberaus beliebten literarischen Salons r\u00fcckt Theater &amp; Philharmonie Th\u00fcringen ganz nahe an sein Publikum heran. Die Schauspieler sind bereit, f\u00fcr eine Lesung zu Ihnen nach Hause zu kommen und erwarten Ihre Einladung! Sie k\u00f6nnen unter den Mitgliedern des Schauspielensembles und den angebotenen Lesungen ausw\u00e4hlen. Wenn Sie Interesse daran haben, Ihre Wohnung f\u00fcr einen Abend in einen literarischen Salon zu verwandeln und dort 15 bis 20 Literaturfreunden Gelegenheit geben k\u00f6nnen, die Lesung mit Ihnen zu genie\u00dfen, melden Sie sich bitte bei Marketingleiterin Barbara Altenkirch unter der Rufnummer 0365 8279242 oder \u00fcber &#8222;barbara.altenkirch@tpthueringen.de&#8220;.<\/p>\n<p>Das Interesse, in dieser Veranstaltungsform als Gastgeber zu fungieren, ist gro\u00df \u2013 einige Schauspieler sind bereits vergeben! Teilnahmekarten f\u00fcr Besucher der einzelnen Literatursalons sind noch vorr\u00e4tig.<\/p>\n<p>Diesmal soll dieser besondere Abend der Literatur am 16. November gleichzeitig in Altenburg, dem Altenburger Land und Gera stattfinden. Beginn 19.30 Uhr, Einlass ab 19 Uhr. <\/p>\n<p>Wer als Gast eine Lesung besuchen m\u00f6chte, sucht sich den Schauspieler mit dessen Buchauswahl aus und erf\u00e4hrt beim Kauf der Karte f\u00fcr 5 Euro  an der Theaterkasse, wo sie stattfindet. <\/p>\n<p>Auch in diesem Jahr l\u00e4dt das Paul-Gustavus-Haus, Wallstra\u00dfe 29 Altenburg, alle Bersucher der Literatursalons ab 21 Uhr zum gemeinsamen Ausklang des Abends ein. Das ist eine einmalige Gelegenheit, sich mit den anderen Besuchern \u00fcber Erfahrungen aus den Literatursalons auszutauschen und mit dem Ensemble in gem\u00fctlicher Atmosph\u00e4re ins Gespr\u00e4ch zu kommen.<\/p>\n<p>Es lesen:<\/p>\n<p>&#8211; Michaela Dazian: \u201ePost von Karlheinz\u201c von Hasnain Kazim<br \/>\n&#8211; Manuel Kressin: \u201eDie Nase\u201c von Nicolai Gogol<br \/>\n&#8211; Ines Buchmann: \u201eDas entschwundene Land\u201c von Astrid Lindgren<br \/>\n&#8211; Sebastian Schlicht: \u201eQualityland\u201c von Marc-Uwe Kling<br \/>\n&#8211; Alexandra Sagurna + Thomas C. Zinke: \u201eEin Faust-Pas-de-Deux\u201c<br \/>\n&#8211; Johannes Emmrich: \u201eBriefe\u201c von Albert Einstein<br \/>\n&#8211; Markus Lingst\u00e4dt: \u201eDer Wunschpunsch\u201c von Michael Ende<br \/>\n&#8211; Danijel Gavrilovic: \u201eDer Spieler\u201c von F. M. Dostojewski<br \/>\n&#8211; Ioachim Zarculera: Anekdoten aus dem Leben eines Schauspielers<br \/>\n&#8211; Manuel Struffolino: \u201eBlutsbr\u00fcder &#8211; Ein Berliner Cliquenroman\u201c von Ernst Haffner<br \/>\n&#8211; Thorsten Dara: \u201eFlann O\u2019Brien f\u00fcr Boshafte\u201c<br \/>\n&#8211; Mechthild Scrobanita: \u201eMademoiselle Coco und der Duft der Liebe\u201c  von Michelle Marly<br \/>\n&#8211; Nolundi Tschudi: \u201eNachrichten aus der bewohnten Welt\u201c von Ror Wolf<br \/>\n&#8211; Maximilian Popp: \u201eDie Welt von gestern\u201c von Stefan Zweig<br \/>\n&#8211; Karin Kundt-Petters: Klassisches von Goethe, Schiller und anderen<\/p>\n<p>QUELLE: THEATER UND PHILHARMONIE TH\u00dcRINGEN GMBH<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>\u201eKLEINE MENSCHEN \u2013 GANZ GROSS\u201d Der JugendthearterWelt e. V. musste seine f\u00fcr den 27. 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