{"id":5262,"date":"2018-11-06T16:10:33","date_gmt":"2018-11-06T15:10:33","guid":{"rendered":"http:\/\/www.studiogera.de\/001\/?p=5262"},"modified":"2018-11-06T16:11:20","modified_gmt":"2018-11-06T15:11:20","slug":"auswertung-der-aktion-bist-du-eine-fettgusche","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/2018\/11\/06\/auswertung-der-aktion-bist-du-eine-fettgusche\/","title":{"rendered":"AUSWERTUNG DER AKTION \u201eBIST DU EINE FETTGUSCHE?\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Die seit dem H\u00f6hlerfest laufende Internet- und Plakatkampagne \u201eBist du eine Fettgusche?\u201c der Stadtverwaltung zur Diskussion \u00fcber die Kernidentit\u00e4t der Stadt wurde intensiv genutzt. Insgesamt 1281 Personen haben sich mit dem Thema auseinandergesetzt, davon haben 957 B\u00fcrger den Best\u00e4tigungslink aktiviert und somit ihre verifizierte Stimme abgegeben. <\/p>\n<p><strong>EGEBNISSE IM \u00dcBERBLICK<\/strong><\/p>\n<p>Sortiert nach der Meinung<br \/>\n&#8211; Fettgusche: 90,0 % (863 Personen)<br \/>\n&#8211; nichts davon: 4,7 % (45 Personen)<br \/>\n&#8211; Otto-Dix-Stadt: 1,5 % (14 Personen)<br \/>\n&#8211; Hochschulstadt: 1,2 % (11 Personen)<br \/>\n&#8211; Sport-Stadt: 0,9 % (9 Personen)<br \/>\n&#8211; Reu\u00dfische Residenz: 0,7 % (7 Personen)<br \/>\n&#8211; Einkaufsstadt: 0,4 % (4 Personen)<br \/>\n&#8211; Wismut: 0,4 % (4 Personen) <\/p>\n<p>Sortiert nach dem Geschlecht<br \/>\n&#8211; m\u00e4nnlich: 53,1 % (508 Personen)<br \/>\n&#8211; weiblich: 45,9 % (440 Personen)<br \/>\n&#8211; divers: 1,0 % (9 Personen)<\/p>\n<p>Sortiert nach dem Alter<br \/>\n&#8211; bis 18 Jahren: 5,4 % (52 Personen)<br \/>\n&#8211; bis 30 Jahren: 24,2 % (232 Personen)<br \/>\n&#8211; bis 40 Jahren: 29,0 % (278 Personen)<br \/>\n&#8211; bis 50 Jahren: 19,3 % (185 Personen)<br \/>\n&#8211; bis 60 Jahren: 10,7 % (102 Personen)<br \/>\n&#8211; bis 99 Jahren: 11,2 % (107 Personen)<\/p>\n<p>Die Kampagne dauerte bis zum 31. Oktober 2018, wobei auf https:\/\/fettgusche.gera.de abgestimmt werden konnte. Differenzen zur vollen 100 oder zur Zahl der Gesamtteilnehmer sind bedingt teilweise durch Rundung oder Nichtbeantwortung. <\/p>\n<p>Insgesamt wurden 45 Plakate und acht gro\u00dfe Banner aufgeh\u00e4ngt (Horten-Kaufhaus, Humboldtstra\u00dfe 10, Elsterforum, KUK, Gera-Arcaden, Blue Note, Banner: Campus Baustelle, Ecke Clara-Zetkin-Stra\u00dfe, Parkhaus Stadtzentrum). Finanziert wurde die Aktion durch privates Sponsoring. Die Ma\u00dfnahme zielt vor allem auf die Identit\u00e4tsfindung innerhalb der Stadt. Es ist nicht beabsichtigt, die Fettgusche sp\u00e4ter auf offiziellen Bescheiden der Stadt zu pr\u00e4sentieren. \u201eIch bin von der intensiven Beteiligung und den durchweg positiven R\u00fcckmeldungen zur Kampagne wirklich beeindruckt! Vielen Dank an alle, die mitgemacht haben! Die Erkenntnisse dieser Kampagne werden auch in das anzufertigende Stadtmarketing-Konzept einflie\u00dfen\u201c, \u00e4u\u00dfert sich Oberb\u00fcrgermeister Julian Vonarb dazu. <\/p>\n<p>Ansatz f\u00fcr die Frage nach dem Image der Stadt waren die Ergebnisse eines Studentenprojektes zum m\u00f6glichen visuellen Erscheinungsbild der Stadt sowie eine darauf folgende Umfrage. \u201eGera hat internationale Sportler, tolle imposante H\u00e4user, liebevolle L\u00e4den, kleine Manufakturen und eine K\u00fcnstlerszene, die sich stark macht f\u00fcr die Bewerbung als europ\u00e4ische Kulturhauptstadt 2025. Doch Tatsache ist auch, dass die Stadt von alldem etwas hat, aber das reicht nicht, um es als herausstechendes Vermarktungshighlight zu nutzen.\u201c, erkl\u00e4rt der Oberb\u00fcrgermeister. \u201eWas Gera ausmacht, sind Menschen mit Ecken und Kanten, die sagen, was sie auf dem Herzen haben. Manchmal m\u00fcrrisch, aber in der Regel offen, ehrlich, und beschaulich.\u201c<\/p>\n<p>Der Begriff der &#8222;Fettgusche&#8220; kommt aus dem Mittelalter. Er wurde den Geraer B\u00fcrgern von den umliegenden Bauern gegeben. In Gera ging es den Menschen damals so gut, dass sie sich oft teure und fettige Speisen g\u00f6nnten, die direkt mit der Hand verspeist wurden. Zur\u00fcck blieb dann &#8211; die fettige \u201eGusche\u201c. Oberb\u00fcrgermeister Vonarb hofft, dass es zuk\u00fcnftig in Gera mehr \u201eFettguschen\u201c im positiven Sinne geben wird und dass der Wohlstand in die Stadt zur\u00fcckkommt. \u201eManche Gersche sind Brummochsen, aber im Kern sind die meisten Menschen in Gera doch zutiefst freundliche und herzliche Menschen.\u201c Auch er sei eine &#8222;Fettgusche&#8220;, weil er sich in Gera mit seiner Familie zu Hause f\u00fchle. Der Begriff sei keine Beleidigung, eher ein Pr\u00e4dikat. \u201eWir haben mehr zu bieten, als wir selber denken!\u201c <\/p>\n<p>QUELLE: STADTVERWALTUNG<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>Die seit dem H\u00f6hlerfest laufende Internet- und Plakatkampagne \u201eBist du eine Fettgusche?\u201c der Stadtverwaltung zur Diskussion \u00fcber die Kernidentit\u00e4t der Stadt wurde intensiv genutzt. 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